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Thema: Kritik zu: "A Cavaliers Legend"
Ace Kaiser

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Gestern, 22:29 Forum: Kurzgeschichten


Ist das nicht ein Berufsrisiko? Wenn die Mechs nicht kämpfen können, dürfte es schlimmer sein, und die Dragoner SIND gut.
Thema: Kritik zu: "A Cavaliers Legend"
Ace Kaiser

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Gestern, 12:33 Forum: Kurzgeschichten


Ich denke, hier geht es um reinen Pragmatismus. Und der heißt, die Fähigkeiten seiner neuen Untergebenen bestmöglich zu nutzen. Der Wert steht erst mal hintenan.

Ersatz. Hm. Habe ich tatsächlich nichts geschrieben, nur von Bergerecht. Gibt es denn in Standardverträgen Klauseln für Ersatz für im Kampfeinsatz verlorene Maschinen? Ich denke, das ist das Risiko des Beauftragten.
Thema: Kritik zu: "A Cavaliers Legend"
Ace Kaiser

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23.01.2022 23:00 Forum: Kurzgeschichten


Stell mal die ALternative aus mit Vermerk, was Depot ist und was nicht.
Generell gilt: Die Schwarzen Witwen haben bestimmt mehr Erfahrung als alles, was Zorn aufbieten kann.
Thema: Kritik zu: "A Cavaliers Legend"
Ace Kaiser

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23.01.2022 20:49 Forum: Kurzgeschichten


Was macht der Heuschreck in der letzten Lanze? Hältst Du das wirklich für eine gute Idee?
Sollte nicht besser die Wespe aus der 2 mit dem Heuschreck getauscht werden? Dann gibt es eine richtige Erkundungslanze.

Wie, ich habe zu viele Leute eingebaut?

Edit: Habe den Fehler. Du hast Morgan Alloy einmal alss Morgan und dann als Alloy gezählt.
Thema: Kritik: Hinter den feindlichen Linien
Ace Kaiser

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23.01.2022 20:47 Forum: Kurzgeschichten


Tyr: Und wenn es "den Echsen doch recht geschieht", ist es dann trotzdem gegen die Gesetze?

Cattaneo: Wieso Fähigkeiten? Ich gehe davon aus, dass es für einen Soldaten auf einem Träger einfach zum guten Ton gehört, fit zu bleiben. Vor allem, wenn man eigentlich aus den kämpfenden Truppen kommt und der Karriere wegen zu JAG geht.
A) Was ist an der Story windig? Genau das war doch zu erwarten in einer Situation wie dieser. Und daher ist jemand, der sich dann mit Beweisen meldet, ein Informant, und kein windiger, sondern ein wahrscheinlich echter.
Btw, in der britischen Armee war es üblich, nach einer erfolgreichen Eroberung, ein in Reserve gehaltenes Bataillon nachträglich in die Stadt zu schicken, das dann sämtliche Mörder, Vergewaltiger und Plünderer an Ort und Stelle aufgeknüpft hat, derer sie habhaft werden konnten.
B) Es ist immer noch gegen das Gesetz.
Was das "schießen auf eigene Leute" angeht, hatten die USA genug Probleme mit Heimkehrern, die manchmal dachten, noch im Krieg zu sein und dann ausgetickt sind, weil sie sich dann verhalten haben, wie im Einsatz mitten unter Feinden. Und die Hemmschwelle bei jemanden, der töten darf, ist beweisbar niedriger. Die nächste Stufe ist morden, und die übernächste Stufe eigene Leute morden. Wenn keiner so genau hinguckt. Von hinten, mit dem Messer, auf Landgang. Weil man es kann. Bei einer riesigen Armee wie der der Bundesrepublik werden das genügend sein. Gibt vielleicht auch ein eigenes Präventionsteam, um solche Leute rechtzeitig zu finden, bevor sie im Kindergarten einer Hauptwelt auf Killing Spree gehen.

Tyr: Wenn man Kampfsport lang und ernsthaft genug macht, kommt halt was zusammen...
Und sicher sehen etliche Mitglieder der Flotte den JAG als unnützen Wegerschwerer.

Cattaneo: Für das Erreichen der höchsten Schülerstufe braucht es nur Zeit und Ausdauer. Man könnte meinen, jemand mit dem Rang eines Lt. Commanders ist Anfang dreißig oder knapp davor und kann also schon ein paar Jahre im Sport sein. Aber wollen wir uns um den Kampfsport streichen? Der Messerkämpfer, der zur Schießerei geht, hat ganz andere Probleme.
Er muss nicht vorher rauskommen. Er muss nur die Daten sichern und lang genug überleben. Tatsächlich wäre es gar keine schlechte Idee, wenn er mit seiner MP nicht mehr wegkommt und die Offensive mit übersteht.
Yamashida wurde auch immer als Ekelpaket geschildert. Muss an den beiden Technikern liegen, die Sabotage betrieben haben und die nie wieder gefunden wurden, nachdem der Geheimdienst sie ohne das Wissen des JAG gefangen, befragt und entsorgt haben.
Thema: Kritik zu: "A Cavaliers Legend"
Ace Kaiser

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21.01.2022 21:40 Forum: Kurzgeschichten


Habe ich nur für Dich wieder vorgeholt. Beim nächsten Text nutze ich den Sheet, den Du hier eingestellt hast. ^^b

Freut mich, dass Du Spaß hattest. großes Grinsen
Thema: Kritik: Hinter den feindlichen Linien
Ace Kaiser

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20.01.2022 22:28 Forum: Kurzgeschichten


Danke für Deine Meinung, Cattaneo, aber mal ehrlich, Hand aufs Herz. Was spricht jetzt genau gegen Teil zwei meines Textes? Nur weil es nicht oft passiert, heißt es doch nicht, dass es gar nicht passiert.

Und ist es nicht die Aufgabe des JAG, jene Leute auszusortieren, die ganz nüchtern die Gesetze der FRT brechen und Kriegsgefangene ermorden, die sich bereits ergeben haben?

Auch ein "realistischer Kontext" verhindert nicht, dass halt doch mal einer hinschaut.

Tyr: Ah, Ross. Danke. Hatte ich absichtlich frei gelassen
Gleiche Antwort an Dich. Was hindert mich dran, dass es diesmal jemanden gibt, der nachschauen geht, zu beschreiben?

Danke für Dein Lob. Ja, das mit dem Scan kann ich einbauen. Sollte aber wirklich gerade keine Zeit für sein. ^^b

Unser Jurist war nicht immer Jurist... Aber Idealist, das war er immer.
Thema: A Cavaliers Legend
Ace Kaiser

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20.01.2022 21:50 Forum: Kurzgeschichten


4.
Um den 27. Mai 3043, Peripherie, unbekanntes Sternensystem

Der Mann, der seit über zehn Jahren Janard Medice hieß, stieß sich in der Schwerelosigkeit des Landungsschiffs ab, um die Schleuse zu erreichen, die ihn an Bord der Titanium Wind bringen würde. Er kam allein, keiner seiner geschworenen Leute begleitete ihn, obwohl sie drauf bestanden hatte. Aber er brauchte keinen Begleitschutz, um sich zu rechtfertigen. Und sollte er dies doch tun müssen, war es besser, wenn keiner seiner Leute zu viel Loyalität ihm gegenüber zeigte.
In der Schleuse standen zwei Wachen. Sie trugen die typischen Rüstungen, die sie als Elementare identifizierte, hochgerüstete, genetisch modifizierte Infanteristen. Die eingebauten Armlaser waren auf ihn gerichtet, und die Ziellaser tanzten über seine Augen. Er ließ sich davon nicht beeindrucken und ignorierte die Rüstungsträger, die ihn wahrscheinlich auch ohne ihre Miniaturpanzer zerquetschen konnten. Auf der anderen Seite der Schleuse, schon auf der Titanium Wind, empfing ihn ein uniformierter Raumoffizier in neutralen Farben.
Medice stoppte, richtete sich gerade aus in der Schwerelosigkeit und salutierte. „Janard Polczyk vom 8. Wühlhaufen. Ich erbitte Erlaubnis, an Bord kommen zu dürfen.“
Der Offizier zog die Stirn kraus. „Erlaubnis erteilt, Sterncaptain Janard Polczyk. Willkommen an Bord.“
Janard stieß sich ab und kam damit vollends auf der Titanium Wind an. Der Offizier wandte sich um und schwebte auf gleicher Höhe neben ihm tiefer ins Schiff.

„Da hast du ganz schön ins Klo gegriffen, frapos, Janard?“, fragte der Offizier.
Wütend starrte der Medice den Mann an, bevor er schließlich seufzte und wieder den Gang hinunter blickte. „Wie man es nimmt, Ole. Es wäre besser gewesen, wenn ich das Depot geknackt hätte, und dazu vielleicht noch zwei, drei weitere bevor wir aufgeflogen wären. So musste ich den Plan Große Grabung ein halbes Jahr zu früh beginnen, ganz wie es die Ausweichpläne vorsehen. Aber ich bin noch im Rahmen, frapos?“
„Pos, aber du weißt, wie die alten Säcke sind. Unsere Mission ist hochgeheim und sehr sensibel. Wenn wir auffliegen, fliegt nicht nur uns, sondern dem ganzen Clan die Situation um die Ohren, und das, was wir hier zu gewinnen erhoffen, wird zum Schuss nach hinten. Ich kann mir vorstellen, dass diese senilen Greise, die in eine Solahma-Einheit gehören, dir draus einen Strick drehen. Wenn man zu tief gräbt, weckt man einen Balrog. Warum hast du dich überhaupt mit Cranstons Cavaliers angelegt?“
„Ich muss mich vor dir nicht rechtfertigen, Ole Danforth“, sagte Medice mit sehr ruhiger, fast kalter Stimme.
„Aber du wirst dich vor den Alten rechtfertigen müssen, also kannst du bei mir schon mal üben“, sagte der Raumoffizier amüsiert.
Janard seufzte erneut. „Ich habe zehn Jahre gebraucht, das Vertrauen von Haus Medice zu gewinnen und meine eigenen Leute einzuschleusen und diese Einheit aufzubauen. Ich habe eine herausragende MechKriegerin dafür gewonnen, die Einheit für mich zu trainieren und aufzubauen. Ich hatte, wie erwartet, die Karte mit dem Verzeichnis der Depots in den Archiven der Medices entdeckt und konnte sie vor ihren Augen bergen.
Ich hatte alle Karten auf der Hand, inklusive dieses Spions, den ich für meine Zwecke einsetzen konnte. Ich hatte sie in einem Hinterhalt. Grand Cranston, seine Mechs, alle seine Krieger. Und die verdammte Falle ist zugeschnappt und hat fast die ganze Einheit zu einem Nichts zerquetscht.“
Die beiden Männer hatten gestoppt. Der Raumfahrer sah den Bodenstampfer an. „Und was ist an dieser Stelle schief gelaufen?“
„An der Stelle, als diese beiden MechKrieger nicht sterben wollten. Der im Tomahawk und der in der Wespe. Ich war nicht dabei. Ich bin offiziell kein Mechpilot und stand deshalb im Planungsraum, als dieser Verrückte mit dem Beil seines Tomahawks einen Söldner nach dem anderen umgebracht und mich Panzer und Mechs gekostet hat, fast bis zur Auslöschung meiner Einheit. Was unser Vorteil sein sollte, die kurzen Distanzen, die engen Räume mit vielen Bäumen und anderen Hindernissen, spielte seinem sprungfähigen Mech in die Hände. Bevor ich es versah, musste ich retten, was noch zu retten war. Und das war nicht mehr viel.“
„Du hast nicht damit gerechnet, dass der Tomahawk-Pilot mit so tödlicher Effizienz agiert, franeg?“
„Du denkst, wir haben die Cavaliers zusammengeschossen und aus der Asche schoss der Tomahawk hervor?“ Medice lachte. „Neg. So war es nicht. Wir hatten gute Anfangserfolge und erledigten den Colonel und zwei weitere Mechs ohne eigene Verluste. Dann verloren beide Seiten gleichzeitig zwei weitere Einheiten, aber der Tonnagevorteil war für uns auf fast dreihundert Tonnen angestiegen, wegen der Panzer. Zu dem Zeitpunkt fiel mir allerdings nicht auf, dass beide Ausfälle auf den Tomahawk zurückzuführen waren. Und plötzlich waren beide Einheiten halbiert. Im letzendlichen Schusswechsel zerstörten wir vier weitere ihrer Mechs und töteten ihre Piloten. Aber auch meine missratene Ziehtochter verlor noch einmal vier Einheiten, davon zwei weitere an den Tomahawk, die anderen beiden wurden von den Maschinen zerstört, die später zu Boden gehen sollten. Die ganze Schlacht hätte sehr viel besser ausgehen sollen, mit unbestreitbaren Vorteilen und jede Menge Bergegut für uns. Die Piloten und die Anlagen zur Feldreparatur hatte ich. Aber die Frau konnte das Gelände nicht sichern.“
„Weil du den Rückzug befohlen hast.“ „Weil sie es nicht geschafft hat, den Tomahawk auszuschalten!“, widersprach Medice. „Als mir klar wurde, dass ich eher meine restlichen Maschinen verliere als dass sie den Sieg über den Tomahawk erringen konnte, blieb mir keine Wahl.“
„Es hat dennoch nicht gereicht“, tadelte Danforth.
„Nein, das hat es nicht. Aber es beweist, mit was für einem außergewöhnlichen Gegner wir es zu tun haben.“
„Das werden die Alten als Ausrede nicht durchgehen lassen. Und selbst wenn sie es tun, werden sie dich auffordern, Rache zu nehmen.“
„Dabei stoßen sie durchaus auf offene Schotten bei mir“, knurrte Medice. Er stieß sich wieder ab, und der Raumfahrer folgte ihm.

„Wie viele sind es?“ „Alle.“ „Wie, alle?“ „Alle sechzehn sind da, ob du das magst oder nicht.“
„Auch die Vertreter der Schwarzen Kaste.“ Wenn diese Information Medice erschreckte, zeigte er es zumindest nicht.
„Auch die Vertreter der Schwarzen Kaste. Wegen denen wir überhaupt hier sind“, sagte Danforth.
„Sei es eben so“, murmelte Medice. Sie kamen auf einen weiteren Gang, der tiefer ins Schiff führte. Schweigend folgten sie dem einige Zeit, bis sie erneut auf ein bewachtes Schott trafen. Auch hier standen zwei Elementare Wache. „Janard Polczyk bittet um die Erlaubnis, vor das kleine Konklave treten zu dürfen“, sagte Medice.
Die beiden Elementare blieben stumm, ihre V-förmigen Visiere waren aber auf ihn gerichtet, nicht auf Danforth. Schließlich öffnete sich die Tür und bot Einlass in einen Konferenzraum der Titanium Wind. Die Gespräche, die ihnen entgegen wehten, verstummten sofort. Nur eine Stimme war zu hören, die sagte: „Da kommt er also. Ich habe nicht erwartet, dass er sich tatsächlich hertraut.“
Janard Medice biss die Backenzähne so sehr zusammen, dass es ihn schmerzte. Dennoch schwebte er in den Raum hinein, sah sich um. Es waren tatsächlich sechzehn Personen anwesend, neun vom Clan, sieben von der schwarzen Kaste. Das kleine Konklave war vollständig und damit beschlussfähig. Sein Leben hing damit an einem seidenen Faden.
Dennoch schwebte er ohne zu zögern in die Mitte des kreisförmig aufgestellten Raums, der von den Mitgliedern an ihren Tischen eingefasst wurde. Die Position des Angeklagten.
„Ich bin hier, um vor dem kleinen Konklave Rechenschaft abzulegen“, sagte Medice und sah der Frau, die als einzige gesprochen hatte, in die Augen. Renga war Mitglied der Schwarzen Kaste und eine, wenn nicht die treibende Kraft hinter diesem Projekt, in das beide, Clan und Kaste, sehr viel Zeit, wenngleich wenig Material und wenig Personal gesteckt hatten. Und jetzt entschied diese Frau mit über sein Schicksal, weil es seinem Clan gefiel, auf geradezu obszöne Weise mit der verbotenen Kaste zusammenzuarbeiten.
„Und du wirst Rechenschaft ablegen“, sagte sie mit amüsierter Stimme. „Bisher hat das Projekt nur wenig verloren. Ein paar Krieger, ein paar Freiwillige. Und du hast deine Position im Haus Medice eingebüßt. Das ist nicht wirklich schlimm. Auch dass du das erste Projekt nicht erfüllen konntest, betrifft fast nur Material und Truppen der Inneren Sphäre, nicht uns.“
Medice hütete sich davor, bei diesen Worten zu glauben, er sei vom Haken. Er würde keinerlei Erleichterung zeigen und auf die Worte der Freigeborenen eingehen.
„Aber du hast die Karte verloren, auf der die Depots der Sternenbundarmee eingetragen sind, die wir suchen. Es ist kein essentieller Teil des Plans, dass wir alle Depots selbst plündern. Nicht einmal, dass wir eines oder zwei plündern. Das war immer nur ein Bonus für uns, weil es teuer und zeitaufwändig ist, Truppen und Waffen von den Heimatwelten herzuschaffen. Aber ein Versagen ist ein Versagen, frapos?“
Medice lockerte seinen Kiefer, um antworten zu können. „Pos, Renga.“
„Und wie willst du dein Versagen ausgleichen? Man erzählt sich, du hast versucht, eine HPG-Station zu vernichten. Eine Tat, die unnötige Aufmerksamkeit erzeugt, die wir nicht gebrauchen können.“
„Diese Aufmerksamkeit gilt mir, nicht dem Clan“, widersprach Medice. „Ich bin bereit, mich jederzeit zu opfern, um die Operation und den Clan zu schützen.“
„Was bedeutet, wir können dich auch hier und jetzt entsorgen und sparen uns die weiteren Scherereien“, sagte ein groß gewachsener Mann mit den typischen breiten Schultern eines Elementare.
„Wenn du es wünschst, SternColonel Leo Hutchinson, werde ich nicht widersprechen“, sagte er mit fester Stimme.
„Aber?“, fragte der Elementare.
„Aber ich sehe meinen Teil der Aufgabe noch nicht als erledigt an. Und ich sehe das Potential, unser Ziel doch noch zu erreichen, und das auch ohne das Sternenbundmaterial in den Depots. Im Gegenteil glaube ich daran, dass Zorn Kenderson“- den Namen sprach er aus wie einen Fluch, einer Freigeburt einen Nachnamen zuzugestehen widerte ihn an „-uns einen Gefallen getan hat, als er diejenigen Welten vor mir gewarnt hat, auf denen die anderen Depots stehen.“
„Erläutere dich“, forderte Hutchinson.
„Es ist abzusehen, dass jede Einheit, die von den Depots Wind bekommt und in der Nähe eines der Planeten ist, versuchen wird, sich ihren Anteil daran zu sichern. Oder gar das ganze Depot. Dies wird Chaos und Kämpfe erzeugen, die unsere eigentlichen Aktivitäten noch besser als bisher verbergen werden.“
„Das ist nicht von der Hand zu weisen, aber wie stark diese Kämpfe sein werden und wie sehr sie dem Projekt nützen, wissen wir nicht“, sagte Renja. „Wie du dem Projekt nützt, wissen wir nicht.“
Janard Medice lächelte eiskalt. „Ihr habt von den Red Longjacks gehört?“
„Die Einheit, die den capellanischen Planeten Larsha angreift. Sie gehört nicht zu uns“, sagte ein anderer Schwarzkastler, dem aufgeschlitzte Ohren bei seiner hageren, fast dürren Gestalt gut zu Gesicht gestanden hätten. „Wie soll uns diese Entwicklung nützen?“
„Ich war etwas vorausschauend, als ich plante, Grand zu bestrafen“, sagte Medice. „Daher habe ich meinem Netzwerk die Information und die Position von zwei Depots verkauft. Einmal den Red Longjacks in der Konföderation Capella, und einmal den Daiyamondosame jene in der Außenweltallianz. Die Red Longjacks sind bereits aktiv geworden, getrieben von ihrer Gier. Auch die Same werden nicht lange auf sich warten lassen. Sie können nur zwei, drei Sprünge vom Zielplaneten entfernt sein.“
„Wer sind die beiden Einheiten?“, fragte das Frettchengesicht aus der Banditenkaste.
„Die Red Longjacks haben bereits ein paarmal für mich gearbeitet. Ich habe einige Beziehungen zu ihnen aufgebaut und sie in meine Pläne als Medice eingeweiht. Es ist erstaunlich, wie wenig ihnen die Leben der Freigeburten wert sind, wenn nur genug Gewinn dabei zu erwarten ist. Über die Daiyamondosame bin ich eher zufällig gestolpert. Sie haben nicht erkannt, dass ich Clan bin, ich aber sehr wohl, dass sie hier sind, um die Händleraktivitäten ihres Clans zu beschützen. Ich habe sie ein wenig angeködert und ein paar Geschenke gemacht. Und jetzt sind sie dabei, Unruhe auf einen weiteren Planeten zu tragen. Wenn dieser Angriff bekannt wird, erhöht sich die allgemeine Unruhe. Es wird einen Run auf die Planeten geben, auf denen die Depots stehen.“
„Du hast die Händler involviert?“ Hutchinson lachte laut auf. „Geschieht den Krämerseelen nur Recht. Nur wie kriegen wir die Ausrüstung von ihnen zurück?“
„Sie werden gar nicht erst bis zum Depot kommen. Zumindest erwarte ich das nicht. Während die Red Longjacks die richtige Karte bekommen haben, ist dies bei den Daiyamondosame nicht der Fall. Ich hatte von vorne herein vor, sie als Ablenkung zu benutzen, aber nicht zu beschenken.“

Leises Gemurmel erhob sich. Die sechzehn Vertreter besprachen sich miteinander.
„Was ist mit den anderen Depots?“, fragte Renga.
„Die Einheiten, die ich darauf angesetzt habe, kennen die Positionen der Depots. Ich habe vor, dass, sollten sie erfolgreich sein, ihnen einen Teil der Ausrüstung abzukaufen, vor allem alles, was sie nicht warten können. Und das bezieht sich auf so ziemlich jeden Mech aus Sternenbundzeiten. Wir können das, ComStar kann das.“ Er zuckte die Schultern.
Hutchinson räusperte sich vernehmlich. „Hast du vergessen, warum wir hier sind, SternCaptain Janard Polczyk? Wie dient das, was du tust, dem Clan? Uns Ausrüstung zu besorgen ist eine Sache.“
„Sie dient dem Clan, indem wir die Regionen in der Peripherie der Vereinigten Sonnen in Unruhe halten. Je mehr die Nachfolgerstaaten mit sich selbst oder untereinander beschäftigt sind, desto einfacher haben wir es, unser Hauptziel ungestört zu erreichen.“
„Pos“, sagte jemand, weitere Stimmen fielen ein.
„Also gut. Du scheinst deinen Hals noch einmal gerettet zu haben, SternCaptain Polczyk“, sagte Renga, seinen Vornamen unterschlagend. „Da die Geheimhaltung nicht gebrochen ist und die Diamanthai-Händler vor dem Verlust einer ihrer Tarneinheiten stehen, ist noch nichts verloren. Es ist schade um die verloren gegangene Beute. Aber wenn dein Plan funktioniert, werden wir dennoch an einige gute Stücke kommen. Wenn auch nicht im gleichen Maße wie wenn dein ursprünglicher Plan funktioniert hätte.“
„Wer sagt, dass mein ursprünglicher Plan nicht mehr funktioniert?“, erwiderte Medice.
„Erkläre dich“, forderte das Frettchen. „Und denk gar nicht daran, die Titanium Wind einzusetzen. Wenn wir einen Aegis hier in der Peripherie vorzeigen, schreckt das ComStar und Wolfs Dragoner auf. Das ist das letzte, was wir wollen.“
„Ich habe nicht vor, einen Aegis einzusetzen“, sagte Medice, wenngleich gepresst. „Ich habe vor, mit dem, was mir geblieben ist, nach St. Jones zu gehen und dabei zuzuschauen, wie sich Zorn von den Cavaliers mit den anderen Einheiten und der dortigen Miliz um das Depot prügelt. Um dann, wenn alle geschwächt sind, mit meinen eintreffenden Verbündeten die Reste zu vernichten und das Depot selbst zu nehmen.“
„Ich frage jetzt nicht, wer diese Verbündeten sind“, sagte Hutchinson. „Ich sage nur, dass du diesen einen Versuch hast. Du garantierst mit deinem Leben, dass niemand herausfindet, wer wir sind und wo wir sind. Nichts käme uns ungelegener, als dass die anderen Clans uns folgen. Nicht jetzt, nicht zu diesem Zeitpunkt.“
„Ich habe dazu gesagt, was ich dazu gesagt habe. Ich werde es nicht sein, durch den die Anwesenheit von Clan Vielfraß in der Inneren Sphäre oder gar die Existenz von Kerenskys Kindern bekannt gemacht werden wird. Ich bin nicht so dumm, zu tief zu graben.“
Renga nickte. „Dann erledige, was du tun musst. Erfülle deine Aufgabe, bis wir alle fallen.“
„Seyla.“ Medice stimmte in den Jahrhunderte alten Gruß ein, dann salutierte er und schwebte wieder zum Ausgang, wo Danforth noch immer auf ihn wartete. Es würde eine zweite Runde geben, Zorn, eine zweite Runde.
***
Zorn gab es nicht gerne zu, aber dadurch, dass Prinz Hanse ein großes Geheimnis darum gemacht hat, welche MechKrieger er ihm geschickt hatte, war er ein wenig nervös. Waren es Light Guards? Heavy Guards? Assault Guards? Vielleicht etwas hochgegriffen, aus den Einheiten Verstärkung zu erwarten, die im 3. Nachfolgekrieg die halbe Konföderation Capella aufgemischt hatten. Allerdings erwartete Zorn nicht gerade namenlose Krieger aus irgendeinem Rekrutierungsbüro. Es musste jemand sein, auf dem zumindest zeitweise der Blick des Prinzen ruhte. Als das große Iris-Schott aufging und sie auf den anderen Invasor wechseln konnten, stieß sich der Chef der Cavaliers als Erster ab und trieb in der Schwerelosigkeit hindurch.
„Major Kenderson, nehme ich an?“, klang eine angenehme Baritonstimme auf.
Zorn Kenderson strebte auf den Besitzer der Stimme zu, stoppte seinen Flug und salutierte. „Der bin ich, zu ihren Diensten.“
Der Mann Anfang dreißig schüttelte den Kopf und lächelte amüsiert. „Im Gegenteil. Zu ihren Diensten, Major Kenderson. Mein Name ist Darnell Winningham. Ich und meine Kameraden dienen bei den Wolfs Dragonern, genauer gesagt in Natasha Kerenskys Schwarze Witwen-Einheit.“
Zorn pfiff anerkennend. „Wow. Ich bin nicht sicher, was ich erwartet habe. Ich weiß nicht mal, was genau ich erwartet habe. Aber acht Söldner vom Kaliber der Wolfs Dragoner, und dann noch aus dem Stall von Natasha sicherlich nicht.“ Zorn streckte ihm die Hand entgegen. „Mr. Winningham, es ist mir eine Freude, Sie und ihre Leute zu begrüßen. Ich fürchte,wir werden Sie noch bitter brauchen.“
Der große Mann ergriff die Hand und drückte fest zu. „Und wir sind hier, um die Hilfe zu gewährleisten. Sie werden verstehen, dass ich das Kommando über meine unterzählige Kompanie behalten möchte?“
„Sie befürchten, auseinander gerissen zu werden? Das wird nicht passieren. Wenn Sie mir versichern, dass Sie zu acht miteinander gekämpft haben. Dann wäre es ein dummer Zug, dies zu tun.“
Winningham lachte laut auf. „Das ist genau die richtige Antwort.“ Er klopfte Zorn auf die Schulter. „Sie gefallen mir, Zorn. Natasha hat gesagt, das könnte der Fall sein. Sie kennen Natasha?“
„Flüchtig“, sagte Zorn. „Sie hat aus unerfindlichen Gründen mal ein paar Stunden an meiner Akademie unterrichtet, und ich war aus genauso unerfindlichen Gründen ihr Vorführeffekt. Ich durfte immer zeigen, wie man es nicht macht. Erst ein paar Jahre später habe ich begriffen, dass sie mich damit besser ausgebildet hat als alle anderen. Und eine wichtige Lebenslektion hat sie mir auch noch mitgegeben. Ihre Begleiter?“
Winningham deutete neben sich. „Ich bin hier im Range eines Captains. Dies hier neben mir ist Morgan Alloy, mein Stellvertreter und Führer der zweiten Lanze, Second Lieutenant.“ „Angenehm, Sir.“
Die beiden schüttelten sich die Hände. „Ragnar Lindström, mein Flügelmann, Sergeant.“
„Hrm, Sir.“ „Er ist ein wenig wortkarg.“ „Bestens“, sagte Zorn und drückte die Pranke seines Gegenübers. „Frederica Stone, ebenfalls Sergeant.“ „Angenehm, Miss.“ „Ma'am. Nur um keine falschen Hoffnungen aufkommen zu lassen“, sagte sie.
„Lucie Kerber, Corporal und unser Küken.“ Beschämt senkte die junge Frau den Blick. „Wie lange muss ich diesen Titel noch tragen?“
„Bis wir einen Neuen bekommen“, lachte jemand. Zorn lachte mit und drückte der jungen Frau die Hand. „Angenehm.“ „Sehr sogar, Sir.“
Der Mann, der gelacht hatte, streckte schon von weitem seine Hand aus. „Louis Johannis, Corporal aus Leidenschaft, Sir. Freut mich, Sie kennen zu lernen. Vor allem, weil mir versprochen wurde, Sie hätten einen Mech, den ich mir leihen kann.“
Zorn nickte. „Ja, den habe ich. Für Sie und ihre anderen drei entrechteten Kameraden.“
„Äh, nein, Zorn, sie sind nicht entrechtet. Sie sind nur von ihren Mechs getrennt. Die Hintergründe erzähle ich ein andernmal, aber vor allem liegt es daran, dass die Dragoner so groß und die Aufgaben so vielfältig sind.“
„Ich nehme das mal so hin, und Sie nehmen vier Mechs von mir. Deal.“
Dies brachte die dritte Frau in der Runde zum Auflachen. „Sie sprechen meine Sprache, Major Kenderson. Hattie Jones, Corporal, zur Zeit weit weg von der eigenen Maschine.“
Zorn drückte ihr die Hand. „Willkommen beim Versuch, einen rücksichtslosen Schlächter zu stellen, Hattie.“
Er schwebte vor den letzten Mann. Der war sehr jung, aber er hatte das Alter für einen MechKrieger im aktiven Dienst. „Sir, Private First Class Douglas Stone. Freut mich, mit ihnen auf die Jagd gehen zu dürfen.“
„Die Freude ist auf meiner Seite“, sagte Zorn und drückte ihm die Hand.
„Aber zu den wichtigen Dingen. Welche Mechs bringen Sie mir mit, Darnell?“
Da er Kenderson auch schon mit Vornamen angesprochen hatte, lächelte Winningham breit und signalisierte damit, dass der Status Quo so in Ordnung war. „Da wären einmal mein Vollstrecker. Dazu kommt Morgans Kampfschütze, Fredericas Kreuzritter und der Dunkelfalke von Louis. Was mich gleich zu meiner Frage bringt: Welche Mechs werden Sie uns zuteilen, Zorn?“
„Nachdem sich herausgestellt hat, aus welchem Stall Sie acht kommen, seien Sie versichert, dass ich nicht geizig sein werde, meine Damen und Herren.“
„DER Mann gefällt mir“, sagte Douglas Stone. „Wir werden sehr gut zusammenarbeiten, Sir.“
„Willst du vielleicht auch noch bei ihm anheuern?“, scherzte Hattie Jones.
„Sag niemals nie“, erwiderte Douglas und genoss den entgleisten Gesichtsausdruck der jungen Frau.
„Kommen Sie auf meinen Lander. Meine Leute erwarten Sie bereits, und dort werde ich ihnen die Mechs vorstellen, die zur Verfügung stellen, und wir ermitteln, welche davon am besten zu ihren Leuten und ihrem Kampfkonzept passen, Darnell.“
„Ich sagte doch, der Mann gefällt mir“, sagte Stone, und er klang dabei wie eine satte, schnurrende Katze.
***
Thema: Kritik: Hinter den feindlichen Linien
Ace Kaiser

Antworten: 1.906
Hits: 221.036
19.01.2022 21:09 Forum: Kurzgeschichten


Ich kann mir nicht helfen, aber wenn ich Deine Kritik lese, kommt es mir so vor, als wolltest Du solche Kriegsverbrechen relativieren. So nach dem Motto: Das kommt doch ständig vor, warum sollte man da auch nur eines verfolgen?
Das ist mir unverständlich.

Ich habe nichts drüber geschrieben, wie die Meinung bei JAG und MP war. Nur, dass man sich entschlossen hat, die Beweise von Mordred zu sichern.

Shanks muss schon ein wenig können, es geht in eine umkämpfte Stadt auf unsicheres Terrain. Da kann er kein Klotz am Bein sein. Da hätten sie dann auch warten können, bis die Stadt endgültig gesichert ist - oder nie.

Was die "Täter" angeht, den Begriff "Enthemmung" oder "Psychose" kennst Du?

Konzertpianistin ist eine gute Idee. Das baue ich ein. ^^b
Thema: Hinter den feindlichen Linien - Season 7 - Zwischen Himmel und Hölle
Ace Kaiser

Antworten: 194
Hits: 85.030
18.01.2022 22:44 Forum: Kurzgeschichten


Nach dem obligatorischen Besuch beim Arzt, bei dem ich, was nach einer Ladung Verwundeter per Shuttle verständlich ist, ein wenig warten konnte, kümmerte sich Doktor Pfeiffer persönlich um mich.
Der Mann, der mir das Leben gerettet hatte, untersuchte mich kurz, aber gründlich, um mir anschließend genug Gesundheit zu bescheinigen, um weiter intelligente Lebewesen zu töten. Bedeutete, ich war diensttauglich geschrieben. Danach begleitete mich meine MP zum Geheimdienst, der, während ich auf der Krankenstation gewesen war, insgesamt fünfmal angefragt hatte, wo ich denn bliebe. Wohl ein Grund, warum sich der Doc für mich losgemacht hatte. Warum mich die Schlapphüte, die Ohka im Krankenbett interviewten, wo er am Tropf hing, nicht gleich mit befragten, wusste der Henker.
Ich wurde im Geheimdienstbereich auch gleich in das klassische Verhörzimmer mit dem einseitig verglasten Spiegel geführt. Höflich wie ich war, winkte ich in Richtung der unsichtbaren Zuschauer, bevor ich mich der Anweisung fügte, Platz zu nehmen und auf den Spook zu warten, der mich befragen würde. Immerhin, mir wurde Kaffee angeboten, so schlecht konnte mein Status nicht sein.
Jones wartete draußen auf mich. War klar, dass die Schlapphüte keine Störungen wollten, sich aber gerne der MP versicherten, wenn sie Hilfe brauchten.

Ich wurde etwa zwei Minuten schmoren gelassen, dann betrat ein Corporal mit meinem Kaffee das Verhörzimmer und servierte ihn perfekt. Gut, ich war in diesem und in seinem Pendant an Bord der REDEMPTION ja auch schon ein paarmal gewesen, und der Geheimdienst hatte mich eine sehr lange Zeit abgehört, bis mein „Vater“, Commander Bayonne, dem einen Riegel vorgeschoben hatte. Oder die Wanzen wurden jetzt besser versteckt, jedenfalls fand ich keine mehr in meinem Quartier und in meinem Büro.
Danach betrat eine First Lieutenant im Khaki-Anzug des normalen Schiffsdienst den Raum. Einzig, sie trug einen Rock, das unterschied sie von den meisten Frauen, die zum Beispiel auf der Brücke Dienst taten. Auf ihrem Namensschild stand Claris. Sie musste neu an Bord sein.
Ich erhob mich. „Ma'am.“
„Miss“, erwiderte sie. Blonde Haare, blaue Augen, ein schmales, gleichmäßiges Gesicht mit guter Symmetrie und hohen Wangenknochen, die Bluse der Uniform eine Spur zu eng, um das, was sie an Oberweite hatte, etwas stärker zu betonen, ohne dass sie Knöpfe geöffnet gehabt hätte, dazu der eng anliegende Rock und die nicht unattraktiven, langen Beine, die daraus hervor kamen, waren ein schöner Anblick. Sie setzte sich, legte ihr Pad auf den Tisch und sah mir in die Augen. „Commander Davis. Ich habe den Bericht überflogen, den Sie geschrieben haben, während sie auf der Krankenstation gewartet haben. Erwarten Sie ernsthaft, dass wir ihnen das abkaufen sollen?“, tadelte sie.
Irritiert runzelte ich die Stirn. „Ich habe für jede Minute, die ich auf dem Planeten verbracht habe, einen Zeugen. Ich war nie verschwunden, geschweige denn lang genug unbeobachtet, um ausgetauscht, oder auf unbekannte Weise umgedreht zu werden, Lieutenant. Aber wenn Sie auf die alte Sache anspielen wollen, ich sei im Camp Hellmountain gegen einen Akarii ausgetauscht worden, dann ...“
„Das hat man über Sie gesagt?“ Amüsiert zog sie eine Augenbraue hoch.
„Ich wurde in der Richtung befragt und untersucht, kaum dass ich mit Admiral Alexander vom Planeten hoch auf die COLUMBIA gekommen war.“
„Und das hat tatsächlich jemand geglaubt?“ Sie schien amüsiert zu sein, aber auch fassungslos.
„Ob man es geglaubt hat oder nicht, es war eine Option auf dem Tisch. Ich an der Stelle der Geheimdienstler hätte zumindest alles getan, um es auszuschließen.“
„Und, Commander Davis, konnte man es ausschließen?“
Ich erwiderte ihr burschikoses Grinsen. „Ich bin einhundert Prozent Naturzucht Mensch, Lieutenant.“
Ihr Lächeln verlor sich. „Zurück zum Wichtigen. Sie schreiben, Sie wurden abgeschossen stürzten hinter den feindlichen Linien nahe eines Waldes ab und dort hat sie Major Bogenas, der Anführer einer versprengten Teilstreitkraft der Peshten, aufgegabelt und in seine Widerstandsgruppe integriert. Soweit richtig?“
„Ja, Miss Claris.“
Si escrollte auf ihrem Pad weiter. „Ab hier wird es extrem unglaubwürdig. Wir haben hier die Meldung eines Funkspruch, der lautet: Ace alive. Daraufhin gingen wir davon aus, das ist ein Lebenszeichen von ihnen, Commander.“
„Ja, Miss, auch das ist richtig. War übrigens mein Vorschlag.“
„So, so. Und nachdem Bogenas Sie aufgegabelt hat, integrierte er Sie in seine Kampftruppe, und Sie haben die nächsten fünf Tage damit verbracht, mit einem Panzerabwehrgewehr, was immer das sein mag, drei Fahrzeuge, einen leichten Panzer und neun Akarii abzuschießen. So steht das zumindest hier.“
Ich griff in die Brusttasche meines Anzugs und zog ein kleines schwarzes Büchlein hervor. „Hier, mein Schießbuch. Ich habe jeden einzelnen Schuss dokumentiert, den ich durchgeführt habe, sowie die Ziele. Die Treffer habe ich schriftlich bestätigen lassen. Außer für die Nacht des Angriffs auf Arta'Rijen.“
„Denken Sie nicht, dass es etwas viel ist, was Sie da abgeschossen haben wollen, Davis?“, fragte sie, erneut die Augenbraue hoch ziehend. „Sie waren da nicht mal eine Woche auf der Welt, von Verletzungen beim Abschuss wollen wir gar nicht reden.“
„Ich habe das bis auf ein paar Prellungen und einen schmerzenden Rücken gut weggesteckt. Und die peshtischen Versorger, die die Guerillas unterstützen, haben extrem gute Massagehände. Ich war dann sehr schnell wieder fit genug, um ein Gewehr auszurichten. Zudem steckten wir mit unserer Einheit mitten in einem Aufmarsch von Unterstützungskräften für den kaiserlichen Großangriff und haben die hinteren Wege gesäubert. Wir und noch fünf weitere Einheiten im Sektor. Es war relativ viel Verkehr, und wir konnten ein paarmal erfolgreich angreifen.“
Sie nahm das Schießbuch entgegen, durchblätterte es und sah wieder zu mir herüber. „Es gibt keine Einträge über Arta'Rijen.“
„Die Seiten musste ich raus reißen“, entgegnete ich. „Das Gewehr wurde an eine peshtische Kommandoeinheit verliehen, und ich gleich mit. Alles, was ich mit der Truppe erlebt habe, unterliegt der peshtischen Geheimhaltung. Solange die Peshten mich nicht davon entbinden, kann ich darüber nichts erzählen, vor allem nicht, Entschuldigung, Miss, einem kleinen Lieutenant.“
„Geheime Kommandoeinheit?“ Sie blätterte durch ihr Pad. „Pashka-Neun war in der Gegend aktiv, als einzige.“
„Pashka-Vier“, rutschte es mir raus. Natürlich war ich nicht wirklich verpflichtet, den Namen geheim zu halten, aber ich sah jetzt auch nicht ein, diesen Teil meiner Erlebnisse jedem Trottel - sorry, Miss Claris – auf die Nase zu binden, wenn Pashka-Viers Existenz auch davon abhing, dass nicht jeder wusste, wo die kleine, aber feine Truppe war, und wo sie gewesen sein konnte.

„Pashka-Vier also.“ Sie machte eine Notiz auf ihrem Pad. „Sehr umtriebige kleine Gruppe. Hat eine unserer Leute zugeteilt bekommen, als die Akarii die Front überrannt haben. Versteckten sich in den Sümpfen und sind damit hinter die Linien gekommen.“
Ich ließ das unkommentiert. Ein billiger Sieg musste reichen.
„Hören Sie, Davis, es ist löblich, dass Sie sich für Pashka-Vier einsetzen, aber Sie sind schneller hier wieder raus, wenn Sie kooperieren und gleich alle Karten auf den Tisch legen. Zum Beispiel, waren Sie wirklich der Spotter für Lieutenant Marcus, als dieser eine SAM-Rakete zerstört hat?“
Widerwillig musste ich zugestehen, dass es an Bord einen Bericht geben musste, der lange vor mir angekommen war. „Ja, Miss. Das war ich.“
„Dann haben wir doch schon einige wichtige Dinge geklärt. Zum Beispiel, dass Sie mir nichts verraten, wenn es um Pashka-Vier geht. Also, können wir dann richtig in die Nachbesprechung gehen, und wir müssen das Ganze nur einmal durchkauen, oder versteifen Sie sich auf ihre Loyalität gegenüber einer peshtischen Kommandoeinheit?“
„Können Sie mich nicht einfach mit einer Wahrheitsdroge vollpumpen, und ich gestehe Ihnen im Halbschlaf alles, was ich weiß?“, fragte ich ironisch.
„Das wurde diskutiert, Commander, und einige im Team hielten das für eine gute Idee. Leider kam eine Depesche der Admirälin rein, kurz bevor ich das Verhörzimmer betreten habe, und darin stand, dass wir Sie so schnell wie möglich für den Dienst freigeben oder direkt einkerkern sollen. Man braucht den Blauen Staffelführer. Also, Davis, wie sieht es aus? Können wir dann richtig reden?“
„Und das wird wie aussehen?“
„Ich rufe den Ablauf ihres Planetenaufenthalts auf und Sie nicken oder schütteln den Kopf, wenn ich ein Ereignis hervor hebe. Okay?“
„Was bleibt mir anderes übrig?“, brummte ich. Diese verdammten Schlapphüte. Ich musste mir eingestehen,dass sie vermutlich bereits alles wussten, was während meiner Missed in Action-Zeit passiert war. Wahrscheinlich konnte ich wirklich nur noch nicken oder mit dem Kopf schütteln.
***
Das Verhör dauerte etwa zwei Stunden, was weit weniger Zeit war, als ich erwartet hatte. Das Verhör war dementsprechend auch glimpflich verlaufen, wenngleich Lieutenant Claris akribisch all meine Kampfaktivitäten zu verifizieren versuchte, über die sie nicht nur aus meinem Bericht wissen konnte. Vor allem der Nachtangriff auf Arta'Rijen interessierte sie, und sie zwang mich förmlich dazu, zuzugeben, dass der Fehlschuss auf die Gasflasche hinter dem Zelt Drehh, der stellvertretenden Kommandantin von Pashka-Vier beinahe das Leben gekostet hätte, auf meinen Befehl ausgelöst worden war.
Danach ging es wesentlich gelöster zu, und nach besagten zwei Stunden kamen wir zu einem Ende. Mit einigen Scherzen und einem gespielten Schlag für eine freche Erwiderung gegen meine Schulter ließ sich mich dann gehen, nicht ohne mir ihren Vornamen zu verraten, der Dolores lautete, was ich wiederum alsVerbrechen ihrer Eltern empfand, aber es sicherheitshalber zu Dolores Claris nicht sagte. Sicherheitshalber behandelte ich sie so, als wäre das Verhör noch nicht vorbei und blieb höflich-distanziert, auch wenn sie über meine schlechten Witze lachte.

Danach konnte ich Private Jones entlassen, die treu vor der Tür gewartet hatte. Nachdem der Geheimdienst mir die Freigabe gegeben hatte, musste ich nicht mehr bewacht werden.
„Das passt. Ich habe gleich Dienstende. Sir.“ Sie nickte mir zu. „Private“, erwiderte ich mit dem gleichen Nicken. Dann drehte sie sich um und verschwand im Gang. Ich wandte mich ebenfalls um und ging in die andere Richtung zur Pilotensektion, die natürlich näher am Hangar lag als die Zentrale.
Mein Wiedersehen mit Chip verzögerte sich, da auf Patrouille. Stattdessen erwartete mich ein Wust an Arbeit, zu der mein Stellvertreter augenscheinlich nicht gekommen war. Und da ich natürlich noch nicht wieder auf dem Flugplan stand, beschloss ich, den zuerst auf die Reihe zu bringen und mich zwei Schichten später selbst einzutragen. Den Rest dieser Schicht würde ich die Büroarbeit aufarbeiten, die nächste Schicht schlafend verbringen. Danach würde mich der willkommene Alltag der COLUMBIA wieder haben. Aber ausgeruht und gestärkt. Hoffentlich.
Und ich erwartete, meinen Piloten zu begegnen, zumindest jenen, die weder draußen waren, noch ihre Ruhephase hatten.
***
Second Lieutenant Starry Wong von den MP sah Lieutenant Commander Shanks noch einmal an. Der Commander trug eine schmucklose Fleckentarnuniform der Marines ohne Rangabzeichen, volle Gefechtsrüstung, ein Seitengewehr, Pistole im Holster und volles Marschgepäck. „Ich weiß, ihre Infanterieausbildung ist ein wenig her, Commander, aber es ist nicht schlecht, wenn Sie sich gerade jetzt an die wichtigsten Details erinnern.“
„Ich glaube, ich werden ihnen wenig Sorgen machen, Commander. Ich gehe regelmäßig schießen und beherrsche Karate zum Braunen Gürtel und den ersten Dan in Aikhido. Außerdem halte ich mich fit.“ Amüsiertheit schlich sich in seine Züge. „Außerdem habe ich vor, ihre Anweisungen silbengenau zu befolgen, damit Sie uns beide wieder lebend auf die COLUMBIA bringen.“
„Das ist genau das, was ich hören will“, sagte Wong, „und ich hoffe sehr, das war kein Lippenbekenntnis, denn ich habe vor, Sie wieder zurückzubringen, und das nicht in der Verwundetenbay eines Shuttles.“ Auch die MP trug eine volle Ausrüstung ohne Rangabzeichen. Man sagte, Arta'Rijen war noch heiße Zone, obwohl die Hauptstraßen fest in terranischer Hand waren, und ein Angriff konnte nur noch wenige Tage, wenn nicht Stunden ausbleiben.

Im Prinzip war es Wahnsinn, da unten runter zu fliegen. Aber als das JAG-Büro ins Büro der MP gekommen war, um das Anliegen vorzutragen – Kriegsverbrecher auszusortieren, die heute auf Akarii schossen und morgen auf Kameraden, das taten diese enthemmten Bestien statistisch nämlich viel zu oft, hatten beide Büros die ganze Sache durchgesprochen. Natürlich musste der Funkserver ebenso wie der Videoserver der Bodycams gesichert werden, bevor jemand da unten deutlich genug zur Ruhe kam, um auf den Gedanken zu kommen, brisantes Material zu löschen. Es sollte daher nicht allzu schwer sein, vom Landehafen zu Schlüters HQ durchzukommen und dort mit der Autorisation des JAG-Büro eine Kopie als Beweismittel anzulegen. Schwieriger war es bei den Datenträgern, die Mordred, der geheimnisvolle Informant, in der Näher der „Baracke“ zurückgelassen hatte. Der andere Vorschlag von Mordred, nach aktiven zivilen Kameras zu suchen und deren Aufzeichungsgeräte zu sichern, hatte man im MP-Büro schnell verworfen. Zu aufwändig, zu gefährlich. Und vor allem wollte man Schlüter und ihrem Korps nicht zu viel unnötige Arbeit bereiten, sonst kam noch jemand auf die Idee, den Commander in Richtung eines feindlichen Scharfschützen zu schicken.

Schlussendlich und angesichts der Tatsache, dass die Kampflage schlechter und nicht besser werden dürfte, hatte man sich gemeinsam dazu entschlossen, nur den Chip vom Blockhaus zu holen und die Datenbank in Schlüters HQ-Shuttle zu ziehen. Zugleich sollte die Anweisung gegeben werden, dass nach dem Einsatz sämtliche Bodycams zum Auslesen beim JAG vorgelegt wurden, aber das war eigentlich nur eine Farce, eine Ablenkung, um sowohl die Täter als auch ihre aktiven und passiven Unterstützer abzulenken. Alles in allem würden sie Mittags am Rijen runterkommen, nicht mehr als fünf, höchstens sechs Stunden auf der Oberfläche verbringen und mit dem nächsten Transport, der Zivilisten oder Verletzte ausflog, die Stadt wieder verlassen. Wenn sie schneller waren und Zeit damit verplemperten, auf den Start der Shuttles zu warten, warum nicht?
Letztendlich hatte es sich nur noch darum gedreht, wer gehen sollte. Sergeant Spencer, ein Mp wie aus dem Lehrbuch, groß, bullig, Ringer, Boxer, Bodybuilder, hatte sich sofort bereit erklärt, mit runter zu gehen, aber genauso gut hätten sie auch Shanks eine Zielscheibe auf den Rücken schnallen können. Also hatte Starry sich gemeldet. Sie war mit eins siebzig keine kleine Frau, aber auch keine große, sie hatte genug Kampferfahrung bei den Marines gesammelt, bevor mit dem Offizierslehrgang der Reserve auch ein Wechsel der Waffengattung stattgefunden hatte. Klein, flink, schnell und gut mit der Waffe. Zudem gewohnt, für jemanden den Babysitter zu spielen. Das war Starry Wong. Für das JAG würde Shanks gehen. Das wollte er sich nicht nehmen lassen, und niemand sonst aus dem Büro sollte das Risiko für „seinen“ Fall übernehmen. Starry fand das entweder mutig, oder leichtsinnig. Sie würde herausfinden, was es bei Shanks war.
„Also, Gordon“, sagte sie, „die Shuttles, die die Verletzten hoch gebracht haben, starten gleich mit den neu zusammengezogenen Marines von den aufgelösten Einheiten. Wir reihen uns bei ihnen ein, ich habe sichergestellt, dass Platz für uns ist, ohne dass kämpfende Leute an Bord bleiben und wir Schlüter einen Kämpfer wegnehmen.“
„Wollten wir nicht die Jumpseats der Cockpits benutzen?“, fragte Shanks.
„Das hätten wir getan, wenn unter den Marines kein Platz gewesen wären. Vermutlich werden wir das für den Rückflug tun müssen. Dann teilen wir uns auf und sitzen in verschiedenen Shuttles im Cockpit. Das bedeutet dann aber auch, dass wir beide überlebt haben, sonst könnten wir uns nicht aufteilen.“ Ein Gong erklang. „Also gut, Gordon, es gilt. Folgen Sie mir. Ihre kurze Karriere als Infanterist der Marines beginnt genau jetzt.“

Die beiden betraten den Shutttlehangar, in dem mehrere der gepanzerten Gefährte bereit standen. Vor ihnen saßen Marines in vollem Marschgepäck auf dem Boden und warteten auf das Signal zum einschiffen. Wong nickte einem Captain zu, und der nickte zurück. Daraufhin setzten sie sich in die hinterste Reihe „seiner“ Marines. Kurz darauf kam der Befehl „Auf, Marsch, Marsch“, und die Infanteristen erhoben sich, um in geordneten Reihen das ihnen zugewiesene Shuttle zu betreten. Wong und Shanks waren irgendwo dazwischen, kamen an Bord, nahmen wie alle das Marschgepäck ab, setzten sich auf die Bänke und schnallten sich an. Kurz nach der Freigabe durch den Lademeister sprang die Bereitschaftsanzeige auf grün und das Shuttle hob ab. Die nächste halbe Stunde lagen ihre Leben nicht in den eigenen Händen. Danach, wusste Starry, lagen ihrer beider Leben allein in ihrer Hand. Um das zu gewährleisten, hatte sie die allerneuesten Luftaufnahmen studiert und den Weg vom Landeplatz im Park erst zum HQ, und dann zum Blockhaus am Fluss genau studiert. Auf ihrem Pad war zudem die letzte aktuelle Karte digitalisiert, darauf eingetragen die Stellungen der Marines und jene der Widerstandsnester, die noch immer existierten. Sie traute es sich zu, sie beide zu den zwei Positionen zu bringen und zurück zu den Shuttles, selbst wenn es ihnen nicht gelang, einen fahrbaren Untersatz zu ergattern. Dazu hatte sie ein aktuelles Codebook, mit dem sie beide an den aktiven Stellungen vorbei oder sogar hinein kommen würden, alles frisch aus der CIC der COLUMBIA. Falls sie nicht einem feindlichen Scharfschützen vor die Flinte liefen, oder einer der eigenen Leute auf sie schoss, war die Sache machbar. Solange sie dafür da war, sie am Leben zu halten, und er dazu da war, die Beweismittel zu sichern.
Ein Ruck ging durch das Shuttle, als es auf die Atmosphäre aufschlug. Nun würde es nicht mehr lange dauern. Merkwürdigerweise spürte sie nur wenig Angst, aber dafür die vertraute Aufregung kurz vor dem Einsatz. Mit ein wenig Glück würden sie wieder weg sein, bevor es da unten wieder richtig heiß wurde. Vielleicht mit etwas mehr Glück.
Thema: Kritik: Hinter den feindlichen Linien
Ace Kaiser

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12.01.2022 20:58 Forum: Kurzgeschichten


Ob das dann zum Vorteil oder zum Nachteil der Verteidiger gereicht, werden wir sehen...
Thema: Kritik: Hinter den feindlichen Linien
Ace Kaiser

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09.01.2022 11:45 Forum: Kurzgeschichten


Den werde ich meinen... Wenn es ein paar Wochen her ist, verschwimmen die Eindrücke vom Forum und von den unter uns geteilten Texten.
Thema: Kritik: Hinter den feindlichen Linien
Ace Kaiser

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08.01.2022 23:27 Forum: Kurzgeschichten


Schöner Text, Tyr. Aber was ist mit den Resten des ersten Panzerangriffs zur Rückeroberung? Ist von denen keiner entkommen?

Ich füge mich hier vorne oder hinten ein, keine Sorge. Inventurwoche. Muss erst wieder ruhiger werden.
Thema: ePub
Ace Kaiser

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04.01.2022 22:27 Forum: Kurzgeschichten


Für HDFL frag mal Cattaneo, der hat seinerzeit beim Forenumzug eine PDF zu jeder Season erstellt.
Was die Chevaliers angeht, bin ich nicht ganz sicher, ob das einer von uns je gemacht hat. Ich forsche dem mal nach.
Thema: Chevaliers
Ace Kaiser

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31.12.2021 21:44 Forum: Söldner


Guten Rutsch an alle.
Thema: Chevaliers
Ace Kaiser

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27.12.2021 00:01 Forum: Söldner


Jara hatte Sex? Wurde auch Zeit...
Netter Text, Thorsten. ^^b
Thema: Kritik: Danton Chevaliers Season V
Ace Kaiser

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26.12.2021 11:21 Forum: Kurzgeschichten


Ein Zauberer kommt immer zur rechten Zeit; niemals zu früh und niemals zu spät.
Thema: Frage zu Heavy Metal
Ace Kaiser

Antworten: 5
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25.12.2021 13:36 Forum: BattleTech


Magst Du das noch mal fragen, drüben im Computerspiel Forum? Könnte was bringen.
Den Thread hier lasse ich aber auch stehen, wegen Traffic. Die Chance ist höher, dass hier jemand antwortet, weil mehr reinschauen.
Thema: Chevaliers
Ace Kaiser

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24.12.2021 13:03 Forum: Söldner


Ich stehe gerade ein klein wenig auf dem Schlauch wegen vieler anderer Sachen. Will noch jemand was bis zum Rückzug der Vigilanten schreiben?

Wo ich gerade da bin: Allen Mitgliedern, Freunden und Ehemaligen der Chevaliers wünsche ich ein Frohes Fest.
Thema: Kritik: Hinter den feindlichen Linien
Ace Kaiser

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20.12.2021 23:05 Forum: Kurzgeschichten


Maro: Es gibt noch einen neuen Text von mir. Wegen meinem Club World of Cosmos und dem Tributprojekt 60 Jahre Perry Rhodan laggt der noch etwas.

Cattaneo: Gleiche Antwort. Ich reiche ihn nach, habe Dienstag frei.
Ja, ist korrekturgelesen und neu gepostet.
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