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Geschrieben von Hägar d. S. am 28.10.2009 um 20:54:

 

das hat aber nichts mit einem Läufer gemein. Das Ganze nennt sich Schreitbagger, 1968 vom Schweizer Ernst Menzi konstruiert. Heute werden ca. 100 Stück pro Jahr von Menzi Muck gebaut.
Der Schreitbagger ist zwar äußerst geländegängig aber auch echt langsam und sicher nicht für militärische Einsätze geeignet.



Geschrieben von Stranger am 28.10.2009 um 21:47:

 

Da gab's doch auch mal einen sechsbeinigen Forest Harvester... der war zwwar auch nicht der Racer, aber konnte einiges zuladen.



Geschrieben von Ashura am 19.11.2009 um 16:41:

 

Ich denke auch nicht das du bei so etwas einen Flitzer brauchst. Sondern eher eine Waffenplattform für unwegsames Gelände. das ist bei den Winkeln und Pässen in Afghanistan leider eine Unmöglichkeit für nen Leo oder andere große Kampfpanzer.
Ein Schreiter wie auch immer geartet, der nicht die einzige Passtrasse benutzen muss, weil er die Berghänge lang kommt, würde der Beweglichkeit und Masse an Personen mit Waffen aus dem Hinterhalt, entgegen wirken können.



Geschrieben von Zane am 19.11.2009 um 23:40:

 

Das Problem ist: Je geländegängiger, sprich anpassungsfähiger, ein Fahrzeug, desto leichter ist es zu beschädigen. Hier müssen Geschwindigkeit, Beweglichkeit und Feuerkraft soweit gesteigert werden, dass das fehlende Defensivpotential ausgeglichen werden kann.

Taktisch wären in Afghanistan natürlich Hubschrauber am Besten, wie die russische Mil Mi-Reihe: eine Kombination aus Truppentransporter und Kamfhubschrauber. Andererseits hat die Geschichte in Vietnam und Afghanistan gezeigt, dass gerade Hubschrauber von Guerillas zu leicht abgeschossen werden.

Mein Tip liegt bei einer Art übergroßem Radpanzer, mit Geschützturm mit einer 20mm-/35mm-Maschinenkanone oder so ähnlich. Dazu noch eine gescheite Kommunikationsanlage mit Ortungs-Uplink zu einer robotischen Drohne oder einem Satelliten, eine Multispektrum-360°-Kamera um zu sehen, was sich so am Straßenrand tut/getan hat...




Gerade vor ein paar Tagen hab ich was auf spiegel.de gelesen, man versucht in Kontaktlinsen Displays zu integrieren. Damit hätte man das HUD direkt im Auge.



Geschrieben von chrisb3 am 30.11.2009 um 20:12:

 

Zitat:
Original von CeGrudke
ich würde sagen: mehr krieg, mehr probleme... außerdem wäre das ja eine kostenfrage (wenn ein Mech in der modernen Zeit schon viel geld kostet, dann wirds heutzutage wohl kaum anders sein) und die nation, die als erstes ein solches gerät auf die beine stellen kann (von den möglichkeiten am ehesten die USA - wer sonst?) würde sofort als großbedrohung für andere nationen angesehen werden... das is zumindest meine einschätzung



china und japan von der technik und möglichkeiten könnten es auch



Geschrieben von Zane am 30.11.2009 um 21:04:

 

Naja... China hat das Geld, aber nicht die Technik, Japan die Technik, aber nicht das Geld.

Und außerdem wäre ein Mech für die heutigen Armeen leichte Beute:
Wir haben Fernlenkwaffen, da stinkt der Mech ab.
- Ein paar Predator-Drohnen, und der Mech hat Raketen am Hals, bevor der Pilot reagieren kann.
- Cruise Missiles: Wenn der Mech 5 Minuten still steht, hat er Pech.
- Die Bundeswehr entwickelt gerade einen Artilleriepanzer, der die Granaten computergesteuert abfeuert: 6 Granaten werden nacheinander mit unterschiedlichen Winkeln/Flugbahnen abgeschossen, sodass sie alle gleichzeitig am selben Ort einschlagen. Und die Umwandlung vom Artillerie- zum Fahrmodus dauert etwa 10 Sekunden, das heißt, wenn der Feind den Beschuss bemerkt, ist der Panzer längst wieder unterwegs.

Und die modernsten Kampfpanzer von heute sind fast so gut wie die Panzer von BT.



Geschrieben von Genyosha am 30.11.2009 um 22:38:

 

Zitat:
Original von Zane

- Die Bundeswehr entwickelt gerade einen Artilleriepanzer, der die Granaten computergesteuert abfeuert: 6 Granaten werden nacheinander mit unterschiedlichen Winkeln/Flugbahnen abgeschossen, sodass sie alle gleichzeitig am selben Ort einschlagen. Und die Umwandlung vom Artillerie- zum Fahrmodus dauert etwa 10 Sekunden, das heißt, wenn der Feind den Beschuss bemerkt, ist der Panzer längst wieder unterwegs.


Welcher Ari Panzer soll das den sein?
Hört sich nach einer PzH 2000 an. Zumindest nach dem, was ich noch aus der Leistungsbeschreibung her noch weiss.



Geschrieben von A.P. am 01.12.2009 um 13:35:

 

Ich möchte mal kurz ein Augenmerk auf die Panzerung richten.

Eine AK 20 verschiesst 120mm Geschosse in schneller reihenfolge.
Eine AK 2 etwa 30 mm.

Wenn man den erläuterungen in BT nachgeht so macht ein Geschoss 1 Punkt Schaden (wenn ich das richtig verstanden habe das eine AK eine Art Salven MG ist). D.h. würde man mit heutiger Munition aus einem Panzer auf einen Mech feuern so müsste man einen Timberwolf z.B. 25 mal auf der Torsoseite treffen um ihm was zu tun.

Vergleichen wir eine KSR mit einer Stinger Rakete oder ähnlichem. So brauch man immer noch 13 Treffer auf einer Seite.

Cruise Missels gleich Arrow IV. Schon mehr Schaden aber noch nicht wirklich gefährlich.

Ausserdem kommt es immer auf das Zusammenspiel an.
Ein Panzer gegen ein Hubi. Panzer no Chance. Ein Hubi gegen nen Islamisten mit Stinger aus einem von hunderten zerfallener Gebäude. Hubi no Chance.
Kreuzer mit hunderten von Cruise Missiles gegen U-Boot. Kreuzer no Chance.
Ein Mech gegen einen Elementar in der Stadt oder im Unterholz. Mech no Chance.

Ein Mechbattalion unterstützt von Kreuzern an der Küste, 2000 High Tech Soldaten einer gemischten Fliegerstaffel und einem Panzerbattalion mit allem möglichen technischen Schnick schnack gegen Mann am Knopf von A-Bomb. No Chance ;-)

Noch nichtmal in den Büchern wird ein Mech allein auf einem gemischten Schlachtfeld als überlebensfähig angesehen.

Doch man stelle sich vor: Timberwolf B. Eine schwergepanzerte hochmobile Maschine die sich fast menschenähnlich bewegen kann. Bestückt mit 25 Stinger Raketen und 12 AIM 54 aus der Tomcat mit 150 km Reichweite. Einer Railgun im einen Arm und einem Flammenwerfer und der Minigun einer A10 im Anderen (Mir fällt keinen reales Gegenstück zu einem Pulslaser ein).Irgendwie noch n ECM reinquetschen und die Artemis sind hochmoderne Radar- und Erfassungssysteme. What else do i need?



Geschrieben von Thorsten Kerensky am 01.12.2009 um 15:54:

 

Die Panzerung ist aber m.E. eines der schwammigsten Themen bei BattleTech. Es ergibt für mich überhaupt keinen Sinn (außer eine Vereinfachung der Spielregeln), warum man zuerst die gesamte Panzerung einer Zone entfernen muss, ehe darin etwas beschädigt werden kann.
Es macht also absolut keinen (regeltechnischen) Unterschied, ob ich meinen Beschuss auf einen Punkt konzentriere (z.B. ein Kniegelenk) oder ihn großflächig über das gesamte Bein verteile, weil nach X Schüssen ist die Panzerung ja sowieso weg.

Das ist, bei Lichte betrachtet, natürlich totaler Bullshit. Genauso wie die Waffenwirkung grob vereinfacht dargestellt ist. Oder die Waffenreichweite.
Ich denke, man kann diese Diskussion kaum an den TableTop-Regeln festmachen, sondern muss eher in den "Fluff" abtauchen.

Und auf die heutige Zeit übertragen wären die Entwicklungskosten und die unglaubliche Angreifbarkeit so einer Maschine in Anbetracht der eher geringen Nützlichkeit wohl deutlich zu hoch.

Zitat:
Original von A.P.
Doch man stelle sich vor: Timberwolf B. Eine schwergepanzerte hochmobile Maschine die sich fast menschenähnlich bewegen kann. Bestückt mit 25 Stinger Raketen und 12 AIM 54 aus der Tomcat mit 150 km Reichweite. Einer Railgun im einen Arm und einem Flammenwerfer und der Minigun einer A10 im Anderen (Mir fällt keinen reales Gegenstück zu einem Pulslaser ein).Irgendwie noch n ECM reinquetschen und die Artemis sind hochmoderne Radar- und Erfassungssysteme. What else do i need?


==> Und wo willst du sowas einsetzen? Und wogegen? Waffen mit 150km Reichweite bekomme ich deutlich billiger auf ein Schiff oder einen Artilleriepanzer oder ein Flugzeug installiert. Der Flammenwerfer als totale Close-Combat-Waffe erscheint mir dagegen dann deplaziert und irgendwie auch ein gutes Stück barbarisch. Entweder ist das ein Langstrecken-Waffensystem, was Panzerung und Feldüberlegenheit ad absurdum führt oder es ist ein Kurstrecken-Waffensystem, was aus eingangs erläuterten Gründen dann einfach viel zu teuer ist.

Ich bleibe dabei: Es gibt in der Realität maximal eine Verwendung für einsatzfähige Mechs (ich sage bewusst Mech und nicht BattleMech!!!):
Als Eye-Catcher auf einer BT-Convention. :-)



Geschrieben von A.P. am 01.12.2009 um 16:29:

 

Barbarisch. Gefällt mir. Was denkst du was im Krieg abgeht? Also wenn du von Kosten ausgehen willst darfst du nicht über Krieg sprechen.

Und mit der Einschätzung von Einsatzbarkeit führst du jedes Kriegsgerät ad absurdum.

Die Mischung machts. Dabei sehe ich etliche Verwendungszwecke für ein multifunktionales Kriegsgerät. Fünf Mechs die durch Afrika marschieren um jeden Warlord auszulöschen. Die Kalaschnikovs und Bazookas prallen von ihnen ab während sie ganze Dörfer niederbrennen. Es ist halt Krieg.

Fakt ist jedoch das uns die technischen Möglichkeiten für einen effektiven Mech einfach nicht zur Verfügung stehen. Und ja aus dem Fluff geht auch hervor das eine LRM in der Story wesentlich mehr Schaden macht als auf der Platte. Ausser bei Stackpole und Coleman bei denen kann man Panzerplatten mitzählen.

Ich bleib dabei. Mit den futuristischen Mitteln aus BT wäre ein Mech eine große Bereicherung für die Schlachtfelder. Heutzutage ist es nicht machbar.



Geschrieben von McEvedy am 01.12.2009 um 20:35:

 

Wenn man sich wirklich mit dem Einsatz eines Mechs in der heutigem Zeit beschäftigt, gibt es zahlreiche Gebiete wo das sinnvoll sein könnte...

Im Bereich IndustrieMechs ist was alles brauchbar

- Nehmen wir den FällerMech, den es schon gibt
- BergbauMech
- LaderMech
- FeuerwehrMech

Gut das sind jetzt im Grunde genommen keine BattleMechs, ABER da könnte ich mir Einsatz für Polizei und Sicherheitsdienste vorstellen.

Wie "lustig" werden die ChaosTage, wenn PolizeiMechs mit Gummigeschossen, Rauch- und Tränengaswerfern und Blendmitteln auftauchen.

Nicht überall muss es immer der Extremfall sein, eine Wasp oder ein Stinger,... kann man da schon als möglich ansehen.



Btw.

Zitat:

Eine AK 20 verschiesst 120mm Geschosse in schneller reihenfolge.
Eine AK 2 etwa 30 mm.


Die Zuordnung eines Kalibers zu den BT-Waffen würde doch schon vor Jahren ad acta gelegt,.. eine AK20 könnte durch Mehrläufigkeit und kleines Kaliber bewerkstelligt werden...



Ausserdem, in dem Zeitalter der "Kriege aus dem Wohnzimmer", kann man theoretisch alles an gepanzerten Fahrzeugen einmotten, wenn es nicht all die Sondersituationen geben würde...



Geschrieben von A.P. am 02.12.2009 um 03:07:

 

Die mm Zahl stand mal in irgendeinem Einsteigerregelwerk;-)

Ansonsten stimme ich dem voll zu. Bei Krisenherden in Entwicklungsländern ist ein Mech unschlagbar.

Bei moderner Kriegsführung kann man nicht mal mehr heutige Panzer gebrauchen.



Geschrieben von Corvus am 02.12.2009 um 08:35:

 

Das Problem bei der sache ist das ein Battlemech mit fast jedem Panzer der heutigen Zeit sehr leicht zu bekämpfen ist. Und die Israelis haben ein Scharfschützengewehr das Panzer knacken kann, da ist ein Cockpit eines Mechs eine Leichtigkeit.
Der einzige Vorteil den ein Mech gegenüber ein Panzer hätte, er wäre zäher als ein Panzer. Da er auch mal ein Arm oder ein Torso verlieren könnte.



Geschrieben von Thorsten Kerensky am 02.12.2009 um 11:37:

 

Zitat:
Original von Corvus
Der einzige Vorteil den ein Mech gegenüber ein Panzer hätte, er wäre zäher als ein Panzer. Da er auch mal ein Arm oder ein Torso verlieren könnte.


Der dann fast mehr kostet als ein neuer Panzer. ;-)

Oh und man bedenke die Ausbildung der Piloten und natürlich die Gefahr, dass ein Pilot durchdreht oder sich als Schläfer entpuppt. Die müssten also ziemlich krass vom Sicherheitsdienst durchleuchtet werden.
Und dann erklär's mal, wenn so ein Mech in die Hände des Feindes fällt...



Geschrieben von Corvus am 02.12.2009 um 11:53:

 

ich meinte auch nur das es der einzige Grund wäre überhaupt einen Mech einzusetzen.
Das der Mech (und Pilot) zuteuer in Anschafung und Unterhalt wäre hab ich mal vorrausgesetzt.

Das mit dem Schläfer ist in meinen Augen keine grössere Gefahr als wenn ich Jet-piloten einsetze. Gerade bei den Einsitzern



Geschrieben von Tostan am 02.12.2009 um 13:24:

 

Zitat:
Original von Corvus
Und die Israelis haben ein Scharfschützengewehr das Panzer knacken kann, da ist ein Cockpit eines Mechs eine Leichtigkeit.


Tarsache? Das heftigste AMR, welches ich kenne ist das Gepard, aber selbst das M3/M6 mit 14.5 x 114 mm "knackt" keinen Panzer.

BTW: ich glaube mich zu erinnern, dass in den BT-Romanen auch Zeus-Gewehre(also in etwa das Pendant zu den heutigen AMRs) recht übel wirkten bei Mech-Cockpits.... weiss aber nicht mehr genau, wo.



Geschrieben von A.P. am 02.12.2009 um 13:29:

 

Heutige Panzer? Gegen Mechs? Hallo?

Thorsten du hast es mit dem Geld was?



Geschrieben von Corvus am 02.12.2009 um 13:43:

 

Er meinte das Gewehr der Ungarn

Vergest was ich geschrieben hab
meine Finger waren schneller als ich lesen konnte Zahnlücke



Geschrieben von Sternencolonel am 02.12.2009 um 17:18:

 

Zitat:
Original von Tostan

Tarsache? Das heftigste AMR, welches ich kenne ist das Gepard, aber selbst das M3/M6 mit 14.5 x 114 mm "knackt" keinen Panzer.


da gibts noch was böseres
RT-20



Geschrieben von Thorsten Kerensky am 02.12.2009 um 17:59:

 

Zitat:
Original von A.P.
Heutige Panzer? Gegen Mechs? Hallo?

Thorsten du hast es mit dem Geld was?


Dürfte in unserer Welt der limitierende Faktor für fast alles sein. Und nenn mir eine Armee der westlichen Welt, die NICHT über mangelnde Finanzierung klappt. Augenzwinkern


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