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Autor Beitrag
Thema: Chevaliers
Ace Kaiser

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Gestern, 12:56 Forum: Söldner


Von mir kommt bald der nächste Text. Ich verhandle mit Marc, ich meine, mit Cattaneo. ^^
Diesmal hoffentlich erfolgreicher für den zu schreibenden Text...
Thema: Kritik: Danton Chevaliers Season V
Ace Kaiser

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18.06.2018 16:05 Forum: Kurzgeschichten


Sehe ich das richtig? Odaga wird sich verleugnen lassen? Aber die Daten und Zeugen werden zur Verfügung gestellt, oder? Rest per PN.
Thema: Kritik: Danton Chevaliers Season V
Ace Kaiser

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18.06.2018 13:14 Forum: Kurzgeschichten


Schreib nicht immer "Ende" ans Ende Deines Textes. Da kriege ich jedesmal einen kleinen Schreck. ^^

Darius, da fängt die Schikane an, richtig?
Ich habe jetzt noch eine Idee für einen Text mit Lane auf dem Hinflug. Dann sollten wir vielleicht drei, vier Dinge absprechen, aber der nächste Termin wäre dann direkt beim Herrscher, wo die Offiziere ihn auf den neuesten Stand bringen, also ihre Ergebnisse über den Luftangriff und die Sache mit dem Händler.
Da sollten wir zusammen drüber gehen.
Thema: Ein Landungsschiff für meine neue Geschichte wird gesucht...
Ace Kaiser

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13.06.2018 13:05 Forum: Innere Sphäre


Zu lesen geben kannst Du die jedermann, der interessiert ist. Die BT-Rechteinhaber tolerieren z.B. Fanfic im großen Stil. Du darfst nur halt kein Geld damit verdienen.

Aber falls es Dich tröstet: Fifty Shades of Grey war eine Twilight-Fanfic, eine schlechte noch dazu, und jemand hat der Autorin geraten, eine eigenständige Geschichte draus zu machen. Jetzt ist die Geschichte immer noch schlecht, aber sie konnte erfolgreich verkauft werden.
Thema: Ein Landungsschiff für meine neue Geschichte wird gesucht...
Ace Kaiser

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10.06.2018 13:07 Forum: Innere Sphäre


Eigentlich ist das, was Du vorhast, eine Fanfic. Das grenzt die Möglichkeiten der professionellen Veröffentlichung enorm ein. Also sei nicht enttäuscht, wenn es nicht funktioniert.
Thema: Ein Landungsschiff für meine neue Geschichte wird gesucht...
Ace Kaiser

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08.06.2018 18:38 Forum: Innere Sphäre


Das ComStar-Monopol wurde nach der Star League-Zeit durchgesetzt. Daher ist es durchaus möglich, dass es Prä-Nachfolgekriege-Schiffe gibt, die ein eigenes HPG haben.
Thema: Kritik: Hinter den feindlichen Linien
Ace Kaiser

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08.06.2018 18:37 Forum: Kurzgeschichten


Erinnert mich an einen Witz, den ich neulich gelesen habe.

"Mein Fräulein, würden Sie für eine Million Euro mit mir schlafen?"
"Aber ja doch, mein Herr."
"Würden Sie für zehn Euro mit mir schlafen?"
"Nein! Wofür halten Sie mich?"
"DAS haben wir doch schon geklärt. Jetzt geht es um den Preis..."
Thema: Kritik: Hinter den feindlichen Linien
Ace Kaiser

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08.06.2018 12:39 Forum: Kurzgeschichten


Oder den Gefühlen und Wünschen einer Horde Gouverneure, die davon überzeugt sind, "es" besser machen zu können. ^^
Thema: Kritik: Hinter den feindlichen Linien
Ace Kaiser

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07.06.2018 23:53 Forum: Kurzgeschichten


Glücklicherweise ist die Justiz in der CC unabhängig und nahezu unbestechlich.
Thema: Kritik: Danton Chevaliers Season V
Ace Kaiser

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07.06.2018 23:52 Forum: Kurzgeschichten


Eher umgekehrt. Das Volk wächst überproportional. Es folgt dem Handel.
Thema: Kritik: Danton Chevaliers Season V
Ace Kaiser

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07.06.2018 20:23 Forum: Kurzgeschichten


Du hast es nicht von mir, aber die Herren von Wolcott haben wohl ein paar Strippen gezogen, damit das Geld, das während des Krieges geflossen ist, zumindest teilweise ihre Welt erreicht. Um das zu schaffen, waren sie mit einer Verstärkung der Militärpräsenz auf Wayside V mehr als einverstanden, auch wenn das heißt, einen Teil des Geldes umzuleiten; ein Großteil des militärischen Nachschubs geht damit über Wolcott selbst.

Nein, ernsthaft, nur die Ryuken sind staatlich, und die wurden absichtlich dort positioniert, damit sie nach einem GAU möglichst wenig mitgenommen wurden. Die anderen Einheiten gelten als in Privatbesitz der örtlichen kuritanischen Herrscher.
Thema: Kritik: Hinter den feindlichen Linien
Ace Kaiser

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07.06.2018 20:20 Forum: Kurzgeschichten


Auch ein ordentliches Gericht müsste den Admirälen und Generälen nachweisen können, dass sie etwas falsch oder gar vorsätzlich Verbrecherisches getan haben.
Thema: Kritik: Hinter den feindlichen Linien
Ace Kaiser

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07.06.2018 15:02 Forum: Kurzgeschichten


Ich habe mich falsch ausgedrückt.
Wenn in Deutschland ein dienender Soldat vor einem ordentlichen Gericht rechtskräftig verurteilt wird, wird er innerhalb der Bundeswehr in einem ähnlichen Rahmen für die Schädigung disziplinar bestraft. Das kann durchaus bis hin zu Haft gehen.
Thema: Kritik: Danton Chevaliers Season V
Ace Kaiser

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07.06.2018 14:46 Forum: Kurzgeschichten


Hi, Maro. Die Ryuken sollten so eine Art Nebenerwerb für mich sein, als Thorsten noch den Lead haben wollte. Deshalb habe ich auch erst zwei Geschichten über sie geschrieben. Kann aber sein, dass sie im Djihad mehr zu tun bekommen.

Einen Einheitsnamen werden sie sicher nicht bekommen. Die Ryuken sind durchnummeriert, und was müssten sie leisten, um einen eigenen Nahmen zu verdienen...


Ja, die Tech-Situation ist grauslig, vor allem so weit draußen in der Peripherie. Zudem muss die Ryuken auch noch weit wählerischer sein als Danton oder Mikado... Tja.

Was die Einheit per se angeht, so hat sie nur Mechs und eine Infanteriegruppe zur Unterstützung, bestenfalls in Bataillonsgröße, ganz dem Vorbild der echten Ryuken folgend. Die hatten nicht mal Infanterie.
Was müssen das für grausame Zeiten werden, wenn man sich irgendwo entschließen würde, die Einheit zur Regimentskampfgruppe aufzuwerten... Dann muss die Kacke aber echt dampfen.
Thema: Kritik: Hinter den feindlichen Linien
Ace Kaiser

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06.06.2018 23:55 Forum: Kurzgeschichten


Bei der Bundeswehr gibt es für jeden Zivilprozess anschließend noch ein Militärgericht, btw.
Thema: Kritik: Hinter den feindlichen Linien
Ace Kaiser

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06.06.2018 20:15 Forum: Kurzgeschichten


Cattaneo: Wenn man Staatsbürger in Uniform hat und keinen Staat im Staat, dazu ein Justizsystem innerhalb des Militärs, sollte man dem Militär nicht zutrauen, solche Dinge selbst zu regeln? Immerhin hat und muss ja auch das Militär eigene Regeln haben. Sonst wäre ja nach jeder Schlacht die Mordkommission unterwegs...
Thema: Chevaliers Season V
Ace Kaiser

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06.06.2018 20:14 Forum: Kurzgeschichten


Die Versammlung war exklusiv, und das war vielleicht der Grund, warum sich Chu-i Adam Harata so unwohl fühlte. Neben Chu-sa Imara, dem designierten Chef der 13. Ryuken waren dies Sho-sa Inaho, seine direkte Vorgesetzte, Sho-sa Nelson Torinari, Chef des 2. Bataillons, Tai-i Ana Kobe als Chefin des noch im Aufbau befindlichen 3. Bataillons, Elden Parkensen als Statthalter des Koordinators auf Wayside V, und natürlich der Alte selbst. Der Alte. Graf Danton. Adam hatte bereits ein paarmal die Ehre gehabt, mit ihm zu sprechen, und jedes Mal hatte er sich bemüht, zu erkennen, welches der Gerüchte über ihn wohl zutraf. War er ein waghalsiger Hasardeur, der mit seinem eigenen Leben spielte? Ein aufgeschlossener, umsichtiger Mann, der jeden einzelnen seiner Leute mit Vornamen und Lebenslauf kannte? Ein regelrechter Mörder mit Killerinstinkt und dem Glück des Teufels persönlich? Fest stand nur eines: Mit der Erhebung in den Adelsstand durch Herzog Mikado, den Herrn der wichtigsten Zwischenstation des Handels zwischen Innerer Sphäre und Kerensky-Cluster stand er weit über Adam. Dennoch hatte der Graf sich neulich mit ihm über sein Hobby unterhalten und sich sehr interessiert gezeigt. Dazu kamen selbstverständlich noch mehr Stellvertreter, sodass der kleine Besprechungsraum des Stützpunkts unter den Three Sisters, den jemand großspurig Kaserne genannt hatte, gut gefüllt war.
Ein Gast war anwesend, und Adam kannte ihn nicht. Er war bisher auch noch nicht vorgestellt worden, aber seine beherrschte Persönlichkeit und die Art, mit der er Danton behandelte, zeigten, dass er den anderen weder für seine Söldnervergangenheit verachtete, noch sich selbst über ihn erhob.
„Haben alle was zu trinken?“, durchschnitt Dantons Stimme die leisen Unterhaltungen am Tisch. „Ja? Dann können wir ja anfangen. Aaron?“
Der stellvertretende Kommandeur der 13. Ryuken nickte. „Arita?“
Die kleine, aber gut trainierte Frau erhob sich, raffte ihre Unterlagen zusammen und öffnete sie. „Zuerst die gute Seite. Mit der Lieferung von acht mittelschweren Mechs der Garnisonsklasse aus Beständen der Geisterbären ist das 1. Bataillon einsatzbereit. Aber wir verfügen weder über Reservekapazitäten, noch über Reservepiloten. Das wird sicher auch noch einige Zeit so bleiben, solange die anderen Regimenter nicht aufgefüllt sind.“
„Danke, Arita. Nelson?“
„Ja, Sir. Die D-Kompanie ist komplett. Ausrichtung schwer. Die E-Kompanie steht mit neun Mechs und einer leichten bis mittelschweren Sortierung auch schon gut da. Die F-Kompanie hingegen hat bisher erst fünf Sturmklasse-Maschinen und ist daher auch nicht einsatzbereit. Immerhin steht meine Kommandolanze.“
„Danke, Nelson. Tai-i Kobe?“
„Hai, Chu-sa.“ Torinari setzte sich, Ana Kobe erhob sich. „Die Situation des 3. Bataillons ist bisher noch immer schlecht. Ich komme durch alle drei Kompanien hindurch nur auf dreiunddreißig Prozent Mannschaften, aber immerhin auf fünfzehn Maschinen, die bisher zu je anderthalb Lanzen in der G-Kompanie und der H-Kompanie aufgeteilt sind. Der Rest bildet eine unvollständige Lanze in der I-Kompanie. Somit bin ich in der wundervollen Lage, jeden Mech auch zu besetzen. Aber auch hier, keine Ersatzpiloten.“
„Danke, Tai-i. Dazu möchte ich noch ergänzen, dass unsere Tech-Situation ebenso schlecht ist. Wir kommen gerade mal Regimentsübergreifend auf fünfzig Prozent AsTech-Unterstützung und dreißig Prozent der empfohlenen SeniorTechs. Wir werden uns die Techs selbst heranbilden müssen, denn auf dieser Welt kämpfen vier Einheiten ganz offiziell um Rekruten und Techs, und das kann nicht wirklich gut gehen. Werbungen auf anderen Planeten laufen, immerhin. Tai-i Krüger, wie sieht es bei Ihnen aus?“
Der schmale, dünnlippige Draconier stand auf. „Ich habe für meine Kompanie geschützter Infanterie bisher zwei von drei Gruppen voll, also zweiundfünzig Leute. Das ist noch wenig, aber Ausrüstung und Ausbildung ist für alle Teams vorhanden, sodass ich den Schutz des Regiments gegen Infanterie garantieren kann.“
„Danke, Tai-i Krüger. Soweit der Bericht meiner Leute, Koshaku-sama.“
Danton nickte bestätigend, sah ins Rund und schien kurz nachzudenken. „Das geht wesentlich schneller als ich erwartet habe. Das sind gute Nachrichten. So gut, dass ich Ihnen auch eine gute Nachricht geben möchte. An meiner Seite ist Tai-sa Bordino. Er ist zuständig für Neuaufstellungen im Hauptquartier der Vereinigten Streitkräfte des Draconis-Kombinats. Nach dem letzten Scharmützel zwischen Kombinat und Dominion ist da einiges zu tun, nämlich an Wiederaufstellung von Einheiten, und bei der Gelegenheit hat er den Weg von Wolcott zu uns genommen. Der Tai-sa hat uns einiges zur Einheitsdoktrin zu sagen. Bitte, Tai-sa.“

Tai-sa Bordino war ein großer, schwarzhaariger Mann mit dem Körperbau eines Sumo-Ringers, aber er wirkte nicht ansatzweise gemütlich. „Danke, Koshaku Danton. Wie Ihr Graf und Kommandeur bereits gesagt hat, ich war in der Nähe und habe die Gelegenheit genutzt, um zu schauen, wie sich der Aufbau macht. Sowohl der Angry Eagles und der Miliz als auch der Chevaliers, die ich ja knapp verpasst habe. Aber vor allem die Aufstellung der Ryuken interessiert mich.“
Er sah mit großen, dunklen Augen ins Rund. „Sie haben Fragen.“
„Wie viel dürfen wir denn wissen?“, fragte Imara.
„Fragen Sie, und Sie werden sehen, worauf ich antworte.“
Diplomatisch, diplomatisch. Aber im Kombinat musste man auf seine Fragen achten, wollte man nicht ins Visier der ISA rücken. Aber eine Frage konnte er sich nicht verkneifen. „Tai-sa, ich bin Chu-i Adam Harata von der A-Kompanie. Sagen Sie, das Kombinat hat fünf Ryuken-Regimenter aufgestellt. Warum sind wir Nummer dreizehn?“
Der große Mann lächelte. Und das war durchaus ein gespenstischer Anblick. „Eine gute Frage. Die mich auch gleich zu einem wichtigen Punkt bringt. Sie alle wissen, dass die Ryuken nach Vorbild der Wolfs Dragoner ausgebildet wurden. Seither wurden sie immer an Brennpunkten eingesetzt, und nicht immer war das Schlachtenglück auf Seiten der fünf Regimenter.“
Die Anwesenden nickten wissend.
„Die Ryuken haben eine alte Tradition, sich stets an den neuesten Maßstäben für den Kampfeinsatz zu orientieren und ihre Truppen entsprechend auszubilden. Dies hat sich als erträglich erwiesen, sodass der Koordinator entschieden hat, mehrere weitere Regimenter zu bilden, die im Sinne der Ryuken ausgebildet werden. Lassen Sie mich das erklären“, sagte der Tai-sa.
„Die letzten Auseinandersetzungen, mit denen wir uns herumplagen mussten, haben deutlich gezeigt, dass wir unorthodoxe Herangehensweisen an Gefechtssituationen dringend brauchen. Vor allem brauchen wir entsprechend ausgebildete Einheiten an bestimmten Punkten im Kombinat. Unorthodoxe Strategien, und das Wissen, wann man sie einsetzt, das ist es, was die Ryuken grob gesagt ausmacht. Ihre 13., die unter dem offiziellen Namen 13. Wayside-Regiment Ryuken-Standard auftreten wird, ist eine solche Eingreiftruppe. Beziehungsweise sie wird es sein. Die Position Ihrer Heimatwelt hat mehrerlei Gründe. Die Sicherheitslage im Kombinat hat uns klar gezeigt, dass es nicht genügt, ausreichend Regimenter zu haben. Sie müssen auch da sein, wo man sie braucht. Ich rede hier ausdrücklich von Elite-Einheiten wie die, welche die 13. werden soll. Mit ihrer Platzierung auf Wayside V deckt sie nicht nur den Handelsweg zu den Clans, Wolcott und große Teile des Novakatzen-Raums, sondern sie ist eine Abschreckung an die gesamte kernseitige Peripherie. Und natürlich eine deutliche Warnung an Clan Wolf. Nicht an den ganzen, versteht sich. Wenn wir alles zusammenfassen, dann wollen wir, dass die Existenz der 13. Ryuken bekannt wird, und dass sie als nahezu so gut wie eine der ursprünglichen fünf Ryuken-Einheiten wahrgenommen wird. Als regionaler Machtfaktor. Und deshalb ermutige ich Sie, besser zu werden als die Ryuken.“
Das war eine gewaltige Aussage, fand Harata, und als er sich umschaute, sah er in Gesichter, die diese Herausforderung bereit waren anzunehmen. Die Augen leuchteten, und es waren nicht nur die Augen des Grafen.
„Danke für diese Erklärung, Tai-sa Bordino“, sagte Danton. „Ich bedanke mit vor allem, im Namen der 13. Ryuken, versteht sich, dass Sie den Weg zu uns heraus gefunden haben. Das bedeutet uns allen eine Menge und wird der Ausbildung einen Schub geben.“
„Es war mir ein Anliegen, diese Einheit, und vor allem Sie, Koshaku Danton, kennenzulernen. Es ist mir eine Freude, dass meine Erwartungen bis jetzt bestätigt wurden.“ Der Tai-sa sah ins Rund. „Sie alle, machen Sie sich klar, dass wir in interessanten Zeiten leben. In sehr interessanten Zeiten, wie in dem alten chinesischen Fluch. Das bedeutet, eine flexible Truppe wie die, die Sie alle sein sollen, wird sehr viel Arbeit bekommen. Die Feinde des Drachen sind zahlreich, und sie kommen von innen wie von außen. Aber nur der Koordinator ist der Garant dafür, dass Milliarden Menschen auf einer gemeinsamen Basis, einer gemeinsamen Gesetzgebung miteinander leben und miteinander auskommen. Diese Menschen zu beschützen, das ist seine Aufgabe, und jetzt ist es auch Ihre Aufgabe.“
Leiser Applaus klang für die Worte des Tai-sas auf, in den auch Harata einfiel, nachdem er sich vergewissert hatte, dass niemand ein dreifaches Banzai anzustimmen gedachte. Ein klares Zeichen dafür, dass die Truppe eventuell nicht so drakonisch war, und vielleicht auch ein Zeichen für die Zukunft, dass solche Truppen in Zukunft stärker gebraucht werden würden.

„Wenn wir schon mal dabei sind, etwas richtig zu machen“, sagte Danton schmunzelnd und tauschte mit Inaho einen kurzen Blick aus, „würde ich jetzt gerne eine dienstliche Angelegenheit der 13. in Angriff nehmen, Tai-sa.“
„Nur zu. Genau dafür sind wir hier.“
„Dann bitte ich alle Anwesenden, aufzustehen.“
Gehorsam erhoben sich alle von ihren Stühlen auch Harata.
„Chu-i Harata, bitte kommen Sie zu mir. Sho-sa Inaho, kommen Sie auch zu mir.“
Überrascht setzte sich Harata in Bewegung, stellte sich vor Danton und postierte sich in seiner besten Grundhaltung. Arita Inaho stellte sich daneben. „Tai-sho.“
„Sho-sa, Sie haben vorhin das 1. Bataillon einsatzbereit genannt.
„Ja, Tai-sho.“
„Stehen Sie zu dieser Aussage?“
„Jawohl, Tai-sho.“
Danton nickte zufrieden. „Ich denke, dann ist jetzt der beste Zeitpunkt dafür gekommen, dass Sie die Sache tun, über die wir schon seit einiger Zeit reden.“
Harata zeigte es nicht nach außen, aber innerlich schwitzte er Blut und Wasser. Inaho hatte ihn die letzten Wochen hart rangenommen und öfter auch mal durchfallen lassen. Kam jetzt die Absage? Wurde er fallengelassen, musste zurück ins Glied treten? Immerhin, abgesehen von der Blamage bedeutete das weniger Arbeit, weil er sich nur noch um eine Kompanie kümmern musste. Oder würde man ihm die auch noch weg nehmen?
„Chu-i Adam Harata“, sprach sie ihn an.
„Tai-sho“, sagte er vorsichtshalber, da sie seine Bataillonskommandeurin war.
„Ich habe Sie die letzten Wochen ausgiebig getestet. Körperlich. Geistig. Ihre Möglichkeiten, Ihre Grenzen, ihre Belastbarkeit. Ihr Umgang mit Fehlern. Ich denke, es ist wirklich an der Zeit, dass ich Ihnen etwas sage.“
Nun wurden ihm die Hände klamm.
„Als mein Stellvertreter können Sie nicht in einem Leutnantsrang herumlaufen, Harata. Im Namen des Koshaku spreche ich eine Beförderung zum Tai-i aus. Herzlichen Glückwunsch, Adam.“
Da waren plötzlich Torinari und Kobe neben ihm und nahmen ihm die Chu-i-Abzeichen ab, während Inaho ihm die Hand schüttelte.
„Dem möchte ich mich auch anschließen, Tai-i, Harata“, sagte Danton und schüttelte ihm als Nächster die Hand, während die beiden Bataillonskommandeure neue Abzeichen anbrachten, jene eines Tai-i. „Ich erwarte viel von Ihnen, Harata, aber sicher nicht so viel wie Sho-sa Inaho.“
Dies ließ die Versammelten leise lachen. „Danke, Tai-sho“, sagte er verdutzt. „Ich werde Sie nicht enttäuschen, und ich werde Sho-sa Inaho nicht enttäuschen.“ Zumindest hoffte er das.
„Ich beglückwünsche Sie ebenso, Tai-i Harata“, sagte der Tai-sa von Luthien und drückte ihm ebenfalls die Hand. „Ich weiß nicht, ist es bei Ihnen üblich...“
„Was üblich, Tai-sa?“, fragte Harata erstaunt.
„Dass ein frisch beförderter Offizier seinen Offizierskollegen die Getränke ausgibt, die sie anschließend bei einer Feier trinken werden?“
Danton lachte auf. „Bei den Chevaliers war das durchaus so üblich. Und ich denke, wir werden das auch für die 13. Ryuken einführen. Nicht wahr, Tai-i Harata?“
Erleichtert atmete Adam auf. „Selbstverständlich sollten wir das tun, Koshaku-sama.“
Thema: Kritik: Hinter den feindlichen Linien
Ace Kaiser

Antworten: 921
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06.06.2018 18:41 Forum: Kurzgeschichten


SIehste, Cattaneo, zumindest einem hat's Spaß gemacht. ^^

Tja, da die CC so furchtbar liberal und gerecht ist, denke ich mal, dass es militärische Sachen im Militär behält, und zivile Sachen im zivilen Bereich. Immerhin sind die Uniformierten alle vollwertige, ernstzunehmende CC-Bürger.

Tyr: Von Dir habe ich also mein Jor-Bild...
Thema: Kritik: Hinter den feindlichen Linien
Ace Kaiser

Antworten: 921
Hits: 55.801
05.06.2018 22:01 Forum: Kurzgeschichten


Es ist allein deine Lesart und wird soweit ich weiß von nur wenigen anderem geteilt, dass die Kaiserlichen die CC irgendwie "besser" sehen als die FRT. Und es ist wohl nicht nur in meinen Augen etwas absurd, das anzunehmen. Ideologie und Werte der CC und der Kaiserreiches sind sogar noch weiter auseinander als die der FRT und des Kaiserreiches (und die trennen bereits Welten). Regionalismus, Individualismus, Speziesgleichheit und Basisdemokratie sowie eine schwache Zentralregierung sind in den Augen der Imperialen Irrsinn, ja Verbrechen. Und umgedreht sieht es nicht anders aus. Dass die CC Flüchtlinge aus dem Imperium aufgenommen hat, heizt dieses Unverständnis und Misstrauen nur noch erheblich an, auf beiden Seiten.
Gerade DASS die CC Flüchtlinge aufnahm war natürlich ein Verbrechen (und einige von denen haben zweifellos Widerstandsgruppen unter ihren Landsleuten begünstigt).
Dass die Kaiserlichen das JETZT behaupten um ihren Friedensschluss zu rechtfertigen und angebliche Gemeinsamkeiten zu betonen ist eine Sache. Aber das macht es nicht wahr.
Ace: Also dafür haben die Kaiserlichen aber einen recht schmeichelhaften Frieden vorgeschlagen, dass sie die CC so abwertend betrachten.
Und klar hat die CC Millionen an Flüchtlingen aufgenommen, von denen die meisten den Krieg wohl eher mit Entsetzen betrachtet haben; etliche dürften auch mit Sack und Pack aus der CC geflohen sein. Aber ich denke, auch hier ist Friede etwas wesentlich schöneres als Krieg. Keine Ahnung, wie lange er andauert, aber Frieden ist gut fürs Geschäft. Alte Ferengi-Weisheit.



Es ist klar und wurde sowohl von Tyr als auch mir herausgestellt, dass die Besatzungspolitik der Akarii auf den drei besetzten Welten zwar nicht extrem grausam, aber doch hart war - wirtschaftliche Ausbeutung, systematische Unterdrückung der gewohnten zivilen Freiheitsrechte, und ein auf beiden Seiten hart geführter Widerstandskampf/Aufstandsbekämpfung. Auch das wird nicht vergessen werden.
Und es wurde nicht auf drei, es würde auf sechs Planeten gekämpft (je drei). Ich will nicht mit Sicherheit postulieren, dass auch die Konföderierten hart gegen dem Kaiserreich loyale Akarii vorgegangen sind, aber sie haben sicher durchgegriffen.
Und natürlich wird auf beiden Seiten jetzt nach der Rückgabe mit Verrätern abgerechnet. Da kannst du dich im Imperium auf eine Reihe Hinrichtungen und in der CC auf lange Haftstrafen in den Hunderten gefasst machen, wenn die Kollaborateure nicht jeweils von den sich zurückziehenden Truppen mitgenommen wurden.
Ace: Du willst mir sagen, dass im Krieg die Gesetze schweigen?
Und Du willst mir sagen, dass, wenn sich die Kaiserlichen Kriegsverbrechen schuldig gemacht haben, auch die CC sich Kriegsverbrechen schuldig gemacht haben?



Cochrane musste gar nichts. Das war eine der ungeschicktesten Reden in der Geschichte der Konföderation. Er hätte sehr wohl freundlich zugehen können auf die FRT. Wenn er nicht ein Egomane mit narzistischer Persönlichkeitsstörung gewesen wäre, der offenbar unter Aspekten des Stockholm-Syndroms zugunsten des Imperiums litt... großes Grinsen
Einem Regierungschef DÜRFEN nicht ein paar Sicherungen durchbrennen. Schon gar nicht bei so einer wichtigen Rede. Sonst soll er einen anderen Job machen. Aber das erledigen andere ja ENDLICH für ihn.
Ace: Na danke. Ich fand, ich habe die gut geschrieben.
Für Cochrane war es eine gute Gelegenheit, mehr Augenmerk darauf zu lenken, dass er Frieden geschaffen hat, nach sechs Jahren Krieg, für zwei rostige alte Klapperkähne, bei voller Repatriierung der CC-Gefangenen und Rückgabe aller okkupierten Welten. Und seiner Enttäuschung Ausdruck zu verleihen, dass die TSN schon geschossen hat, bevor er überhaupt mit Birmingham konferieren konnte, um den zukünftigen Status als neutrale Macht zugunsten der FRT aufzubauen.
Es gibt da eine Sache, die immer gerne unterschlagen und auch von Tokio Rose vergessen wird, weil es nicht so ins System passt: Auch auf die Gefahr hin, sich mit den Kaiserlichen Ärger einzuhandeln, hat er noch am gleichen Tag des Friedensschluss eine Genrealamnestie für alle Soldaten der CC ausgesprochen, die im Dienste der Terraner weiterhin das Kaiserreich bekämpfen. Ich verstehe nicht, warum das nie angesprochen oder positiv betrachtet wird. Das ist vielleicht im Moment keiner Diskussion würdig, weil es erst nach Kriegsende um den rechtlichen Status der Legionäre geht, aber für sie selbst ist es eine Riesenerleichterung zu wissen, dass ihr Dienst gegen die Kaiserlichen nicht vor einem Kriegsgericht enden wird. Ein solches Dekret des Generalgouverneurs kann nicht so ohne weiteres gekippt werden, und die Akarii werden dem im Nachhinein zähneknirschend zugestimmt haben. Das ist eine Hilfe, ein Schützenhilfe für die FRT, die nie gewürdigt wurde.



Es ist KEIN Erfolg wenn man das Verhältnis zum Nachbarn noch mehr verschlechtert als es ohnehin ist, einen der wenigen vorhandenen Träger-Aktivposten verspielt (durch die Dämlichkeit der Admiräle), der eigenen Wirtschaft beträchtlichen Schaden zufügt, die eigene Verfassung mit Füßen tritt, und jetzt ständig zittern muss, DASS die anderen eben auch über die Grenze kommen. Zumal man das selbe Ziel ohne Zweifel auch ohne einen Tropfen Blutes, ohne einen Verfassungsbruch und ohne den Hass der Terraner zu erregen hätte erreichen können. Es hätte eben nur etwas länger gedauert. Aber das hat man ja nicht mal ernsthaft versucht. Und ehe du mit "Kein Signal, Kein Signal" anfängst - drei Monate Schweigen sind bei solchen Austauschverhandlungen GAR NICHTS. Das ist gewissermaßen Teil der Verhandlungsstrategie und ein intelligenter Mensch (und Nichtmensch) weiß das.
Die rechtfertigen niemals einen so schlecht durchdachten Plan mit so schwer zu kalkulierenden, aber in jedem Fall gravierenden Konsequenzen.
Ace: Der Plan hat doch funktioniert, oder nicht? Und was die Dämlichkeit der Admiräle angeht, geht das vollkommen darauf zurück, dass sie tatsächlich dachten, sie könnten dem Ehrenwort eines terranischen GENERALS vertrauen. Dem ist nicht so. Das macht einen vorsichtig.




Du überbewertest den wirtschaftlichen Kontakt. Den kann es bestenfalls sporadisch gegeben haben, wegen der politischen Unterschiede etc. Die Akarii wollen niemand ausreisen lassen, weil die ja reden oder Technik weitergeben können. Und die CC wissen was ihren Leuten blüht, wenn sie das kleinste imperiale Gesetz übertreten. Es gab einen vielleicht kleinen Grenzhandel, aber der war auf beiden Seiten zweifellos deutlich überschattet durch gegenseitiges Misstrauen und Abscheu.
Und du verdrehst wieder die Geschichte. Das Kaiserreich hat GERADE die CC falsch eingeschätzt und wurde deshalb schon in der ersten Kriegsphase (als die FRT noch zurückstecken musste) dort gestoppt bzw. zurückgeworfen. Die CN hat bereits in der ersten Kriegsphase Angriffserfolge erzielt. Das wäre ja wohl kaum möglich gewesen, wenn die Kaiserlichen die CC so gut gekannt hätten (oder denkst du, die lassen sich gerne Welten abnehmen?
Richtig ist wohl, dass man die CC als minderwertiges Mischreich mit zweitklassiger Technik sah und deshalb nicht gut genug plante und zu wenig Kräfte abstellte. Als sich das als falsch herausstellte, dirigierte man tw. um, kam aber nie dazu diese Front zur Priorität zu machen, da dann die Probleme mit der TSN zunahmen.
Ace: Ich glaube, Du unterbewertest den Kontakt. Mit den Akarii-Flüchtlingen kamen auch die Kontakte und Adressen und vieles mehr. Viele Akarii waren auch nicht geflohen, sondern schlicht und einfach ausgewandert, und das Randgebiet des Imperiums ist groß. Sicher, zur Hauptwelt sind sie eher nicht geflogen, aber ich denke, dass es ein beträchtliches Vorkriegsvolumen gab. Vor allem Güter, die die Akarii lieber importiert haben, anstatt sie selbst zu produzieren.
Das Kaiserreich hat auf die CC nie große Kräfte angesetzt. Du hast ja gesehen, was passiert, wenn mal wirklich einer mit einer schlagkräftigen Einheit und einem eindeutigen Auftrag daher kommt. Den Imperialen ging es nur darum, diese Seite der Front zu binden, während sie damit beschäftigt waren, Manticore zu sichern und sich mit den Trägerverbänden der Terraner und ihren Raidern herum zu schlagen, die ihr Hinterland in eine wüste Statt des Todes verwandelt haben. Nicht umsonst sprach man bald von der 2. Flotte als de Großen Armada - zweifellos in der Hoffnung, die terranische Geschichte würde sich wiederholen, aber eben auch mit großem Respekt. Vielleicht das erste Mal in Jahrtausenden.




Und ich bin mir nicht sicher ob es primär Sache des CAG ist, die Admiräle vor Gericht zu bringen. Über Fragen wie Degradierung und Entlassung entscheidet der schon gar nicht.
Es geht ja nicht nur um Dienstvergehen (um die auch, aber nicht nur). Ich denke, das wird keine rein militärische Sache sein. Verfassungsbruch ist nicht nur was für das Militär und Militärrichter.
Ace: Du, das ist die Sache: Der Generalgouverneur oder der Secretary of Defense kann den Ober-Admiral sicher entlassen. Sicher kann er auch seine Degradierung anordnen, aber das muss dann garantiert erst durchs Parlament, oder über ein Kriegsgericht laufen. Was er aber keinesfalls kann, das ist ein Kriegsgericht ohne JAG.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass keiner der beteiligten Admiräle und auch keiner der beteiligten Generäle tatsächlich verurteilt werden wird. Weil, ein Militärgericht besteht, hust, hust, aus Militärs, die die Situation aus militärischen Gesichtspunkten beurteilen. Daher ist die Chance auf Verurteilung nach einer erfolgreichen Mission ohne Bruch des Code of Honors, ohne Kriegsverbrechen und ohne rechtsillegitime Befehlsverweigerung eher nicht gegeben. Das bitte ich zu bedenken, bevor ein Kriegsgericht ausgerufen wird.
Man kann natürlich ein Zivilstrafverfahren einberufen, aber wie würde da die Anklage lauten?

So, ich denke, das reicht, wir haben unsere Leser genug verwirrt, und genug Spaß gehabt. Ich darf mich bestimmt nicht einmischen, also lehne ich mich einfach zurück und schaue, was geschieht. Gefallen wird es mir sicher nicht...
Thema: Ein Landungsschiff für meine neue Geschichte wird gesucht...
Ace Kaiser

Antworten: 30
Hits: 609
04.06.2018 13:59 Forum: Innere Sphäre


Das würde mich jetzt auch interessieren. ^^
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