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Thema: Kritik: Danton Chevaliers Season V
doctor who swiss

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14.03.2019 16:47 Forum: Kurzgeschichten


Moin, meinen Schnitzer mit der links-rechts Verwechslung habe ich abgeändert und am Schluss des Textes um einen kleinen Absatz ergänzt.

Gruss

Doc
Thema: Chevaliers
doctor who swiss

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14.01.2019 08:12 Forum: Söldner


Zitat:
Original von Cattaneo
Ich schicke ihn mal an Marodeur, Thorsten und Ace haben ihn schon. Bitte Bescheid sagen, wenn ihn noch jemand haben will. Ace entscheidet natürlich die Details, ist nur ein Vorschlag...


Ja bitte an mich auch Catta. siehe PN
Thema: Kritik: Danton Chevaliers Season V
doctor who swiss

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05.01.2019 09:31 Forum: Kurzgeschichten


Damit kein Durcheinander entsteht bitte ich den der für Sulafat etwas schreibt mir auch den Text zukommen zu lassen, damit ich meinen ebenfalls darauf abstimmen kann.
Ich versuche mich mal an einer kriminellen Figur.
Thema: Frohes neues Jahr TWoBTler
doctor who swiss

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05.01.2019 09:29 Forum: OffTopic


Auch euch ein frohes 2019;

und ich stürz mich wieder in die Bücher.

Bis demnächst
Thema: Kritik: Danton Chevaliers Season V
doctor who swiss

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30.11.2018 14:07 Forum: Kurzgeschichten


Aus Sicht des Elementars ist es links wenn Sie dem Mech gegenüber steht.
Hast du mir jetzt einen Schrecken eingejagt. Junge Redcooper. Ehrlich mir blieb gleich das Herz in der Schuhsole stecken vor Aufregung. Vermutlich ist die Verwirrung der ungenauen Ausschmückung zum Opfer gefallen.
Thema: Kritik: Danton Chevaliers Season V
doctor who swiss

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29.11.2018 15:04 Forum: Kurzgeschichten


Zu gütig Ace, aber wie schon mal erwähnt, Ihr helft ja auch immer sehr viel.
Thorsten hatte ja auch viel dazu geschrieben dort wo ich seinen Charakter ausgeliehen hatte. Also reiche ich gerne das Lob weiter.
Thema: Kritik: Danton Chevaliers Season V
doctor who swiss

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29.11.2018 11:49 Forum: Kurzgeschichten


Teil 4 ist im Platzhalter eingefügt.

Gruss

doc
Thema: Chevaliers
doctor who swiss

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08.11.2018 13:53 Forum: Söldner


Hallo Leute,

Ich war nicht ganz untätig.

Teil 4 ist auf dem Weg zu Ace. Er muss ihn nur noch genehmigen.

großes Grinsen
Thema: 18. Phoenix Con 01.-04. Nov. 2018 in Hohegeiß
doctor who swiss

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02.10.2018 11:42 Forum: BattleTech


Hallo zusammen,

Leider kann ich nicht partizipieren an der P-Con.
Gerade das Thema Krebs liegt mir sehr am Herzen.
Meine Frage nun: Kann ich trotzdem mitbieten auf einen Mech ? Auch wenn ich nicht vor Ort sein kann?

Gruss

Doc who
Thema: Chevaliers
doctor who swiss

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01.10.2018 11:18 Forum: Söldner


Also mit der Sabotage habe ich ja auch mit dem Einverständnis von Ace noch etwas auf Sulafat geplant, Mann/Frau darf gespannt sein.
Eine Grobe Idee habe ich schon nur geschrieben muss es noch werden.
Zu den Mechs kann ich nicht viel sagen. Ich hab sowieso lieber mittlere und leichte. Mit denen schreibt es sich einfacher als mit den behäbigeren Überschweren Monstern. Bekanntlich lässt sich ein Mech ja auch, je grösser desto schneller, aus dem Spiel nehmen.

Mac Lain hatte ja demonstrieren dürfen, dass es Sicherheitsmängel hat. Diese lassen sich nicht so schnell schliessen und auch er ist nicht perfekt. :-)
Thema: Chevaliers
doctor who swiss

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01.10.2018 10:21 Forum: Söldner


Hallo Ace,

Danke für's eingliedern von Arthur Mac Lain und Jaqleen Schneerabe in die Einheit.
Ich arbeite am vierten Teil, es kommt aber derzeit sehr viel auf mich zu an Arbeit. Ausserdem fange ich noch eine Schule an im November. Ich versuche bis dahin den vierten Teil fertig zu haben.

@ Catta, jede Einheit ist am Anfang adipös, das legt sich immer während der Gefechte, oder durch Anschläge...
Thema: Kritik: Danton Chevaliers Season V
doctor who swiss

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14.09.2018 22:47 Forum: Kurzgeschichten


Teil 3 ist online. Bin auf Rückmeldungen gespannt.
Teil 4 braucht noch eine Weile. Sorry deswegen.
Thema: Panzer lvl2 und 3
doctor who swiss

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13.09.2018 11:54 Forum: Innere Sphäre


Die Selbstfahrlafette ist ganz okay, aber auch ich würde ihr nicht nur die Meds rausschrauben. Mit den MG`s kann ich mich hier nicht anfreunden.
Eine Long Tom Röhre könnte man sich auch überlegen wegzuwerfen.
den Freien Platz in LRM 15 Werfer mit Munition und wenn der Platz reichen sollte würde Ihm ein Large Laser sicher gut bekommen. Die Mobilität, na ja, ist eben eine extrem gut bewaffnete Schildkröte.
Thema: Clan Schneerabe
doctor who swiss

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Religion 08.09.2018 00:24 Forum: Clans


Hallo zusammen, ich wollte nur mal hier reinschreiben, weil ich eine Frage zu den Schneeraben habe.

Was für eine Religion ist bei den Schneeraben bekannt ?

Gruss

Doc
Thema: Chevaliers
doctor who swiss

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05.09.2018 16:32 Forum: Söldner


Mein dritter Text ist an Ace zur Koordinierten Einbettung und zum letzten Feinschliff eingereicht. Hoffe ich bringe nichts durcheinander. Eigentlich waren nur drei Teile geplant, aber dadurch, dass ich jetzt schon 24 Seiten zusammen habe, gibt es einen vierten Teil. Ich hoffe bald mehr Zeit zum schreiben zu finden. Aber für die Schule muss noch gelernt werden und die Modelleisenbahn bis Dezember verkabelt werden.

Gruss

Doc

Nachtrag:
Ace liest sehr schnell. Im Zuge der Korrektur ist es nötig zu wissen:

Ist beim Nachschub der Höllenhunde ein Charakter frei zur Betreuung?
Hat Graf Danton ein Adjudant /Eine Sektretärin ? Die ich mir für ein Kleines Telefonat ausborgen dürfte ?
Thema: DCMS Broadcast Service
doctor who swiss

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31.08.2018 11:10 Forum: BattleTech


schade, hab es sehr gerne gehört und ab und an beim Basteln lass ich die mal wieder laufen.
Thema: DCMS Broadcast Service
doctor who swiss

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20.08.2018 11:50 Forum: BattleTech


Hat sich hier schon was getan ?
Thema: Eulenkrieger - working in progress
doctor who swiss

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Kapiltel 4 Teil 2 16.08.2018 11:57 Forum: Kurzgeschichten


Wie von Captain Cao berechnet trat der Black Out ein und Das Dropship schlingerte ein wenig, hielt sich jedoch gut, angesichts der Lage, in der Flugbahn. In einer Höhe von 56km vom Planeten war die Funkverbindung wieder hergestellt und die Mechjockeys vom vielen korrigieren der Fluglage beinahe am Ende Ihrer Kräfte. «Tsao an Bagpipe 2 kommen». – « Hier Lt. Righley, der Major ist verhindert. Beim letzten Schütteln ist er auf die Toilette gestürmt um sich zu übergeben. Sie müssen mit mir vorlieb nehmen Captain.» - « Na dann gute Besserung. Fluglage sieht gut aus. Drosseln Sie Hautptriebwerke von den gegenwärtigen 80% Leistung langsam auf 35% Leistung damit Sie nicht Acker pflügen. Korrigieren Sie Fluglage innert 7 Minuten dass Rear nach vorne zeigt. Die Haupttriebwerke nehmen als Bremsen. Läuft Hauptcomputer noch?» - «Nein, Captain, der ist ausgefallen wie Sie sagten. Ich muss anführen ich bin der Einheitsarzt und kenne mich hier nicht im geringsten aus. Sagen sie mir nur wo ich was wann drücken muss. Bitte. Ich hab noch Schulden im Screaming Fox zu begleichen.»

Die Raumhafenkneipe Screaming Fox war bei allen Söldnern beliebt, es war Sitte bevor man abreiste einen Drink anschreiben zu lassen. Der Name wanderte auf eine Grosse Glasscheibe mit dem Datum und der Einheit. Kam man wieder, konnte man sich auslösen und das Getränk bezahlen. Einige seiner Kameraden hatten es sich auch angewöhnt. John konnte aber nicht mit diesen Schulden in der Gegend herum laufen. Er bezahlte alle offenen Rechnungen seiner verstorbenen Kameraden. Die Bardame hatte damals nicht schlecht gestaunt und John für einen Bankier gehalten, als er die Schulden der Gallant Husars tilgte. 782 C-Bills war die Rechnung hoch gewesen und John zahlte in grossen Scheinen. Worauf der Barbetreiber sich erst einmal eine Woche Urlaub nahm.

«Skychopper an Raumüberwachung, das Ei dreht sich langsam» kam es von Emilias Stimme durch den Lautsprecher. Auf dem Screen verfolgten der kauzige Mr Cao und John das Geschehen. «Haben Sie sowas schon mal gemacht?» Wollte John von dem alten Haudegen wissen. «Ja, aber war Bruchlandung, Landedock 15 hier auf Outreach im Jahr 14» meinte der Capellaner verschmitzt. «Das brauchen die aber nicht zu wissen.» Entschied er mit einem noch grösser werdenden grinsen. «Gut machen Sie das Doc, sehr saubere Drehung» sprach der Frachter Captain, diesmal ins Mikro hinein. « Da lege ich mich bei Ihnen immer auf den Tisch. Gute Hand für Kontrolle.» In seiner Stimme lag Ehrlichkeit und die Aufrichtigkeit. Das Dropship verlangsamte seinen Fall je länger je mehr. Der Internist tat wie ihm befohlen und regelte die Haupttriebwerke und liess Sie immer mehr Schub generieren.
Die Bilder von Emilias Skychopper verifizierten allen Anwesenden dass auch die Landefüsse ausgefahren waren. Im sonst so hektischen Tower herrschte eisige Stille. Alle die nicht gerade mit einem Piloten stritten weil er warten musste stierten gespannt auf die grosse Anzeige mit den Bildern von Emilias Shillone.
Telemetriechecks sah der alte immer öfters an, es schien wohl langsam kritisch zu werden. «Seitendüsen stabilisieren auf -0.5, das sind die grünen Drehknöpfe zu Ihrer linken. Die sollten noch auf 3.0 stehen, drehen nach links an 0 vorbei. Distanz zur Oberfläche, 12km, Entfernung zum Landeplatz ebenso. Geschwindigkeit gut, 605km/h. Hey Doc, wenn Sie eine Punktlandung hinbekommen geb ich einen aus.»

Im Richtigen Augenblick zündete der Einheitsarzt des Dropship Bagpipe 2 die Hilfstriebwerke zur Landung doch noch und das qualmende Ei setzte gut einen Meter neben dem Landeplatzzentrum auf. Er hatte nicht nur seine Kameraden gerettet sondern auch eine Kiste Bier gewonnen. Als sich der Rauch der Triebwerke verzog rückten die Feuerwehreinheiten auf das gebeutelte Landungsschiff zu. Im Tower brach Jubel und Applaus aus Papier, Stifte und allerlei Krimskrams flog in die Luft. John schüttelte dem alten Captain die Hand und verabschiedete sich von allen, bevor die Reporter auftauchen würden. Den Medienrummel brauchte und wollte er nicht. Ein Überschallknall kündigte auch von Emilias Rückkehr, sie verlängerte galant ihren Anflug und vollführte gekonnt ein Flugmanöver von Terra, welches Sie sehr gut beherrschte, das Herbst Manöver. Ein Hingucker, zweifelsohne, da war Sie sich sicher.

Passanten auf den Aussichtsdecks und den Umliegenden Gebäuden strömten auf Dächer und starrten gespannt auf einen Silbernen Streifen der wie eine Fackel Richtung Raumhafen zu stürzen schien. Immer grösser und bedrohlicher fauchte das Dropship dem Raumhafen entgegen. Die Feuerwehr stand bereit ebenso wurden von allen Häusern Ambulanzfahrzeuge aufgeboten. Sogar die Draconische Verwaltung entschloss sich kurzerhand, Feuerlöschpanzer vom Typ Simba zu entsenden. Zudem etliche Cargo Mechs zum schnellen Entladen des brennenden Rieseneis und Ärzte zusammenzuziehen und der Einsatzleitung zur Verfügung zu stellen. Einzig die Ligisten hielten sich fein raus und diskutierten noch über Verfahrensfragen.

Lin stand auf dem Balkon und schaute gebannt dem nahenden Dropship nach. So viel Rauch, das wusste Sie, sah nicht gut aus. Das war nicht normal. Hoffentlich hilfst du Ihnen John, murmelte Sie als Sie auf dem Absatz herumwirbelte und in die Wohnung hastete beim Schrein Ihrer Mutter angekommen zündete ein Räucherstäbchen an. «Liebe Mamma, Bitte hilf ihnen.» nachdem Sie dreimal in die Hände klatschte verneigte Sie sich vor dem Schrein und trat wieder in die Küche um mit dem kochen zu beginnen. John würde jetzt alle Hände voll zu tun haben. Also wollte Sie ihn nicht auch noch belästigen. Leicht erstaunt darüber, dass ihr Data pad dennoch vibrierte und einen eingehenden Anruf von John zeigte.

«Super Timeing» blaffte Sie das Data pad an, «ni hao John, shénme shi?» sprach sie fröhlich gelaunt. «Hallo Kleine, wenn du daheim bist, kannst du später für zwei Personen zusätzlich kochen? Ich bringe noch jemanden mit. Und bitte, wenn eine Shillone vorfährt, sei so lieb und mach die Garage auf, damit unser Gast den Jäger parken kann. Und nicht verärgern, ja?»
-«baba, baba bah!. Eines kann ich flüstern Xiansheng Mac Laine, ich bin daheim, und ich bin doch immer lieb.» witzelte Lin und fügte hinzu, « ich hab noch Pflaumenwein gekauft für dich und Onkelchen, für heute Abend.»
-«Ted kommt heute nicht, er kauft einen Motorschweber, es würde spät werden. Hab dich lieb, sei brav»

Sie biss sich auf die Zunge, beinahe hätte Sie ihn am Telefon wieder mit Papa angesprochen. Sie wusste, dass er für Sie eine Art Ersatzvater war und war ihm dafür auch unendlich dankbar, aber er mochte es nicht wenn Sie ihn so nannte am Telefon, denn Sie war sich nicht sicher ob nicht noch jemand drittes mithörte. Sie dachte aber auch an Ted, den Sonderfall.

Lin verdrehte ihre Augen und stöhnte übertrieben, Jungs und Ihre Spielzeuge. Heute am früheren Nachmittag musste Sie rennen, um die Einkäufe zu machen nach der Schule, denn der Bote der planetaren Versandfirma stand vor verschlossenen Hallentüren. Die beiden `Erwachsenen` hatten ihren Javelin geliefert bekommen. Da der Postbote Lin vom Bäcker her kannte, rief er Sie via Data Pad an.

Vermutlich hätten beide das mal wie üblich vergessen. Sie sinnierte darüber nach ob Vergesslichkeit eine Krankheit ist die nur die Männer befalle, schliesslich sei die Nachbarin auch schon alt aber sie vergesse ja nie etwas. Und jetzt fülle auch ein LR Jäger die Halle. Eine komische Mischung dachte Sie sich als Sie im Geist durch die Halle schweifte. Zuerst kam die «Männerhöhle» auf der rechten Seite, dann Teddys Grashopper, gefolgt von einem Durchgang zum Wohntrakt, wobei der Durchgang sich als schön breit erwies alle 10 Motorschweber von Ted aufzureihen und dennoch durchzupassen. Zwei leere Mechbuchten setzten Staub an, hinter dem Korridor. Sie nahm sich vor John und Ted darauf anzusprechen, die beiden Boxen sahen nicht einladend aus. Dahinter waren Duschkabinen getrennt für Männer und für Frauen Spinde und Umkleidungskabinen. Auf der linken Seite von hinten nach vorne, gähnende Leere. Beim Durchgangskorridor stand in der Mechbucht Johns: Eulenkrieger, die zu gross geratene Vogelscheuche. Einige Kisten stapelten sich zu deren Füssen teilweise geöffnet und andere noch geschlossen, Sie würde John tadeln er solle mal aufräumen. Vor seinem Vulcan stand nun der Neuerwerb, demonstrativ zum Verstau(b)en bereit. Wenigstens ist eine Bucht für den angekündigten Besuch halbwegs vorzeigbar. Es begann schon dunkler zu werden, die Sonne tauchte den Platz des Geschehens in ein dunkleres rotbraun. Auch Lins Haare blieben von dem Farbenspiel nicht verschont. Sie fand es ganz schön. Aber John hatte sich dagegen ausgesprochen. Haare färben da stiess sie bei Ihm auf taube Ohren, wahrscheinlich würde er Sie nicht erkennen wenn Sie mit grüner Mähne auf ihn zukommen würde. Grün war der letzte Schrei bei den Mädchen Ihrer Klasse.
Thema: Chevaliers
doctor who swiss

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13.08.2018 21:10 Forum: Söldner


An alle, ich habe da mal ein paar Fragen was die Lackierung der Mechs von den Chevalliers betrifft. Was für ein Camo haben die in der jetzigen Season ? Welche Techs sind für die Scoutlanze Chappi "verantwortlich" sind überhaupt schon Charaktere dazu vorhanden?
Thema: Chevaliers Season V
doctor who swiss

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20.07.2018 10:53 Forum: Kurzgeschichten


Teil 4 – Die Prüfung von Jaqleen Schneerabe

Jaqleen schlenderte derweil gemütlich zur Unterkunft und studierte ob und wie Sie das Abzeichen der Einheit, der Chevaliers auf Ihren Gefechtsanzug am besten anbringen könnte.
Als Schneerabe wollte Sie nicht mehr erkannt werden und sinnierte über verschiedene Möglichkeiten dies zu ändern. Die erste Prüfung gegen den Mech, da war sie sich sicher, würde die Elementarin bestehen können, denn gegen diesen Mechtyp trat sie schon am meisten an und kannte auch die Möglichkeiten die einem Jockey zur Verfügung stand. Auch wenn es etwas mehr Zeit kostete wollte sie die Sprungdüsen nicht benutzen und entschied den Gefechtspanzer erst einmal gehörig mit Schlamm einzureiben um die Färbung die Ihr Gefechtsanzug so klar von der Umgebung abhob verschwinden zu lassen. Als Sie in der Unterkunft ankam war Sie so in Gedanken, dass Sie anstatt in Ihr Zimmer in das Zimmer von Mac Lain trat und es bemerkte. «Verzeihung Arthur, ohh, hmm, niemand da. » Daran musste sie sich wohl gewöhnen. Sie war jetzt ja wieder in einer grossen Einheit und Teil eines Elementar Strahls eingeteilt. Arthur würde vermutlich die Halterungen für Sie abmontieren lassen, dachte sie sich. Als sie sich umdrehte und gehen wollte stiess Sie aus Versehen Ihren Arm an den Wandschrank von Arthurs Unterkunft. Dessen Türe aufsprang und ein Bild langsam zu Boden schweben liess. Jaqleen bemerkte es und hob es auf. Es war eine leicht zerknitterte Aufnahme, er musste Sie wohl auch in der Gefangenschaft bei sich getragen haben. Er schien der Fotographie sehr viel Sorge zu tragen, und als Sie das Bild betrachtete wusste Sie auch warum. Jaqleen hatte Arthur schon öfters im Kilt gesehen um Ihn mühelos zu erkennen. Neben Ihm stand auf dem Bild eine junge Frau ebenfalls in traditioneller Schottischer Kleidung. Sie glich PFC Cook wie ein Zwilling. Die genau gleichen Gesichtszüge, Frisur und auch die Figur stimmten überein.
Jaqleen verstand sofort warum Mac Lain Caroline mochte. Sie sah der Frau auf dem Bild wirklich frappierend ähnlich. «Vermutlich magst du Sie, weil du dich erinnert fühlst, Mac Lain. » brummelte die grosse Elementarin und legte das Foto wieder sorgfältig in den Schrank zurück.
Sie trat aus dem Zimmer von Mac Lain heraus und betrat Ihr eigenes. Auf dem Bett war schon fein säuberlich der Anzug bereit gelegt für die Nahkampfprüfung. Das Data Pad des Gästehauses begann zu blinken und eine Nachricht wurde für Jaqleen angezeigt. Es stammte von PFC Cook. Jaqleen nahm das Data Pad in die Hand und öffnete die elektronische Verschlüsselung indem Sie mit ihrem linken Daumen über den Fingerscanner strich. Wie schnell die Einheit Ihre Daten aufnahmen war erstaunlich. Die Effizienz war wirklich bemerkenswert und die Hilfsbereitschaft von den Chevaliers ebenso. Erst vor einer halben Stunde hatte sie ihren Fingerabdruck für das Personenfile hinterlegt und schon funktionierte es einwandfrei.
*Von PFC Cook an Anwärterin Jaqleen Schneerabe; ich habe von Corporal Laage mitbekommen, dass Ihnen noch ein Konto fehlt für Ihren Sold. Falls Sie noch Zeit haben begleite ich Sie gerne zur Bank der Chevaliers wo Sie ein Konto eröffnen können. Die Bürokratie kann recht komplexe Ausmasse annehmen und Ich muss ohnehin die Rechnungen der Lieferanten bei der Bank vorbeibringen. Ich habe die Erlaubnis bekommen, Sie mitzunehmen. Damit entfällt eine MP Sicherheitsgeleit denn diese sind auf der Trainingsbahn und wären ohnehin nicht abkömmlich. Ich bin in 15 Minuten mit einem Jeep vor dem Gebäude der Gästeunterkunft. Falls Sie mich begleiten möchten. Falls Ihnen die Zeit zu knapp erscheint, am Abend sind die Banken auf Wayside noch bis 22 Uhr geöffnet. Da die Banken in diesem Ort erst um 12 aufmachen. Gez. PFC Cook*
Bedächtig schlüpfte Jaqleen in Ihren Kampfanzug. Viel Zeit würde nicht bleiben um ein Konto zu eröffnen aber unhöflich wollte Sie auch nicht sein. Ein kurzer prüfender Blick genügte Ihr um festzustellen, dass noch alles Geld vorhanden war und in der eingenähten Tasche lagerte von Ihrem Seesack. In Gedanken notierte sie sich, dass auch bald mal frische Kleidung einkaufen müsste. Innständig hoffte Sie, Sie könne sich PFC Cook etwas mehr anvertrauen, da sie Ihre Kleider zum Waschen meist in der Badewanne eingelegt hatte, vom Waschmittel kippte Sie immer die ganze Packung mit hinein. Einmal musste Mac Lain den Vermieter beruhigen in deren Wohnung sie wohnten, weil die Waschmaschine überschäumte und die Kleidungsstücke von Jaqleen ziemlich an Grösse verloren hatten. Waschen war nun wirklich nichts für Sie. Alles in der Inneren Spähre in den Bedarfsläden war vergleichsweise klein für Ihre Hände. In der neueren Zeit begnügte Sie sich die Kleider in die Dusche zu hängen und die Brause laufen zu lassen. Waschmittel drüber zu streuen und die Kleider ordentlich auszupressen. Den Einsatz einer Wäsche Trocknungstrommel konnte sie schon sehr gut abschätzen. Als sie fertig war schrieb sie auf dem Data Pad noch eine kleine Nachricht an Mac Lain und stellt das Data Pad wieder auf die Ladestation.

Erst jetzt bemerkte Sie den kleinen Umschlag aus weissem Papier das ziemlich hochwertig war Mac Lains unverkennbare Handschrift «für den Notfall Sprenggelatine Gelegnit Eigenfabrikat Achtung stossempfindlich und explosiv» Im Zettel selbst war eine chemische Zusammenstellung der Sprenggelatine die Arthur Sie lehrte richtig zu lesen. Die Bestandteile waren alle draussen auf dem Testgelände reichlich vorhanden. Lediglich die Kollodiumwolle müsste Sie sich selbst herstellen. Den Einsatz von Sprenggelatine oder wie Arthur es im englischen nannte Gelegnit war ein Sprenggummi das sogar unter Wasser funktionierte. Klasse dachte sie sich. Ich darf es nur nicht mitnehmen. Zu schade, denn dem P-Hawk hätte sie gerne ein paar Tanzschritte beigebracht. Die Idee war gar nicht so abwegig gewesen. Sie hatte ja alles auf dem Testgelände was Sie brauchte. Schale, Zünder es könnte sogar klappen. Aber woher die Baumwolle. Wie ein Blitz kam Ihr der Gedanke in den Sinn. Auf Highland war ihr mal so kalt gewesen, dass Sie sich eine Mütze kaufen musste. Die besteht aus Baumwolle und die Mütze wurde ihr ja nicht verboten. Es sah nur etwas albern aus, würde aber nicht gross auffallen. Ausser vielleicht Mac Lain. Also wühlte Sie in Ihrem Seesack nach besagtem Kleidungstück und fand es schliesslich. Es hatte auch mal bessere Tage gesehen seufzte die Elementarin, auf der linken Seite klaffte ein Flicken und zeugte von der Kurzlebigkeit von Stoffen und mahnte Jaqleen ebenfalls mit Ihren Sachen etwas pfleglicher umzugehen. Das Problem war jetzt nur noch ausreichend natürlich vorkommende Schwefelsäure oder Salpeter vorzufinden. Hinter einem der Gesteinsbrocken den sie sich in ihrem Gefechtsanzug scannte fand sie in einer Kuhle eine Salpetersäurepfütze, damit würde es klappen, dachte Sie sich, das Problem bestand lediglich darin den Aufklärer bis dorthin zu locken.
Sie trat nach draussen und atmete einmal tief ein und wieder aus. Schloss die Augen und schollt sich. Ist es Nervosität oder Furcht? Sie konnte es nicht ganz genau einordnen aber sie fühlte sich zittrig. Schnell öffnete sie die Augen und prüfte ihre Hände. Kein Zittern. Gut. Ab ans Werk, und jetzt zeigst du diesem Geisterbären, dass du es wert bist. Als Jaqleen loslaufen wollte kam von der Kantine her ein Jeep herangefahren und ohne Anstrengung konnte Jaqleen das helle Haar von PFC Cook ausmachen. Der Fahrstil war ruhig und sehr kontrolliert, wie Jaqleen befriedigt feststellen konnte. Nur Mac Lain brachte es fertig mit vier Rädern schlechter zu fahren als mit den beiden Füssen seines Mechs.
«Guten Tag PFC Cook, ich habe Ihre Nachricht gerade erhalten. Die Effizienz der Unterstützungseinheit ist beachtlich, gar vorbildhaft.»
Mit einem herzlichen Lächeln nickte ihr Caroline entgegen, «Danke Jaqleen, ein Lob über Effizienz von einem Clan-Elementar hört man gerne. Die Zeit ist schon weit fortgeschritten. Ich schätze ich werde Sie am Abend nach Ihrem Test begleiten müssen. Wenn das für Sie in Ordnung geht. » -«Pos, sehr gerne, Arthur ist wohl beschäftigt etwas in die Luft zu sprengen in der Zwischenzeit. Ich hoffe, er kommt noch rechtzeitig zu meinem Test hinüber. » entgegnete Jaqleen etwas betrübt.
«Kopf hoch Jaqleen, Er wird gleich nach der Sprengung zu O`Hierlihy gefahren von Leutnant Decaroux, die waren beide im Ziel auf Sie und in Gedanken ist er bestimmt immer bei Ihnen. » munterte Caroline die übergrosse Elementarin auf. «Am Abend sind wir dann mehr im Jeep, Senior Tech Cao die Arthurs Lanze betreut muss auch noch zur Bank und Corporal Tomonaga muss von Ihrer Schoppingtour abgeholt werden. Falls es Sie nicht stört. » - «Neg., über Gesellschaft freue ich mich sehr. » gab Jaqleen als Antwort wobei Sie sich bemühte ein freundliches Lächeln aufzusetzen. Wobei die grosse Elementarin sich nicht sicher war was eine Schoppingtour ist. Sie wollte auch nicht wie ein Depp dastehen und nahm sich vor Mac Lain im Ziel danach zu fragen. Wenn Sie denn dorthin kommen würde. Sie reichte der jungen Stabssoldatin ihre rechte Hand wie Sie es bei anderen schon des Öfteren sah und sagte mit allem Selbstvertrauen den Sie zusammenkratzen konnte: «Dann bis heute Abend PFC Cook. » Es klang trotz allem etwas hölzern und unbeholfen, aber Caroline fand, dass sich Jaqleen grossartig machte und gab auch Ihrerseits ihre rechte Hand. «Bis zum Abend, Jaqleen, es wäre mir eine grosse Freude und Ehre, wenn Sie mich unter Vier Augen beim Vornamen nennen würden. » Die grosse Elementarin nickte bedächtig. Als ob Sie die Vier Augen am Horizont suchen würde. Vier Augen, was für eine komische Redewendung, es war nur eine Sonne zu sehen und diese brannte ganz schön.
Caroline stieg wieder in den Jeep und fuhr gemächlich zum Tor wo Sie dem Wachhabenden Unteroffizier Ihre ID Karte vorzeigte und einen kleinen Schwatz hielt um danach langsam zum Tor hinausfuhr und nach links hinausbog.
Jaqleen seufzte, stopfte die Baumwollmütze in eine Hosentasche und begann Ihr Haar zu einem Zopf zu flechten. Diesen drehte die grosse Elementarin nach rechts ein und formte einen Dutt mit der Baumwollkappe überdeckte Sie die weissen Haare penibel und begann ihre viel zu helle Haut mit einer braunen Tarncreme stellenweise abzudunkeln. Sie wollte erreichen, dass eine unregelmässige Camouflage entstand. In einem kleinen Schminkspiegel kontrollierte Sie Ihr Werk, es würde am Abend ziemlich schlecht abgehen, aber es war für Sie unerlässlich, denn die weisse Haut würde Sie sonst sofort verraten. Sie joggte um Ihre Nervosität in den Griff zu bekommen. Bereit für die Prüfung.
10 Minuten später erreichte Sie die Panzerpiste und fand Ihren Gefechtsanzug dort vor wo sie ihn kurz vorher abstellte. Im Bein Fach prüfte Sie die Zangen, Spiegel und Sondier Geräte die Arthur Ihr als Teil des ersten gemeinsamen Einsatzes aus seinem Geld spendierte. Alles Sachen die Sie heute brauchen würde. Alles sauber und vollzählig. Sehr gut. Sie schloss die Tasche wieder zu und stieg in den Gefechtsanzug. Arthur hatte ihr mitgeteilt, dass er eine Bombe zünden würde in ein paar Minuten sei es soweit. Mit einem stummen Viel Glück machte Sie sich selbst zu Ihrer Prüfung auf. Irgendwo auf dem Testgelände für Panzer wartete ein P-Hawk auf Sie. Lange musste Sie nicht gehen. Auf Ihrem Display erkannte Sie schon einen Clan Elementar im Gefechtsanzug auf Sie zu rennen. Zum Gruss hob sie den rechten Arm in die Höhe und sah wie der andere Gefechtsanzug es Ihr gleichtat. Eine Komm Verbindung ging ein und knackte erst einmal. Jaqleen hatte sich mittlerweile an die Fehlfunktion ihres Gefechtsanzuges gewöhnt. Solche Rückkopplungen waren bei Gefechtsanzügen der Schneeraben häufig anzutreffen und waren das Resultat von mässiger Wartung. «Sei gegrüsst Sterncommander Geisterbär. Ich Jaqleen Schneerabe bin für die Prüfung bereit.» -«Seyla, so folge mir. Jaqleen von den Schneeraben. » entgegnete Rowan in seiner Gefechtsrüstung. Sein Geisterbärensignet war deutlich kleiner gehalten und etwas weiter unten angebracht um der Comicmaus der Chevaliers den Platz zu geben. Das, so dachte Jaqleen wäre eine sehr gute Möglichkeit für Sie.
Langsam kam ein provisorisches Zelt in Sicht unter dem einige Chevalier Offiziere miteinander tuschelten. Auf der Nordseite stand Arthur flankiert von Decaroux und Col. Copeland. Welcher augenscheinlich einige Worte an die angetretenen Chevaliers richtete.
Das nahen der beiden Elementaren wurde registriert und Copeland wartete mit dem Rest seiner Ausführung. Vor Mac Lain war ein Tischchen aufgestellt worden auf dem seine Kardanische Aufhängung gerade Platz fand und die mit einem Tuch effektvoll verhüllt wurde. Jaqleen erkannte die Aufhängung, da Mac Lain diese schon einmal benutzt hatte in Ihrer Gegenwart. Sie aktivierte den Scanner für Chemische Stoffe und war überrascht. Eine Keramische Tasse Wachs, Baumwolle, Auratina, Manntiolhexanitrat und geringe Spuren von Schwarzpulver. Das war also Mac Lains Bombe. Er transportierte Sie wohl aus gutem Grund in der Kardanischen Aufhängung. Auch wenn dieser Transportbehälter etwas altmodisch wirkte und es heutzutage vermutlich Boxen die die Vorrichtungen mit Supraleitern auf der gleichen Höhe halten. Aber Mac Lain war so nicht auf Kühlflüssigkeiten angewiesen mit den ganzen Federn.
Mit gebührendem Abstand bremsten beide Elementare ihren Lauf ab und schlenderten schon fast zu der Gruppe. Wie auf Kommando öffneten beide Ihre Sichtscheiben. Worauf Copeland erfreut den beiden zunickte und sprach: «Sehr schön Sergeant Geisterbär, PFC Schneerabe, schön, dass Sie sich dazu entschliessen konnten der Demonstration beizuwohnen. Anschliessend haben wir ja genug Zeit für den angekündigten Test von PFC Schneerabe. »
«Pos» gab Rowan trocken zurück. Er wollte sich die Explosion ohnehin anschauen. Mehr konnte Rowan auch nicht sagen, denn Copeland fuhr unbeirrt fort: «PFC Mac Lain hatte eine Stunde bekommen wovon er wie Lt.Decaroux berichtete, lediglich 40 Minuten brauchte um die Bestandteile der Bombe zu organisieren. Lieutenant es wird sicherlich sehr interessant sein, wenn Sie uns schildern, WIE Mac Lain an die Chemikalien gekommen ist. Ausserdem hat uns Herr van Roose einen entzückenden kleinen Stein mit zwei Bulldozern herangeschafft mit wie viel Eigengewicht? 1.1? ach nein 1.52 Tonnen Eigengewicht. » Der angesprochene Offizier grinste hämisch. Decaroux grinste ebenfalls, aber wegen etwas Anderem und nahm den Faden des Ranghöchsten Offiziers der Chevaliers nur zu gerne auf: «nur zu gerne. Als erstes behielt er seinen alten Rang als höherer Unteroffizier und wartete bis der Feldwebel der Schneiderei in die Mittagspause ging, der genaue Wortlaut ist mir nicht geläufig, da ich im Jeep wartete. Aber es dauerte nicht lange bis PFC Mac Lain mit der ersten Chemikalie heraus an den Jeep trat. Das Abzeichen trat er mir danach ab und ich wusste, dass er es für solch einen Fall aufbewahrte. Die nach der Unterschrift erworbene Chemikalie ist wohl unter Ärztlicher Schweigepflicht am ehesten zu umschreiben. Aber ich schätze, dass Mac Lain diese auch aus jedem Mech hätte ausborgen können, hierfür müssen Sie meine Herren und Damen sich dann an Mac Lain wenden. Ich schlage jedoch vor, beziehungsweise ich werde im Bericht vermerken, dass künftig die Lebensunterstützenden Massnahmen ausserhalb der Werkstatt oder des Hangars plombiert zu sein haben. Wie Colonel Copeland anmerkte, es war recht einfach für Mac Lain sich die Chemikalien zu beschaffen. Die Tasse bekam er in der Küche. Wir haben von PFC aufgezeigt bekommen, dass wir trotz Eingangskontrolle doch einige Sicherheitslücken haben die wir bisher nie in Betracht gezogen haben. Ich werde dies leider an Major Fokker weiter zu geben haben und geeignete Gegenmassnahmen werden wir hoffentlich, anschliessend im Plenum finden können, und somit dies gleichzeitig mit dem Bericht von Mac Lain abgeben können. Major Fokker wird sicherlich nicht erfreut sein, dass es einem Aussenstehenden gelang sich so einfach Gegenstände zu entwenden. Aber wenn wir ihr einen Massnahmenplan aufzeigen können wird sie sicherlich etwas gutmütiger gelaunt sein. Wenn ich nun PFC Mac Lain bitten dürfte, uns die keinen Magister in Chemie haben, zu erklären was er da zusammen gemischt hat? »
«Gerne» gab der angesprochene von sich und in üblichen trockenen Ton eines Lehrers fuhr er fort. «Von Col. Copeland erhielt ich 10 Gramm Schwarzpulver mit dem Auftrag ihm innerhalb von 60 Minuten eine Bombe zu liefern. Hier vor Ihnen steht Sie. Oder präziser formuliert sie hängt in der Kardanischen Aufhängung. Das Prinzip der Aufhängung ist uralt und auch bei den Panzern zu finden als Aufhängung des Geschützes im Turm selbst, die Bombe ist in der alten Tasse aus der Küche, darin enthalten Schwarzpulver, das Sie kennen und einerseits Auratina, das zum Färben von Lederwaren benötigt wird. Manntiolhexanitrat oder Chemisch präziser C6H8N6O18 ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Salpetersäureester und ein sehr selten gebrauchter Sprengstoff, da er sehr instabil ist und über 18 Grad Celsius spontan explodieren kann. Zu den Explosionskennzahlen kann ich Ihnen folgendes sagen ohne zu sehr in die Chemie abzuschweifen. Es ist sehr schlagempfindlich mit 0.8 Nm, explodiert sehr heiss mit fast 6000kJ*kg-1 und hat eine Detonationsgeschwindigkeit von etwas mehr als 8200 Meter/Sekunden. Vielleicht zum Vergleich Dynamit das Sie für die Gesteine letzte Woche brauchten hat eine Detonationsgeschwindigkeit von 6350 Metern pro Sekunde. Es ist also heisser und mit einer schnelleren Geschwindigkeit und somit um ein vielfaches gefährlicher. Es gibt nur drei Sprengstoffkompositionen die schneller sind als Manntiolhexanitrat: CL-20 auf das ich nicht näher eingehe, Oktogen, dessen Herstellung aber komplexer ist und mehr Zeit beansprucht und RDX jedoch dessen Explosionswärme viel geringer ausfällt mit 3500-4200 Grad im Zentrum der Explosion. Zudem ist RDX sehr Reibungsunempfindlich mit 120 Newtonmetern. Weitere Fragen beantworte ich Ihnen sehr gerne nach der Demonstration. » schloss Mac Lain. Fügte aber nach einer kurzen Zeit hinzu: «wenn ich Sie bitten dürfte sich die Ohren zu schützen und nicht direkt ins Zentrum der Explosion zu schauen wäre ich Ihnen verbunden. Danke»
Sofort holten einige Chevaliers ihre Kapselgehörschütze aus den Beintaschen oder aus dem Rucksack hervor und zogen diese an. Col. Copeland fiel besonders auf, da er sehr lässig an seinem Hals die Gehörschutzstöpsel aus dem Kragen zauberte und diese in Aller Seelen Ruhe in seine Ohren stopfte.
Arthur schritt an das Tischchen heran und zog langsam den Stoff zur Seite. Erst jetzt konnten die Chevaliers die präparierte Tasse sehen. Mac Lain hielt sie in beiden Händen, da dem Gefäss seit längerem der Henkel fehlte. Einige Chevaliers staunten, dass Sie wegen einem so kleinen Behälter auf das Gelände gebeten wurden, andere pfiffen anerkennend wie klein die Tasse doch war. Untereinander hatten Sie schon gewettet ob und wie viel vom Stein übrigbleiben würde. Die Meinungen gingen von einem kleinen Brandfleck bis zur weg Sprengung von der Hälfte des Brockens weit auseinander.
Arthur schritt langsam die Distanz zum Gesteinsbrocken ab und platzierte die Bombe ganz unten zwischen Boden und einer kleinen Einbuchtung von der Grösse einer Honigmelone. Danach stellte er die Tasse leicht schräg in einem Winkel von 75 Grad parallel zum Stein und zog das Plastikhütchen für den Fernauslöser ab. Eine Fragile Antenne kam darunter zum Vorschein. Aus der linken Armtasche zog er einen Funkauslöser hervor und programmierte mit einem langen Druck auf den mittleren Knopf die Bombe auf die Frequenz. Beim Empfänger blinkte zur Kontrolle an der Antennenspitze ein rotes Lämpchen auf. Die Bombe war scharf. Langsam um keine zu grossen Erschütterungen auszulösen entfernte er sich und kehrte in die Reihen der Chevaliers zurück und nahm seinen Platz zur Linken von Decaroux wieder ein. Etwas abseits standen die Elementare und flankierten Col. Copeland der schon gebannt zwischen Felsen und Mac Lain abwechselte.
Decaroux beugte sich zu Mac Lain herüber «Noch ein paar passende Worte? » wobei er etwas irritiert dreinschaute. Mac Lain sah auf seine antike Armbanduhr und hielt somit die vorgegebene Stunde minutiös ein. Decaroux berichtete Ihm, dass Copeland Major Fokker angerufen hatte und Ihm die Uhrzeit durchgab für die Bombenexplosion. Und Mac Lain wollte nicht zu früh den Auslöser drücken. Der Angesprochene sah nicht von seiner Uhr auf, sondern hob leicht denk Kopf, «Für die Nachwelt können Sie sich was ausdenken, mir fällt gerade nichts Besseres ein als: Rock …or bust. » Beim Wort bust presste er mit dem Daumen den in der Hand liegenden Auslöser bis zum Anschlag durch.
Ohne Vorankündigung hob sich der riesige Felsbrocken und wurde von einer gelblichen Flamme regelrecht verzehrt. Der Boden vibrierte extrem stark, gleichzeitig dröhnte ein dunkles Grollen durch die Reihen der Söldner. Die Flammen liessen in Ihrer Färbung nach aber der Gesteinsbrocken war nicht mehr zu sehen. Statt seiner war eine pyroklastische Säule emporgewachsen und dehnte sich pilzartig aus. Das alles geschah so schnell und war so wuchtig, dass einige der Chevaliers zu Boden gingen und wie gelernt sich von dem Explosionsherd abdrehten. Beine gekreuzt und Hände an die Ohren gepresst. Schönes Aussehen war jetzt wohl zweitrangig. Lediglich die Elementare in ihren Rüstungen, Decaroux, Mac Lain und van der Roose standen noch aufrecht. Letzter machte den Anschein den Anblick zu geniessen, er rief immerzu «Fabelhaft, grandios, genial! »
Leicht verwundert über den Aufenthaltsort vom ranghöchsten Offizier der Chevaliers schlenderte Mac Lain zu Copeland hinüber und mit einem breiten Grinsen im Gesicht fragte er ihn: «Haben Sie einen Schilling verloren Colonel? » während um die Söldner massenweise kleine Steinchen und wiedererstarrte Kupferflicken vom Himmel prasselten waberte die Wolke langsam gegen Nordwesten weg. Vom Gestein blieb auch nach intensiver Suche nichts übrig. Die aufstehenden Chevaliers klopften sich den Staub aus der Uniform und applaudierten an die Adresse von Mac Lain. Van der Roose hatte offensichtlich Mühe seinen Lachanfall unter Kontrolle zu halten, hustete einige Male übertrieben und drehte sich um.


„Feldstecher gefällig?“ Graf Germaine Danton hielt seinem Gast ein Fernglas hin, während er sich scheinbar entspannt an die Brüstung des Balkons lehnte.
Jara, die wirklich neugierig auf das angekündigte Spektakel war, nickte und griff dankbar zu. Außer ihr und ihrem Mentor war niemand anderes anwesend und sie hoffte für sich – und für diesen MacLain – dass er wirklich so fähig war, wie er alle glauben ließ. Immerhin hatte sie nach Copelands Anruf mit ihrem Wort dafür gesorgt, dass eine wichtige Strategie-Besprechung für eine halbe Stunde unterbrochen wurde und eine Menge wichtige Funktionsträger nun entweder am Fenster der Villa warteten oder sich anderweitig die ungeplante Mittagspause überbrückten. Zeit, die eigentlich niemand hier erübrigen konnte.
Sie glaube noch nicht einmal, dass MacLain an sich zweifelte und sie hatte längst entschlossen, dass er in ihrer Einheit eine Chance bekommen sollte und ein wertvoller Zuwachs war. Vielleicht, und das würde sich nun rausstellen, weniger als Mechkrieger, sondern vielmehr als Chemiker in der Unterstützungsabteilung. Wenn er da wirklich so gut war, wie sie hoffte, dann wäre es ein unverantwortliches Risiko, ihn in den kämpfenden Truppenteilen zu lassen und seine Expertise dem wankelmütigen Schlachtenglück zu überantworten.
„Nervös?“, erkundigte Danton sich bei ihr. Sollte der erfahrene Anführer und Veteran unter Stress leiden, so verbarg er ihn gut. Seit er sich aus der Kaserne verabschiedet und mit seiner Verlobten in die Villa gezogen war, wirkte er mehrere Jahre jünger und frischer und Jara bildete sich ein, dass das Grau in seinen Haaren sogar auf dem Rückzug war.
Ihren eigenen Stress merkte sie hingegen nur zu deutlich, aber sie zuckte lediglich mit den Schultern, als sie antwortete: „Ich würde es eher Spannung als Nervosität nennen. Ich habe von Chemie wirklich nicht viel Ahnung. Ich weiß, wie die Treibladungen meiner Langstreckenraketen funktionieren, aber was ein Experte mit nur zehn Gramm Schwarzpulver machen kann, das weiß ich nicht. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass dieser ganze Aufwand gerechtfertigt ist. Viel mehr als ein kleines Piff kann doch nicht dabei rumkommen.“
Danton grinste wie ein kleiner Schuljunge: „Also, ich habe da mal – das war noch vor deiner Zeit und noch vor den Chevaliers – eine ganz spannende Unterhaltung beim Pokern geführt, ich hatte auf der Hand Paar Damen und ein 8-er Drilling, mit einem…“
„Jaja“, unterbrach Jara ihn. „Wenn du anfängst, von früher zu erzählen, lasse ich dir aus meinem Sanitätsbereich einen Altenpfleger zuteilen.“
„Aus der Vergangenheit lernen wir für die Zukunft, junge Dame“, mahnte der Graf mit gespielter Beleidigung.“
„Von mir aus. Aber jetzt müsste es gleich losgehen und ich würde für den Moment gerne aus der Gegenwart lernen.“
„Einverstanden“, pflichtete Danton bei. „Dann wollen wir uns mal überraschen lassen.“
Die beiden Neuadligen hoben ihre Ferngläser und suchten das Übungsgelände ab, auf dass sie von hier aus einen guten Blick hatten. Das würde sich in einigen Jahren ändern, wenn die frisch gepflanzten Bäume nach und nach die Residenz vor neugierigen Blicken verbergen würden, aber bisher waren sie bei weitem nicht groß genug, um eine Sichtachse zu versperren.
Jara entdeckte das Zelt, unter dem das Beobachtungsteam die letzten Augenblicke bis zur Vorführung verstreichen ließ. Deutlich konnte sie Copeland und Decaroux ausmachen, auch ihren Freund Markus van der Roose glaubte sie zu erkennen, sowie eine Handvoll anderer Chevaliers und zwei unübersehbare Elementare. Etwas erstaunt war Sie, dass beide in voller Montur dastanden.
Ihr Blick wanderte weiter zu der Stelle, an der MacLain seine Do it yourself-Bombe zünden würde, jeden Moment würde es losgehen, dann…
Ein greller leicht gelblicher Blitz.
Ein Knall.
Dann kam ein Donnergrollen wie von einem wirklich üblen Gewitter.
Durch die Staubwolke, die sich beinahe schlagartig über dem Areal ausbreitete, konnte Jara nicht besonders viel erkennen. Sie stellte mit Verwunderung und leichter Schadenfreude fest, dass Copeland und die meisten der übrigen Chevaliers sich offenbar reflexartig zu Boden geworfen hatten und nun einer nach dem anderen wieder aufstanden und sich den Staub von den Uniformen klopften.
Sie pfiff anerkennend.
Dann kamen über Funk kurz und knapp die Testergebnisse durch den Äther vernahm Sie ein hustendes Lachen von van der Roose im Hintergrund. Es sprach aber eindeutig Decaroux in seinem unverkennbaren Akzent.
„Das war jetzt Sprengstoff basierend auf zehn Gramm Schwarzpulver, der in einer Tasse von einem halben Liter passt. Hat knapp anderthalb Tonnen massiven Fels förmlich pulverisiert.“
„Beeindruckend“, gab Danton zu. „Kann ich deinen Frischling abwerben?“
„Keine Chance“, kam die Antwort. „Den behalte ich.“
„Was hast du mit ihm vor?“
Jara grinste wölfisch: „Wie dick sind nochmal deine Palastmauern?“
Die beiden Adligen lachten, während sie sich von der sich immer noch ausbreitenden Staubwolke abwandten, um die Besprechung fortzusetzen. Jara aber machte sich geistige Notizen, wie sie MacLain fördern und fordern würde und wie sie ihn aus den Kampftruppen lösen könnte. Der Tag war gerade noch ein Stück interessanter geworden.


„Lugiiiinoooov, Verfluchter Sohn einer Russischen Bartänzerin und eines senilen Postbeamten. Wo ist meine Suppentasse hin. Sie lag vor einer halben Stunde noch in der Spüle! Zum Donnerwetter Nochmal.“ wetterte Ryback wütend durch die Küche. Hilfsköche drehten sich um Urheber der Wüsten Schimpftriaden herum und einige von Luginovs Kammeraden tuschelten wild hinter vorgehaltener Hand. Einige wussten von der besagten Tasse ohne Henkel. Die schwarze Suppentasse war Ryback fast schon heilig. „Die habe ich einem Private mitgegeben Sir. Die Tasse war kaputt, der Henkel hat gefehlt und eeh, die beiden Glasschüsseln die dort drin lagen habe ich auch gleich mit gegeben.“ – „Ich dreh Ihnen den Hals um Luginov“ Ryback war ausser sich stierte mit wildem Blick den jungen Hilfskoch wutentbrannt an. „ Sie haben Sie wohl nicht mehr alle Luginov, Diese Tasse. Diese Tasse habe ich höchstpersönlich vom Grafen erhalten. Als er uns die erste Kücheneinheit gekauft hatte. Seither, habe ich immer wieder, Tag für Tag, aus dieser Tasse eine Nudelsuppe gegessen um gerüstet zu sein. Für den Abend. Ein letztes Mal WO IST MEINE TASSE!“ –„Ich habe Sie nicht mehr Sir, der Private hatte nach kaputtem Geschirr gefragt….“ Den Resten der kläglichen Erklärungsversuche ging in einem tiefen Grollen unter. Ryback wechselte seine Gesichtsfarbe von tief rot in aschfahl. „Himmel Arsch und Wolkenbruch, was war das?“ Eilig machte Ryback eine Gefechtsrolle über die Ausgabestelle. Wo morgens mittags und am Abend seine Spezialitäten für die Einheit herausgegeben wurde. Zwischen den Mahlzeiten allerdings waren es sauber abgedeckte INOX Behälter. Er verlängerte den Hechtsprung so weit wie er nur konnte und rollte glatt auf dem Boden aus. Stemmte sich wieder hoch und schoss zur Türe. Riss diese auf und sah eine gewaltige Rauchwolke vom Testgelände aufsteigen. Das war dieser Mac Lain, der neue. Überall wo der war explodierten Sachen. Grübelnd machte er auf dem Absatz kehrt und öffnete die Türe in die Kantine. „LUGINOV, Sie haben drei Stunden Zeit mir meine Tasse wieder zu bringen und ich rate Ihnen nicht Ohne DIESE Tasse zurück zu kommen. Luginov war den Tränen nahe, zog die Schürze aus hängte Sie an den Haken mit seinem Namen und stürzte zum Lieferanteneingang hinaus. „Ouhh Ryback musste das bitte sein?“ gab Fletcher kleinlaut von sich. „Luginov ist erst eine Woche dabei, Ihn gleich so zusammenzustauchen, der Junge ist gerade mal 16 und Sie führen sich auf wie Diabolo höchst selbst.“
Einige Zeit später sass ein zittriger junger Hilfskoch im Büro von Corporal Laage. Er schluchzte in seinen Kaffee sass im Stuhl und Corporal Laage musste aus dem unverständlichen Gebrabbel des jungen Hilfskochs irgendwie schlau werden. Es war Ihr Glück, dass gerade OSA Summers zur Türe herein kam und sich des Häufchen Elends erbarmte. Von Corporal Laage bekam sie die Kurzfassung und eine Tasse Earl Gray Tee serviert und den kleinen Besprechnungsraum 1 aufgesperrt. Mit einem Block und Bleistift machte Sie sich dran Hilfskoch Luginov wieder aufzubauen.

Noch eben lachte Decaroux über den Spruch von Mac Lain als er sich nach dem Befinden des Colonels erkundigte im Jeep Ihm durfte der Schalk ruhig im Nacken sitzen. Zusammen mit Mac Lain fuhren Sie zum Stabsgebäude wo der Priester sein Büro hatte. Dieser wartete schon unter dem Vordach. Er trug einen schlichten grauen Anzug mit vier Knöpfen, und darunter ein weisses Hemd mit Stehkragen. Priesterzivil wie man es früher auf Terra nannte. Dazu hatte er einen Gehstock den er zum Klappstuhl umfunktionieren konnte und ein Lese Pad. Das im Gegensatz zum Data Pad nur zum Lesen von Büchern und Schriften genutzt wurde. Es hatte keine sich selbst aufrechterhaltende Datenverbindung sondern musste noch altmodisch an einer Docking Station angeschlossen werden. Abgerundet wird seine Kleidung durch eine Strohhut gegen die brennende Sonne. Eine grosse Kühlbox gefüllt mit Eiswürfeln und einigen Getränkedosen stellten eine Art Belohnung für Jaqleen dar. Es hebe bestimmt die Moral der Elementar Kriegerin. Erklärte sich der Priester. Ausserdem könnte er es nicht ertragen wenn sein Flachmann zu warm werden würde.
Alle drei lachten herzlich, als Sie die bereit gelegten Utensilien im hinteren Teil des Jeeps verstauten. Als plötzlich das Data Pad von Lt. Decaroux piepte und er die Nachricht mit einem ohh öffnete. Seine Ohhh und uups häuften sich und schon fast mit einem Funken Entsetzen wandte er sich an Arthur. „PFC Mac Lain, wir haben ein Problem. Wie soll ich es ausdrücken, Wir also Sie, haben wohl die Lieblingstasse von Koch Ryback in die Luft gejagt.» Arthurs Lachen erstarb und sein Gesicht wurde weiss. «Nicht gut.»





Wie kann eine Tasse dem gefühlskalten Ryback nur so viel bedeuten? Fragte sich Corporal Michelle Laage. Wo wir doch hunderte von den Tassen im Lager vorrätig haben. Ryback war berüchtigt für sein Pokerface, sogar Teuteburg hatte sich an Ihm schon das eine oder andere Mal die Zähne ausgebissen. Sie selbst hatte schon drei von diesen Tassen zerbrochen und die vierte war seit drei Monaten in Gebrauch. Ryback musste seine wohl seit Jahren haben. Sie tippte auf Ihrem Data Pad herum und suchte die Com Verbindung zu Seargent Jensen.
Er war sogar zugegen und nahm ab. «Hallo Michelle wo brennt es denn?»
«Jens, oh du grosser Meister, ich benötige etwas von deinem Organisationstalent. Kannst du dich erinnern ob wir von den schwarzen Tassen noch welche haben? Die die der Graf erhalten hatte als er vom Inventar von Team Stampede die Mobile Küche übernommen hatte?»
«Wenn es weiter nichts ist Ingar, davon haben wir noch gute 100 Stück, die im Lager schlummern. Schick mir einen Soldaten hoch und wenn du mir 15 Minuten Zeit lässt lege ich eine Unterschrift von Germaine oben drauf.»
« Das wäre eine super Sache, danke dir.»


Zur selben Zeit ein paar hundert Meter entfernt auf dem Testgelände
Jaqleen stellte sich dem Mech gegenüber auf. Hinter dem Mech an einer Fahnenstange waberte in den Abluftkanälen des Mechs eine Flagge. Capture the flag. Ein Szenario, das Jaqleen durchaus auch geläufig war. Sie musste es nur holen und den Mech austricksen. Das war alles. Er würde gemäss dem Testleiter Rowan die Sensoren erst einschalten, wenn Jaqleen für 30 Sekunden verschwinden würde, oder wenn sie einen klar ersichtlichen Angriffsversuch unternahm. So stand sie 45 Meter dem Ungetüm aus Stahl gegenüber. Dieser Mech wirkte wie ein Gladiator mit Tornistern. Auf relativ schmalen Beinen ruhte der V-Förmige Torso des Mechs. Auf der rechten Torso Seite prangerte die Comic Maus und die ausmodellierte Hand hing gerade nach unten. Am rechten Arm war der bedrohliche schwere Laser montiert und in einem perfekten 90Grad Winkel streckte er den Arm nach vorne. Der Mech stand breitbeinig und sicher da. Aber Jaqleen würde das gerne, liebend gerne ändern. Links und rechts von ihr türmten sich die Seiten eines Ehemaligen Flussbettes auf. Hier und da lagen grössere Felsbrocken im Weg und würden Ihr gewissen Schutz bieten. Der Mechkrieger, so hoffte Jaqleen würde Sie auf der linken Seite des Mechs vermuten. Auf der Seite, ist der Mech traditionell etwas schwächer bewaffnet, da die ausmodellierte Hand eine Waffe unmöglich machte. Selbstbewusst schritt Sie langsam auf den Mech zu. Sie öffnete eine Sprechverbindung zu dem Mech: «Mechkrieger Teuteburg, Sie stehen mir im Weg eine Chevalier zu werden. Ich gebe Ihnen gerne die Möglichkeit sich zu ergeben.» Dabei achtete Sie genau darauf, Ihre Bewegungen so lässig wie möglich wirken zu lassen und den Zeitpunkt so zu wählen, dass eine Erwiderung von Ihm die Distanz auf circa 30 Meter verkürzte. Sie hielt an. Perfekt, genau da wo ich stehen will. Jetzt muss er nur noch zu mir kommen und mich idealerweise aus den Augen verlieren. Zu Ihrer rechten hatte Sie die Kaliumnitratpfütze in die Sie die zerschlissene Baumwollkappe tauchen würde und mit Etwas glück eine Veresterung erreichen konnte. Es war riskant, das schlechteste was dabei herauskommen würde, dass die Mütze stinken würde und etwas rauchen. Der Qualm wäre ärgerlich, aber würde die Stellung von Ihr nicht verraten.
«Netter Versuch Elementar Schneerabe, aber so leicht bin ich nicht reizbar, ärgert es dich nicht vielmehr gegen eine Freigeburt antreten zu müssen. Dass ich schon so weit bin wie du es gerne wärst? » entgegnete Teuteburg schmunzelnd. Was hast du kleiner Elementar vor frage ich mich. Gemütlich sass er in der Pilotenliege. Die Waffen waren im Übungsmodus geschaltet und die Panzerung zeigte ebenfalls überall grün. Die Abwärme würde nur unter Dauerfeuer ein Problem geben. Dieser Planet war zwar warm und trocken aber selbst wenn dieser Mech voll in der Sonne stehen würde reichte ein Wärmetauscher aus um die gesammelte Hitze auf den Stahlplatten auszugleichen.
«Mich reizen zu wollen bringt nichts. Deinen Metallkübel bringe ich schneller zu Fall als du beten kannst ohne dass deine Sensoren mich orten. Oder du mich ausmachen kannst.» antwortete Jaqleen mit ruhiger Stimme. Sie war schon zu lange in der Inneren Sphäre um sogar das Schimpfwort Kastenbrut ertragen zu können ohne sauer zu werden. Aber auch Sie machte sich natürlich Sorgen. Einen Teil von ihr würde sie gerne in der Zukunft wissen. Wiederaufnahme in den Genpool des Clans der Sie verstossen hatte. Mit diesem Gedanken hatte Sie eine Weile gespielt. Verwarf aber den Gedanken schon auf Highland. Mit dieser Vergangenheit hätte Sie keine Chance selbst wenn Sie alleine ein ganzes Battalion Mechs aufmischen würde. Der Clan würde Sie nicht mehr akzeptieren. Nach dem Test würde Sie sich PFC Cook anvertrauen und mit Ihr darüber reden wollen. Aber zuerst würde sie Herrn Teuteburg die Federn rausreissen. Mit einem kurzen Scanimpuls vergewisserte sie Sich, dass die Kupferbromidader vor Ihr im Boden war und eine offene Ader von links nach rechts zog.
«Dann lassen wir die Spiele beginnen.» lächelte Sie und liess Ihre Gefechtsrüstung einen Hofknicks machen wobei Sie den Laser auf die Ader richtete und mit verminderter Energie, Sie schätzte 70% würden ausreichen, schoss Sie in die Kupferbromidader.
Es klappte.
Fast zeitgleich entzündete sich der Kupferbromid und eine fast zwei Meter grosse bläuliche Fontäne schoss in die Luft. Auf Teuteburgs Sichtschirm verschwand der Elementar hinter einer Wand von blauem Nebel. Zu Jaqleens Vorteil ging so gut wie kein Wind und die Kupferpartikel in der Luft generierten eine solide Abschirmung. Sie rollte über die rechte Schulter hinter den Felsbrocken, und setzte sich in Deckung, Sie gestattete sich ein Lächeln, es hat super geklappt, jetzt hoffte Sie, dass Teuteburg seinen Mech nach links eindrehen würde um Sie dort zu suchen. Sie klappte das Visier herunter und riss mit der Klaue die Mütze vom Kopf. Tunkte diese in die Salpetersäure neben sich. Fast gleichzeitig reagierte die Baumwolle und die Veresterung setzte sichtbar ein, die Baumwolle quoll auf und die ehemalige Mütze wuchs um circa einen Drittel in der Dicke. Mit der Klaue schob Sie die unförmig gewordene Mütze und wollte diese in das freie Bein Fach stopfen. Ihre flüssige Bewegung stockte, einerseits weil der P-Hawk die Sprungdüsen zündete und auf der anderen Seite der Farbbands landete und andererseits weil Sie am Boden wo Sie sass eine weisslich krümelige Gesteinsschicht entdeckte. Super dachte sie sich. Trockene sandfreie Kieselgur, gleich daneben. Das hat auch noch gefehlt. Hastig grub sie mit der Klaue einen grossen Brocken aus der Erde, und steckte ihn in die Mütze. Sorgfältig verstaute sie die Zutaten im Beinfach.
Hinter dem Felsen lugte Sie hervor und vergewisserte sich dass der Phoenix Hawk noch immer dort stand. Er hatte den Köder geschluckt und wäre ein gutes Ziel für einen Angriff. Aber es hiess ja unerkannt müsse Sie sein. Sicherlich würde der Pilot im inneren des Mechs gerade ratlos sämtliche Anzeigen durchgehen. Vom leicht erhöhten Zielgelände fieberte Mac Lain mit der Elementarin mit. Father O`Hierlihy hielt ebenfalls ein Fernglas in der Hand und stutzte. «Mac Lain, Jaqleen weiss schon, dass da unten nirgend Wasser ist. Hat Sie schon heiss? Eine Mütze und das bei 35 Grad. Elementare haben einen befremdlichen Humor.» merkte er an ohne den Feldstecher abzusetzen. «Oh, im Gegenteil Hochwürden, Sie hat einen brillanten Plan. Falls es Ihr gelingt genug Glycerin Nitrat aus dieser Einöde zu fördern.» -«Will Sie etwa eine Bombe bauen?» fragte Rowan Geisterbär verwundert. Arthur wiegelte ab. «Eine Bombe im eigentlichen Sinne nicht. Aber einen übergrossen Böller könnte es geben.»
«Scheisse, wo ist die Kleine Clannerin hin. MAD, toller Schauer das reinste Schneegestöber. Wärme ? Bei den Steinen ist die Streuung zu gross. Und was hat die da angezündet? Sichtschirm. Toll n blauer Streifen. Drehe Mech nach links ein.» Mit dem schweren Laser bearbeitete Teuteburg die Umgebung und zielte mehr schlecht als Recht in die Felsbrocken die sich nur noch mehr aufheizten. Innerlich beglückwünschte er die Elementarin. In der Suppe zu verschwinden war ein toller Trick. Nur zu sehr dürfe er sich nicht blamieren.
Jaqleen bewegte sich wie ein Chamäleon um den Felsvorsprung herum. Hob den Laser und zielte auf das Quecksilbererz das auf der anderen Talseite Ihr ins Auge gefallen war. Sie würde die Leistung diesmal noch weiter drosseln. Auch auf die Gefahr hin zweimal schiessen zu müssen, das Risiko musste Sie eingehen. Anstatt ruhig zu bleiben schoss sie gleich sobald Sie die Erzader im Blick hatte. Der Leichte Laser verfehlte zum Teil die Ader und schmolz den daneben natürlichen Kupferflecken zu einem Spiegel. Mist, Daneben. Oder doch nicht? Erstaunt registrierte Jaqleen dass der Mech sich darauf zubewegte. Entweder hatte der Pilot den Laserschuss verkehrt herum gesehen oder reagierte jetzt auf die frisch entstandene Spiegelung. Die Sonne reflektierte eine dreieckige Fläche von etwa 50 cm. Kantenlänge genau aufs Cockpit des Mechs. Im Schutze der blauen Dunstwolke die der Mech aufwirbelte bei seiner Landung schlich Sie geduckt und sehr langsam in dieser blauen Nebelbank. Da so gut wie keine Luft ging blieb diese auch hartnäckig und bescherte Jaqleen einen Streifen in dem sie unentdeckt agieren konnte. Immer gesetzt den Fall, dass Sie sich nicht zu schnell bewegen würde und der Farbnebel nicht nachlassen würde. Den Boden suchte sie gründlich ab, wie ein Mensch der seine Kontaktlinsen verloren hätte. Nach einer gefühlten Ewigkeit fand sie endlich was sie suchte, Neben der Wolke des Kupferbromids hatte sich aus dem Boden etwas vom Quecksilberfulminat herauskristallisiert. Langsam fast mit Zeitlupenbewegung griff sie mit der Klaue nach den erdnussgrossen Kristallen um den Nebel nicht zu sehr wabern zu lassen. Sie sammelte eine Handvoll ein und öffnete das Bein Fach mit der unförmigen Wollmütze, liess die Kristalle langsam in die Unterseite der Mütze rieseln und fing an mit der Klauenhand sachte die Steinchen darin zu zerstossen. Die Mütze gab Flüssigkeit ins Innere ab und die Steinchen verwandelten sich in eine Breiige Masse. Sie wusste, dass Teile ihrer Mütze in diesen Brei hineingingen und sich auflösten. Ihre Position wollte Sie noch nicht verraten. Jaqleen schaffte es. Der Mech war noch 5-7 Meter entfernt. Und die Wolke kam bis einen Meter an das rechte Bein heran. Ihr Ziel war aber der Andere Fuss für die bestmögliche Überraschung. Zufrieden mit der Knetmasse jonglierte sie den Klumpen in der rechten Klaue. Mac Lain würde sich ausrechnen können was Sie im Schilde führte aber dieser Teuteburg war Ahnungslos und das war Ihr Vorteil.
Teuteburg kniff die Augen zusammen. Etwas blitzte wo vorhin nichts war. Seltsam. Die Anzeigen waren alle unbrauchbar. Vorsichtig liess er den Mech gerade stehen und streckte seine ausmodellierte Hand in die Richtung der Reflexion. Mit der Faust hieb er auf den grellen Lichtfleck. Es war Stein, zu seiner Verwunderung war es geschmolzener Stein. Mit die andere Seite. Sie hat dich verarscht Rudi und du bist reingefallen wie ein dummer Junge. Er liess seinen Mech so schnell er konnte drehen und machte einen Schritt auf den Felsklumpen zu hinter der er die Elementarin vermutete. Ohne es zu ahnen stampfte er fast auf Jaqleen drauf. Sein rechter Mechfuss setzte einen Meter vor Jaqleen auf den Boden auf.
Jaqleen spürte die Erschütterungen und sah wie der Fuss die blauen Nebelschwaden zerschnitten. Der linke Fuss glitt über Sie hinweg und mit einem kraftvollen Schwinger klatschte die Elementarin grob abgemessen die Hälfte von dem zähflüssigen Klumpen an die Unterseite des Mechfusses und sprintete los. In den Rücken des Mechs. Teuteburg bemerkte Sie nicht als Sie Ihren Gefechtsanzug aus der blauen Wolke herausführte und in die nächste Nebelbank hineinhechten liess. Als er den rechten Fuss aufsetzte gab es einen grösseren Knall und die Sensoren am Fussgelenk vermeldeten verheerende Schäden in der Simulation.
«Woh woh wow, Du kleines Luder was machst du mit mir? Was soll der Scheiss. Hast du etwa eine Bombe gebaut oder bin ich gerade auf dich drauf getreten?» Entfuhr es Teuteburg. Die Lämpchen zeigten eine Fehlfunktion des Kniegelenkes der rechte Fuss war rot eingefärbt. Er fluchte herzhaft und zog den beschädigten Mechfuss wieder aus der blauen Suppe. Zog ihn nach hinten und liess seinen Mech auf die Knie gehen. Mit der linken wischte er durch die blauen Nebelschwaden, behielt aber das Gelände vor sich auch im Blick. Die Finger des Mechs hinterliessen tiefe Furchen im Gestein. Während dessen machte sich Jaqleen auf und klatschte an die Fussunterseite den Rest der Knetmasse, mit einem erneut gut gezielten Wurf. Mit dem Laser schoss sie wahllos auf irgendwelche Steinchen auf der rechten Seite und hoffte, dass diese sich bewegten und nicht nur schmolzen.
Da, eine Bewegung im rechten Seitenfenster, mit dem schweren Laser schoss er unter dem ausmodellierten Arm hindurch.
Es klappte, Teuteburg drehte seinen Mech in die vermeintliche Richtung. Weg von der Fahne. Jetzt zündete Jaqleen ihre Sprungdüsen und schoss geradezu auf die Fahne hin. Teuteburg blieb das völlig verborgen und wollte seinen Mech aufstellen. Als er mit dem linken Fuss wieder aufsetzen wollte knallte es erneut. Diesmal war Teuteburg so aus der Fassung dass er das Gleichgewicht des Mechs verlor und dieser auf den Rücken legte.
Jaqleen hatte das erste Hindernis geschafft. Die Flagge war erreicht. Der Mech hatte sie aus den Augen verloren und lag am Boden. Wie ein übergrosser Schuljunge der auf einer Banane ausrutschte sass der Mech auf dem Hosenboden.
Verschmitzt gestattete sich auch Arthur ein Lächeln. Was offenbar bei Rowan nicht so gut ankam. Dieser rümpfte nur die Nase und meinte verächtlich. Anfängerglück.
Mit der Flaggenstange in der Klaue zündete Jaqleen die Sprungdüsen und gelangte zum Nahkampffeld. An der linken unteren Ecke federte sie Ihren Fall mit einer kurzen Kontrollzündung ab und liess sich Zeit. Rammte die Fahne in den Boden und trat aus Ihrer Gefechtsrüstung heraus. Man sah ihr an, dass sie schon lange nicht mehr in Ihrer Gefechtsrüstung solche Manöver durchführte denn sie war doch recht verschwitzt, mehr als Arthur ahnte. Im Schatten eines Zeltes warteten die anderen auf Jaqleen. Sie standen von ihren Klappstühlen auf und traten ins Freie.

Rowan landete seine Gefechtsrüstung in der Mitte des Kampffeldes öffnete seinerseits die Visiervorrichtung und trat auf Jaqleen zu. Dabei hielt er in seiner Klaue eine Flasche mit kaltem Wasser und ein Tuch damit sich Jaqleen etwas erfrischen konnte. «Du siehst furchbar aus Jaqleen von den Schneeraben. Willst du noch weitermachen? Franeg?» «Pos. Ich werde Chevalier» -«Deine Beharrlichkeit ist löblich. Wähle nun deinen ersten Gegner im Nahkampf. Drei stehen zur Wahl. Gegen zwei musst du kämpfen um weiter zu kommen. Der dritte Gegner muss nicht antreten. Keine Waffen sind erlaubt. Hast du verstanden?» -«Pos, verstanden» entgegnete Jaqleen und griff dankend zum Handtuch mit dessen Hilfe sie Ihr Gesicht etwas trocknete. Das Wasser wollte sie zuerst ausschlagen, doch Rowan forderte sie auf es wenigstens zu nehmen. Keine falsche Bescheidenheit soll sie zeigen. Schliesslich wolle er nicht, dass ein Hitzschlag bei seinen Leuten zum Versagen drohe. So nahm Jaqleen auch wenn sie zögerte die Wasserflasche entgegen und trank etwas. Sie nahm sich vor das Wasser einzuteilen und verstaute die angebrochene Wasserflasche im Seitenfach mit dem Bombenentschärfungsetuis. Das Andere müsste sie nachher gründlich reinigen. Jaqleen streckte den Rücken durch und trat in die Mitte des Feldes. «Ich bin Jaqleen von den Schneeraben zwei von euch stehen mir im Weg ein Chevalier zu werden. Als erstes fordere ich euch Clyde Henderson von den MP» Der genannte verzog keinen Muskel als sein Name fiel. Henderson trat an Jaqleen heran. Seine Erscheinung war überwältigend. Würde es die Wahl zum Mr. Universe noch geben wäre er sicherlich ein heisser Kandidat. Seinen Körper hatte er gut durchtrainiert. Das Hemd spannte am Oberkörper sichtbar und die Muskulatur zeichnete sich ab. Die Hände hatte er einbandagiert. Seiner tiefen Stimme konnte man Gelassenheit aber auch Mitgefühl entnehmen. «Anwärterin Schneerabe, Ich hoffe es wird Sie nicht stören. Es ist nichts Persönliches. Für diesen Kampf bin ich Ihr Feind, sollten Sie mich besiegen so freue ich mich Sie künftig als Verbündete an der Seite der Chevaliers zu wissen.»
«Sehr freundlich von Ihnen Henderson von den MP, sollte ich obsiegen und ein Chevalier werden würde ich mich glücklich schätzen mit Ihnen zu trainieren.» entgegnete Jaqleen sanft und deutete eine Verbeugung an. Henderson hingegen deutete nur ein Nicken an, trat einen Schritt zurück und hob seine Hände in die Ausgangsstellung die man von allen Boxern von alters her kannte.
Rowan eröffnete den Ersten Kampf mit den Worten: «Möge der bessere gewinnen! Im ersten Kampf hat sich Jaqleen von den Schneeraben, Henderson Clyde von den MP gewählt. Kämpft!»
Sogleich schoss Hendersons Rechte in einem gestreckten Hacken in Richtung von Jaqleens Gesicht. Sie hob den linken Arm zur Abwehr und tauchte gleichzeitig mit dem Oberkörper nach rechts weg. Nicht sehr viel aber es reichte aus um den ersten Schlag auszuweichen. Jedoch machte sie einen Fehler. Sie drehte zu früh ein und bekam den rechten Arm von Henderson nicht richtig zu fassen. Als sie im 90 Grad Winkel zum MP stand liess er seine Linke Faust in die Seite der Elementarin schnellen und traf die Niere. Kurzzeitig verschlug es Ihr den Atem und zwang sie zu einem Ausfallschritt. Henderson liess ein kaum hörbares Sorry verlauten. Was Jaqleen wütender machte war nicht der Treffer sondern die Tatsache, dass sie es verpasst hatte ihn sauber aufzugabeln. Sie winkelte das Rechte Knie an und drehte sich wie eine übergrosse Ballerina im Uhrzeiger Sinn. Hendersons Rechte war noch immer ausgestreckt gewesen und so bekam sie den Arm auf der Höhe des Ellenbogens zu fassen. Mit dem linken Innenfuss fegte Sie Hendersons rechten Fuss von Hinten sauber vom Boden und liess den Boxer die Bodenhaftung verlieren. Gleichzeitig stiess sie sich vom Boden ab und schwang Ihren rechten Fuss in einer beeindruckenden Bahn über Hendersons Kopf ohne ihn zu treffen. Den linken Fuss versuchte Jaqleen unter dem fallenden Militärpolizisten hervorzuziehen blieb aber auf der Höhe des Brustkastens stecken. Henderson ruderte mit dem linken Arm unbeholfen und versuchte sich vom Boden abzustützen. Noch immer blockierte Jaqleen den anderen Arm und beide schlugen auf dem Untergrund auf. Henderson war trotz allem schnell und blockierte Jaqleens Fuss damit sie ihn nicht auf dessen Brustkasten schlagen konnte. Indem er gezielt auf die Wade der Elementarin einschlug. Jaqleen spürte jeden Schlag des MP biss aber die Zähne zusammen und keinen Ton verlauten. Sie steckte drei vier fünf Schläge auf die Wade ein erst dann konnte Sie den Arm einhaken und sich an Ihm hochziehen. Jaqleen blockierte weiter seine Linke und schaffte es sogar den rechten Fuss unter ihm hindurchzuziehen und ihn so frei zu bekommen. Die Drehung in die sie den Militärpolizisten versetzte benutzte dieser um die Elementarin abzuschütteln. Wie ein lebendes Katapult schleuderte er sie von sich. Zu seinem Leidwesen hatte sich Jaqleen darauf gefasst und anmutig wie ein Karakal sprang sie von Ihm weg. Sie bewies, trotz ihrer Körpergrösse eine Gelenkigkeit und Sprungkraft die man bei Ihr nicht vermutet hätte. Im Flug drehte sie sich wie dieses seltene terranische Tier und rollte über die Rechte Schulter ab.
Rowan stand reglos in seiner Gefechtsrüstung war aber zufrieden wie sich Jaqleen schlug. Er hätte nicht gedacht, dass Sie eine solche Beweglichkeit zu tage legte. Es bestand also durchaus die Chance seinen Stern zu vervollständigen. Wenn Sie den MP und noch jemanden besiegen würde.
Wie eine Katze lauerte Jaqleen auf den MP zu dessen Verwunderung liess sie ihn nicht nur aufstehen sondern auch seine Grundposition einnehmen. Rowan bemerkte, dass Jaqleen zwar das Bein etwas nachzog durch die Schläge des MP aber in Ihren Augen loderte das Feuer des Kampfes. Mit dem rechten Fuss tastete sich der MP langsam näher, aber auch Jaqleen nahm beide Hände hoch und hob beide im 45 Grad Winkel nach oben an blieb aber breitbeinig stehen. Effektvoll schob der MP den rechten Fuss vor, wartete kurz und zog den linken Fuss nach. Bis er knapp einen Meter vor Ihr hielt. Mit der rechten Faust wollte er schon auf die teilnahmslose Elementarin einschlagen als diese abrupt nach zur rechten Seite wegrutschte und wie zuvor mit dem linken Arm eine Ablenkende Bewegung ausführte. Wie schon zuvor setze Henderson mit einer schnellen linken nach, staunte aber nicht schlecht als Jaqleen ihren Fuss oberhalb seines Knies ansetzte, seinen rechten Arm weiterzog und Ihn über sich warf. Jaqleen schleuderte den MP über sich hinweg und sorgte dafür, dass er nicht ungespritzt in den Boden rammte indem sie den Arm des MP`s führte. Ein unsanftes Uhh bestätigte ihr, dass der Polizist wieder auf dem Rücken landete. Dieses Mal war Clyde vorbereitet und winkelte den freien Arm an als Jaqleen wie ein zuschnappendes Klappmesser auf Ihn drauf springen wollte. Seine Faust traf erneut unter der Rippe hindurch, diesmal setzte er den Treffer auf die Leber. Jaqleen liess sich auch hier nichts anmerken und verschränkte die Hände am Hals des Militärpolizisten zu einem Judo Würgegriff. Den einen Arm des Polizisten gegen Ihre Beharrlichkeit. Es war riskant. Pausenlos hieb er von unten gegen Ihren Körper aber irgendwann würde Ihm die Luft ausgehen. Ein Dutzend Schläge musste sie aushalten bis seine Hiebe deutlich an Kraft verloren. Sein Gesicht verfärbte sich von hellem braun in Tomatenrot. Er gierte geradezu nach Luft, aber Jaqleen war konsequent und beharrlich. Erst als er seine Faust nach aussen sinken liess fragte sie Ihn keuchend, denn die Schläge hatten auch Ihr zugesetzt. «Gibst du auf Henderson, frapos?» -«Ja» stiess er mit letzter Kraft hervor. Augenblicklich lockerte Jaqleen Ihren Griff bevor es Ihm schwarz vor Augen wurde. Rowan sah dass Jaqleen zu kämpfen hatte. Die Körpertreffer vom Polizisten hätten auch Ihn viel Kraft gekostet. Sie stand wankend auf biss auf die Zähne und schaffte es schliesslich sogar Henderson auf die Beine hochzuholen. Rowan rechnete nicht mehr damit dass sich Jaqleen für Grace entscheiden würde und machte Anstalten sie wegzuschicken.
Jaqleen hob die Hand und zeigte zu aller Verwunderung aber auf Grace brauchte aber einen Augenblick um sich zu sammeln. «Halt, nicht so voreilig. Geisterbär.!»
Grace stemmte die Fäuste in Ihre Hüften und spottete «Du kannst kaum gehen, übernimmst du dich nicht gerade etwas du Spottdrossel, frapos» - «Neg» keuchte Jaqleen und setzte hinzu «ich weiss was ich mache.» -«So soll es sein bis wir alle fallen. Ich Grace Geisterbär nehme die Herausforderung an.» Jetzt war sogar Rowan gespannt. Hatte Jaqleen vergessen dass sie bereits mehrere Treffer einstecken musste oder war sie so zäh wie sie vorgab. Sie streckte den Rücken durch liess den rechten Fuss langsam über die Kiesel gleiten bis sie etwa eineinhalb Schultern Abstand gewonnen hatte, zwischen den beiden Füssen gleichzeitig hob beide Hände nach vorne an wobei der linke Arm vor dem Körperzentrum Stellung bezog und der rechte beinahe gestreckt war. Die Finger streckte sie in den Himmel und legte diese dicht aneinander. Grace hob beide Arme ebenfalls wie ein Boxer vor das eigene Gesicht. Im Gegensatz zu Ihm jedoch waren Ihre Füsse um ein vieles flinker. Sie tänzelte geradezu an Ort und Stelle. «Komm her, du Vogel, ich reiss dir die Federn einzeln raus» blaffte Grace ihre Gegnerin an. Mit langsamen Schrittchen näherte sich Jaqleen ihrer Kontrahentin. Dabei bemerkte sie, dass je langsamer sie wurde desto ungeduldiger wurde Grace. Jaqleen wusste aber, dass Grace nicht so leichtsinnig war und eine Provokation zum Angriff, dazu hatte sich die andere Elementarin viel zu gut unter Kontrolle. So entschloss sich Jaqleen den Schlagabtausch zu eröffnen und ballte die linke Hand zur Faust. Keine Reaktion. Schön, dein Fehler. Dachte sich Jaqleen und liess die Faust gerade zum Schlüsselbein von Grace Geisterbär schnellen. Jaqleen wusste, dass es nicht viel bringen würde aber so konnte sie wenigstens grob die muskelbepackte Elementarin zur Reaktion zwingen. Diese liess sich nicht zweimal bitten. Kaum hatte Jaqleen den Schlag ausgeführt kam die Antwort in Form eines Schwingers. Grace landete einen satten Treffer auf der Höhe des Wangenknochens und liess Jaqleen die Tränen in die Augen treten. Zum Glück war der Schlag in einem Bogen ausgeführt worden denn so wurde ein Teil der Schlagenergie abgelenkt durch den Aufprall. Hätte Grace gerade geschlagen wäre der Kiefer mit ziemlicher Sicherheit ausgerenkt worden. Jaqleen stolperte zurück und öffnete wie ein Adler seine Schwingen die Arme. Mit den Händen ahmte sie die Klauen nach und ging leicht in die Hocke. Grace setzte nach überwand die kurze Distanz und setzt mit der linken zu einem tief gezielten Schlag an. Fast simultan im Bewegungsablauf ballte Jaqleen ihre Rechte zur Faust und stürzte vor. Die linke benutzte sie um den Kopf zu schützen. Mit dieser Kampftechnik war Grace nicht vertraut und Jaqleen konnte sich für den Gesichtstreffer revanchieren indem sie die Kniescheibe der Geisterbärin mit der Faust traf. Ohne der anderen Elementarin Zeit zu lassen um sich vom Kniescheibentreffer zu erholen öffnete Jaqleen die Faust und zog den Hieb nach oben hin durch, erwischte den Kiefer und trieb der Geisterbärin Ihrerseits die Tränen in die Augen. Diese war so perplex, dass sie keinen Schlag abgab. Auch nicht als Jaqleen eindrehte und mit dem linken Ellenbogen den Solarplexus der Geisterbärin malträtierte. Ein tiefer Gurgler stimmte Jaqleen etwas besser und sie gestatte sich ein Lächeln. Grace stolperte nach hinten blieb aber auf den Beinen stehen hustete unschön und rieb sich die Tränen aus dem Gesichtsfeld. Jaqleen stellte sich Ihr in einer neutralen mönchsgleichen Position entgegen. Erst jetzt realisierte sie, dass sie an der Seite blutete und wischte sich das dünne Rinnsal von der Backe. Graces Schlag war wie PFC Cook richtig bemerkte auch abgelenkt sehr gefährlich. «Warum greifst du mich nicht an Schneerabe?» hustete Grace.
«Das wäre nicht fair dir gegenüber Grace Geisterbär. Frapos?»
«Neg.» spieh sie Ihr wütend entgegen, «du hast zu gewinnen und nicht fair zu kämpfen.»
«Neg. Geisterbär ein schneller Sieg mindert den Erfolg. Frapos?»
«Pos.» schritt Rowan ein. «gewährst du Grace Hegira? Trotz verbaler Attacken auf dich, Frapos?»
Jaqleen fühlte sich lebendiger denn je. Zwei Duelle gewonnen sie war fast am Ziel. «Pos, Hegira ist gewährt.»
Rowan nickte und brüllte aus voller Kehle: «Hegira wurde an Grace gewährt, du kannst dich ohne Ehrverlust aus dem Duell zurückziehen. Der Duellsieg geht trotzdem an dich Jaqleen von den Schneeraben. Du hast Ehrenvoll gekämpft und dir einen Platz in unseren Reihen verdient. Ruhe dich jetzt aus oder schreite zur letzten Prüfung voran.»
Jaqleen verneigte sich ehrfürchtig vor Grace und Rowan ging zu Ihrer Gefechtsrüstung und wischte sich das Blut von der Wange. Griff nach der Getränkeflasche und trank einen gierigen Schluck, der die Flasche bis zur Hälfte leerte. Ihre grösste Sorge war es, das im Kampf ihre Hände verletzt werden würden oder zitterten. Nichts kein Zittern und auch kein Treffer.
Von den 45 Minuten für das Mienenfeld benötigte sie 30 bis sie dem Einheitspriester das Paket übergeben konnte. Sie entschärfte eine Claymore nach der anderen, ignorierte die eingegrabenen Taser, beziehungsweise kappte deren Verbindungen und markierte diese mit Fähnchen.
Arthur war stolz auf Jaqleen und hätte sie nicht so fest geblutet oder sich die Rippen gehalten hätte er Sie umarmt. Stattdessen beschränkte er sich auch wenn es ihm schwer fiel auf ein Lobesregen. Als der Einheitspfarrer von seinem Klappstuhl aufstand gab er die Sicht auf die Kühltruhe frei. Mit einer einladenden Handbewegung forderte er die geschundene Elementarin auf sich zu bedienen. Ohne sich zweimal bitten zu lassen tauchte Jaqleen ihren Kopf ins Eiswasser. Der Geistliche schaute dem Spektakel entgeistert zu. Decaroux lachte aus vollem Herzen, und hielt sich den Bauch. Auch Mac Lain schmunzelte. Während der Pater O`Hierlihy etwas unbeholfen nach einer für Ihn logischen Erklärung suchte.
Nach Luft ringend japste Decaroux: «PFC Schneerabe, der Einheitspriester meinte die Dosen. Ich kann nicht mehr, huhuhu, ach wie köstlich haha.»
Nach drei Minuten im Tauchbad der Kühle wandte sich Jaqleen an Mac Lain, «Arthur, was ist ein Shopping Trip? Au meine Wange.. Erkläre mir bitte was ist gemeint wenn man sagt unter vier Augen?“ Pater O`Hierlihy fing sich schnell genug um Ihr die Antworten auszuführen. «Fräulein Schneerabe, eine Schoppingtour ist eine Kombination zwischen Spazieren und für Männer meistens planloses Einkaufen, es ist eine Tradition bei Frauen und unter vier Augen ist eine Redensart der Inneren Sphäre. Und bedeutet wenn sich zwei Personen untereinander austauschen. Im Privaten miteinander reden.»
«Verstehe, danke Pater.» entgegnete Jaqleen langsam.
Nachdem sich auch Decaroux einigermassen gefangen hatte beglückwünschte er Jaqleen zur Aufnahme in den Stern der Elementare. Auch Rowan liess so etwas wie Stolz durchblicken, dass Jaqleen es geschafft hatte. Er äusserte sich sogar fürsorglich, indem er Jaqleen vorschlug die Platzwunde an der Wange erstmal verbinden zu lassen. Der einzige der etwas brummig wirkte war Leutnant Bishop, Seine Pioniere hatten sich so viel Mühe gemacht und nicht eines der Kunstwerke war detoniert. Auch Teuteburg kam hinzu, dem Mech wären einige Panzerplatten verbogen und die Software der Laserkontrolle sei abgestürzt. Beim Fall auf den Hintern hatte sich sogar die Funkantenne verbogen. Aber es sei sonst alles okay. Nichts was sich nicht mit einem Bier für Ihn korrigieren lassen würde. Decaroux lud alle in seinen Jeep ein, setzte den Einheitspriester vor seinem Büro ab, fuhr Jaqleen zum Arzt bei dem die Elementarin sich zuerst sträubte danach aber still hielt und fragte warum man bei Ihr eine völlig verbogene Nadel gebrauchen würde.
OSA Summers wollte sich Mac Lain nochmal vornehmen um die Seelischen Narben aber Arthur wiegelte ab. Jaqleen Schneerabe wisse im groben Bescheid und für Decaroux wäre es nur eine Frage der Zeit bis er dahinter kommen würde. Psychisch hätte er sich im Griff. OSA Summers liess es fürs erste dabei bewenden. Drohte aber an, bei späteren Konsultationen von Arthur darauf zu sprechen kommen.
Damit Jaqleen sich etwas ausruhen konnte fuhr Decaroux sie in die Gästeunterkunft und mit Mac Lain weiter zur Werkstatt.
Im Gegensatz zu vielen anderen Gebäuden der Kaserne war die Werkstatt bereits ein älteres Gebäude. Früher wurden in dem zweistöckigen Betonklumpen Edelmetalle aus der Region gesammelt und eingeschmolzen. Chemikalien veredelt und diverse Gegenstände gefertigt. Vom Uhrwerk bis zu Automobilkabel wurde hier alles hergestellt. Der Verwaltungstrakt war ein Gläserner Aufsatz auf dem Betongebäude. Das man aus Architektonischer Überlegung in einem Winkel von 15 Grad schräg auf das bestehende Beton Gebäude oben aufgesetzt hatte. Dem Architekten war es nicht nur wichtig gewesen mit dem Stil des Betons zu brechen sondern auch mit der Landschaft. Und so überragte nicht nur eine schiefe Glasscherbe das Gebäude, sondern war auch noch Windschief gebaut. Architektur war eben Geschmacksache. Das Personal der Werkstatt bestand meist aus Planetaren Fachkräften mit Zugangsberechtigung. Die Söldner hatten vermutlich gewisse Konzessionen gemacht an die Bevölkerung und Arbeitsplätze geschaffen. Decaroux hielt einen kurzen Plausch mit dem Gebäude Manager und dem Chef des Werkschutzes. Arthur bekam einen Visitier Anhänger an die Uniform gepinnt und Decaroux ebenfalls. Wobei die des Sicherheitsoffiziers Ihn auch als solches auswies. Mit Foto, Personalien und Fingerabdruck.
Sie mussten relativ lange suchen bis Sie die Reparaturabteilung gefunden hatten. Der entsprechende Mechaniker stellte sich als älteren Draconier heraus. Der wohl schon immer in dieser Firma arbeitete. Wegen seiner Frau die aus der Konföderation Capella geflohen sei konnte sich Arthur mit Ihm auf Chinesisch unterhalten. Eine halbe Stunde später machte Arthur einen einfachen Test, am Hammer des älteren Herren. Kurzerhand spülte er die Kuppe des Ingenieurshammers ab. Feinste Abriebe des Minerals reagierten sofort und ein Knall erfüllte die Werkshalle wie wenn ein Schweissgerät eine Rückzündung haben würde. Decaroux war sichtlich nervös, auch weil er als Beobachter nur zusehen konnte. Als der Hammer qualmte wurde es ihm zu bunt. «Mac Lain, erklären Sie mir das bitte mal in einer Sprache die Ich verstehe? Ich muss einen Zwischenbericht abgeben.». Der betroffene schnaubte, diese Berichte an Major Fokker gingen ihm langsam auf den Zeiger. Er fügte sich und nahm den Leutnant zur Seite. «Also was ich bisher aus dem netten Herren herausbekommen habe ist folgendes: Er ist eigentlich schon viel zu alt für diese Arbeit. An dem besagten Tag half er bei der Verladung einer Druckerpresse und mehrerer Stangen Stahl. Ich gehe davon aus, dass er den Unterschied von einer Magnesiumstange und des Silberstahls schlichtweg nicht mehr durch das Gewicht unterscheiden konnte. Sie müssen mit dem Werksleiter reden, der alte Mann ist ein guter Mechaniker aber körperlich am Ende. Das Beste wäre es ihm die Ausbildung von Lehrlingen anzuvertrauen.». «Wollen Sie, PFC Mac Lain, allen Ernstes behaupten, es besteht die Möglichkeit eines Versehens?» Decaroux sprach langsam und mit Bedacht. Denn die Entwicklung in diese Richtung gefiel Ihm so gar nicht. Es gab keinen eigentlichen Schuldigen. Ein Versehen oder eine unglückliche Verkettung von Zufällen würde auch Major Jara Fokker an die Decke befördern. «Sir, ich bin mir nicht sicher, aber die Möglichkeit für diese Alternative müssen wir leider, so leid es mir tut, als Variante in Betracht ziehen.» Decaroux stampfte mit dem rechten Fuss auf den Boden «Teufel nochmal Mac Lain, warum? So können wir dem Major keinen Schuldigen vor die Füsse werfen. In Ordnung mit dem Werksleiter spreche ich. Aber… ich sag Ihnen eins. Major Fokker werden SIE informieren. Und wo sind die restlichen 20? Gramm Schwarzpulver abgeblieben. Ich steh kurz davor eine totale Verriegelung auszurufen Mac Lain.»

Plötzlich wurde Mac Lain nachdenklich und murmelte « Decke, vor die Füsse werfen? Lieutenant wir brauchen sofort Rowan Geisterbär in seinem Anzug vor den Unterkünften. Er soll die Sensoren auf Kaliumnitrat kalibrieren. Die Rückstände werden den Schuldigen schon finden können. Sofern noch was da ist.»


Jara fluchte leise. Decaroux letzte Nachricht war alles andere als Erfreulich. Ein überarbeiteter alter Mann hat dazu geführt, dass die Küche für einen halben Tag ausgefallen ist, dem Koch das Mittagessen um die Ohren geflogen ist und was weitaus schlimmer war. Sie wusste nicht wie sich abreagieren.


Jaqleen war zufrieden mit Ihrer Leistung, Sie war wieder Elementar. Anerkannter Elementar. Mit einem dicken Eisbeutel den Sie in einen Strumpf wickelte und um den Bauch schlang pinselte Sie die Comicmaus mehr schlecht als recht auf die Schulterpartie Ihres Gefechtsanzuges. Trank eisgekühlten Schwarztee und erfreute sich, dass Sie etwas anderes auf den Anzug pinseln konnte. Sie staunte aber nicht schlecht, als von einem anderen Gebäude Sergeant Geisterbär in seiner Kampfmontur an Ihrer Veranda vorbeibrauste. Lange konnte sie Ihm aber nicht nachschauen. PFC Cooks Fahrstil war weitaus interessanter und so freute sich Jaqleen auf die Unterstützung der jungen Stabssoldatin beim Eröffnen eines Kontos. Die junge Asiatin neben Caroline musste Cao sein, vermutete Jaqleen. Sie beschloss die Pinsel auszuwaschen und für heute fertig zu machen. Obwohl Sie erst die Ränder der Comic Maus fertig hatte.
Caroline hatte Cao zwar vorgewarnt, dass Jaqleen etwas eigentümlich aussah, nach der Eignungsprüfung aber selbst sie wusste nicht, dass Jaqleen zu OSA Summer gehen musste um die Wange zu nähen. Doch die grosse Elementarin wiegelte ab. Es sei nur halb so schmerzhaft wie es von aussen den Anschein mache. Beschwichtige die Elementarin. Senior Tech Cao stellte sich höflich vor und bot an bei der Anbringung der Comic Maus zu helfen. Bei Ihr im Hangar würde das schneller gehen und zudem seien alle Farben verfügbar. Nach einer kurzen Einweisung in den Hangar indem zur Abwechslung Cao mal fuhr war Jaqleen überrascht, die Halterung für Elementare noch an Mac Lains Mech zu sehen. Cao beschwichtigte die Elementarin, dass der Durchgeknallte Bombenleger nicht vorhabe an der Konfiguration etwas zu ändern, Sonst hätte er es Ihr ja schliesslich gesagt.
Auf die Frage ob sich Cao auch mit den ganzen Währungen auskenne pfiff Cao anerkennend, Jaqleen hatte nicht nur C Bills über die Jahre angesammelt sondern auch eine Respektable Menge an Lyranischen Kroner, Rashalaagischen Krona, draconische Ryu und sogar einige Cappellanische Yuan befanden sich in den dicken Couverts von Jaqleen. Die Lyranischen Kronen würden wie auch die Cappelanischen Yuan ein grosses Problem werden mit dem Gutschreiben auf die Konten. Cao aber erbarmte sich der überforderten Elementarin und bot an, falls die Bank die Yuan nicht nehmen würde, diese zu einem guten Wechselkurs der Elementarin abzukaufen. Die Ryu würden in diesem Gebiet kein Problem sein. Cao wollte noch etwas Puder auf die Gesichtszüge von Jaqleen tupfen um die Blessuren zu kaschieren, diese aber wegerte sich vehement. Es seien die Zeichen eines Ehrbaren Kampfes.
Zwei Stunden später war Jaqleen Schneerabe stolze Besitzerin zweier Konten, ganz klassisch, versicherte Ihr der Filialleiter, auch wenn der Schalterbeamte erst die fremden Währungen nicht akzeptieren wollte. Mit einem bisschen weiblichen Charme von Caroline Cook, die sich für Jaqleen verbürgte konnten sogar die Lyranischen und Rashalaagischen Krona zu einem respektablen Kurs umgerechnet werden. Auf den Yuan wäre Sie sitzen geblieben wäre nicht Cao so kulant gewesen die Scheine zu tauschen. Als Jaqleen schliesslich die C-Bills auf den Tresen legte damit diese gezählt werden konnten, blieb sogar der Filialleiter sehr ruhig. Jaqleen hatte mehr als eine dreiviertel Million C-Bills angesammelt und damit genug auf dem Konto um einen neuen Kampfanzug kaufen zu können.


Rowan begrüsste die beiden näher kommenden Chevaliers. «PFC Mac Lain, was verschafft mir diesmal die zweifelhafte Ehre ihrer Anforderung?» -«Ich brauche die verbesserten Sensoren Ihres Gefechtsanzuges Sergeant Geisterbär. Dürfte ich Sie bitten die Unterkünfte der Mannschaften nach Bengalsalpeter zu scannen. Chemische Formel : KNO3»
Decaroux war überrascht «Mac Lain, Sergeant Geisterbär soll für Sie zum Spürhund werden?». Der angesprochene zuckte nur leicht mit den Schultern. «Haben Sie eine bessere Idee?» -«Nein momentan auch nicht.» gab Decaroux resigniert zu. Rowan war nicht gerade begeistert mit einem Hund verglichen zu werden, nahm aber die Sensoränderungen vor um die Mac Lain ihn gebeten hatte. Es dauerte geschlagene 10 Sekunden bis Rowans Sensoren winzige Partikel von dem Bengalsalpeter am Boden erfassen konnten. Auf Rowans Frage hin warum Mac Lain nicht Jaqleen angefordert hatte entgegnete dieser ihm, dass er Jaqleen eine kleine Pause gönnen wollte damit Sie sich von Ihrem Einstellungstest ausruhen könne.
«Löblich Mac Lain, aber unnötig, Schneerabe hat so viel ich gesehen habe ihren Kampfanzug um lackiert oder versucht es zumindest auf der Gästeveranda.» gab Rowan zurück. Er versuchte noch zu eruieren wie nahe Mac Lain an Jaqleen Schneerabe stand. Nicht die Freundschaft beunruhigte ihn sondern eher Gefühle die eine Art Abhängigkeit schufen befürchtete er. Falls Rowan gezwungen wäre Jaqleen mal auf eine heikle Mission zu schicken und sie sich mal nicht melden würde, Mac Lain in seinem Mech durchbrennen könnte um Ihr zu Hilfe zu eilen.
Die Partikelspur nach mehreren Irrläufen und Sackgassen schliesslich zur Gemeinschaftsstube des 2. Platoons viertem Trupp unter dem Kommando von Angelina Bakerford. Genauer gesagt erst zum Einheits-Aufenthaltsraum danach ins Bad und von dort aus weiter zum 6 - er Zimmer welches aber nur von drei Privates und einem Corporal bewohnt wurden. Decaroux führte hitzig einige Telefonate um Bakerford ans Telefon zu bekommen und beorderte umgehend die Bewohner und Sie selbst zur Unterkunft, eine Zimmerdurchsuchung musste zwingend mit den Bewohnern durchgeführt werden. Decaroux war auch nicht untätig gewesen, er beorderte zwei MP’s vor das besagte Zimmer um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Corporal Mac Lark sowie die Privates Brenneisen, Liu-Yubao und Collins machten alle das gleiche Gesicht versteinert und mit einer Mischung aus Unbehagen und Scham, denn wie üblich hatte das Grüppchen unterlassen Ihr Zimmer vorschriftsgemäss aufzuräumen. Wofür Sie von Bakerford schon mal den ersten Rüffel kassierten. Eine Standpauke war aber nicht das einzige was zumindest einem der Herren blühte. Das dämmerte Bakerford augenblicklich als Sie die beiden MP’s sah. Unter dem Druck der Beweislast brach schliesslich die Fassade von Brenneisen zusammen und unter Tränen gestand der 21-jährige, dass er es war der das Schwarzpulver in den Nudelsalat kippte. Der Koch Ryback hätte im Rocking Roughnecks damit angegeben, dass sogar Schwarzpulver schwächer sei als sein Pfeffereintopf.
Ohne Verständnis zu zeigen liess Decaroux dem jungen Waffen, Gürtel und sogar die Schnürsenkel abnehmen und Handschellen anlegen. «PFC Brenneisen, Ich verhafte Sie wegen Mutwilliger Zerstörung, leicher Körperverletzung in mehreren Fällen, Gefährdung des Truppenverpflegungskörpers, Diebstahl, Schädigung der Moral und dem missbräuchlichen Einsatzes von Sprengstoffen. Wenn es nach mir ginge würde ich Sie sofort aus der Einheit werfen, aber es wird eine militärgerichtliche Anhörung geben. So wollen es unsere Vorschriften, erlassen von Germaine Danton. Alles was Sie sagen kann und wird im Gerichtsverfahren einfliessen. Falls Sie noch einen Funken Selbstachtung haben, Private, setzen Sie ein Schreiben auf, welches einem Geständnis am nächsten kommt! MP’s schafft Ihn in die Arrestzelle, Einzelhaft mit Papier und Stift.»
Als alle vor Decaroux salutierten und sich verabschiedeten, wandte sich Rowan an Mac Lain, «Für einen Spährer, Mac Lain sind Sie recht pfiffig, das muss ich Ihnen lassen. Die Einstellung der Sensoren werde ich abspeichern, ich danke Ihnen für diese Praktische Lehrstunde.» Ungläubig sah Mac Lain dem Elementar noch nach als dieser wieder zur Einstellhalle loslief. Vielleicht war dieser Rowan doch nicht so ein Arsch wie er anfangs dachte. Er wusste, wie schwer es einem Elementar fiel ein Kompliment zu äussern.
Für den Bericht liess Decaroux Mac Lain in sein Büro an einen altertümlichen Computer. Dieser war nur mit einer Festplatte einem antiken Schreibprogramm und einem Drucker verbunden. Irgendwoher zauberte Decaroux zwei Tassen und einen grossen Pot in dem er Tee aufbrühte. Es dauerte drei Chargen von dem Gebräu dass Decaroux Tee nannte bis Mac Lain den Bericht angefertigt hatte. Der Bericht würde Jara zwar nicht wirklich gefallen, aber es war die Wahrheit und nur diese zählte.


„Eine Verkettung unglücklicher Umstände also?“
Jaras Augenbrauen wölbten sich über ihrem nachdenklichen Blick und es war für Außenstehende schwer einzuschätzen, ob sie kurz vor der Explosion stand oder wirklich konzentriert die verschiedenen Optionen durchspielte.
Mac Lain, der angespannt und beunruhigt vor ihr stand, schien auf ersteres zu warten, während er ansetzte, um seine Erklärung zu wiederholen: „Ma’am, ich halte einen menschlichen Fehler für sehr wahrscheinlich. Der Arbeiter hat…“
„Jaja“, unterbrach sie ihn scharf. „Ich habe Decarouxs Berichte gelesen und ihre Ausführungen verstanden, Private. Ich bin nicht ganz so blöde, wie manche denken.“
„Es war nicht meine Absicht, Ihnen…“
„Ruhe!“, blaffte sie, offensichtlich verärgert. „Geben Sie mir doch mal zwei Minuten zum Nachdenken!“
Sie rieb sich mit den Fingern der linken Hand die Nasenwurzel und kniff die Augen zusammen, wie um Kopfschmerzen verjagen zu wollen. Schließlich seufzte sie, warf einen Blick auf ihren mit Dokumenten überladenen Schreibtisch und schüttelte leicht den Kopf.
„Ich wusste, dass Sie Ärger und Arbeit bedeuten“, grummelte Jara, allerdings jetzt ohne den schneidenden Tonfall in der Stimme. „Wenn Sie hier schon auftauchen und einfach so gravierende Sicherheitsmängel aufdecken, dann können Sie auch ebenso gut helfen, die zu schließen, frapos?“
Der Clanausdruck war ein gutes Indiz dafür, dass Jara reif für den Feierabend war, aber Mac Lain, gewohnt an das Zusammenleben mit einer Elementare, überhörte den Fauxpas: „Ma’am, ich scheine momentan ein gutes Händchen für Sonderaufgaben zu haben. Ich sehe nicht, wieso ich nicht noch eine weitere erledigen sollte.“
„Wunderbar“, entgegnete die junge Frau und verzichtete darauf, auf den leichten Sarkasmus einzugehen. „Ich erwarte von Ihnen einen ausführlichen und detaillierten Bericht zu dem gesamten Vorfall. Schreiben Sie ihn so, dass ich ihn verstehen kann. Ablauf der Tat, ihre Vermutungen zur Absicht und dem Handeln der einzelnen Beteiligten, Auswirkungen, Schadensrechnung. Und ich möchte ganz unbedingt Ihre Einschätzung darin lesen, wie wir so etwas in Zukunft verhindern können. Nach Ihrer Leistung hier, traue ich Ihnen zu, dass Sie das in drei Tagen schaffen und ich Sie damit geistig nicht überfordere. Liege ich damit korrekt?“
„Ja, Ma’am. Ich denke schon. Sie haben den Bericht in spätestens drei Tagen auf dem Tisch.“
„Ein Traum.“ Sie musterte den Schotten eindringlich, als wäre sie nicht ganz sicher, was sie mit ihm weiter anfangen sollte.
„Sie sind viel zu pfiffig für Ihren Posten und Ihren Dienstgrad, wissen Sie das?“
Mac Lain schien nicht so recht zu wissen, was er antworten sollte, ohne die Mannschaftsdienstgrade falsch oder schlecht darzustellen, also entschied er sich für Abwarten und Schweigen.
„Ich würde Sie sehr gerne in den Stab versetzen“, fuhr Jara fort, während ihre Gedanken Form annahmen. „Sicherheitsbereich, eventuell MP oder Gegenspionage. Sie sind hochintelligent, exzellent in Ihrem Studienfeld und extrem anpassungsfähig in Stresssituationen. Sie könnten mit den Voraussetzungen extrem schnell die Karriereleiter hochfallen.“
„Ma’am, ich bin in erster Linie Mechkrieger. Ich würde sehr gerne Mechkrieger bleiben.“
Jara zuckte mit den Schultern: „Das ist Ihre Entscheidung, Private. Ich gebe Ihnen aber eine Denkaufgabe mit. Sie können Mechkrieger bleiben und nach einiger Zeit Corporal werden, vielleicht Sergeant, wenn Sie sich als Führungskraft eignen. Oder Sie wechseln in meinen Stabsbereich, werden sofort Sergeant und später höchstwahrscheinlich Offizier. Mehr für den Geldbeutel und mehr Arbeit für Ihren hochbegabten Kopf. Denken Sie darüber nach und geben Sie mir Ihre Antwort zusammen mit dem Bericht ab.“
Sie überlegte kurz und setzte dann noch nach: „Und glauben Sie nicht, dass ich auf Ihre Expertise nicht zurückgreife, bloß weil Sie als Mechkrieger in Ihrer Lanze voll eingebunden sind. Wegtreten!“
Nachdem Mac Lain ihre Büro verlassen hatte, trat Jara ins Vorzimmer zu Corporal Laage, ihrer Adjutantin: „Corporal, seien Sie bitte so gut und flitzen Sie zum S1. Ich möchte, dass die dort eine Änderung für Private Mac Lains Vertrag vorbereiten und zwar Folgendes…“


«Mac Lain, wie kannst du der Lanze nur so etwas antun?» wetterte Teuteburg es ist zum Mäuse melken, stiess es Teuteburg durch den Kopf als er Jara’s neuestes Memo für seine Aufklärungslanze in Händen hielt. «weitestgehend eingebunden in Strategische Belange, Sicherungsarbeiten, befreit von Scout Einsätzen während der meisten Zeit auf fremden Terrain. Dienst und Weiterbildungsplan ist mit dem S2 Stab von Major Fokker abzustimmen, weitestgehend befreit von Gruppenübungen und sportliche Aktivitäten sind so zu legen, dass PFC Mac Lain auf Abruf des S2 Stabes, der Gegenspionage oder Lt. Decaroux abgezogen werden kann.» …. «Ist nur in absoluten Notfällen ohne Flügelmann durch feindliches Gebiet zu schicken, Mann Mac Lain, entweder sind Sie der neue Liebling von Major Fokker oder Sie haben Ihr dermassen ans Kniegelenk Ihres Mechs uriniert, dass Sie für immer Ihre Briefmarken ablecken müssen.» Teuteburg ging im Aufenthaltszimmer auf und ab, grollte und schmollte. «Wie zum Geier soll ich dich in den Gruppenplan einbinden, wenn du für andere Abteilungen abrufbar sein musst? Besser noch, ich darf dich ja nicht alleine rumschicken, Keine Extratouren reiten lassen und sollte ich dich mal irgendwohin schicken muss ich einen Mobilen Kugelfang zur Hand haben? Wie soll das bitte gehen, du hast nun einmal ein SCOUT Mech, der bewegt sich nun mal ob es Major Fokker passt oder nicht etwas weiter vorne als Ihr Timber Wolf. Möge Ihre Dreckswanne Cellulite in Form von Hagelschaden bekommen.»
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