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Thorsten Kerensky
Colonel


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Jara fuhr sich mit dem Kamm durch ihr langes blondes Haar und warf es dann mit einer Kopfbewegung in den Nacken. Sie betrachtete ihre Ausgehuniform der Cavalry im Spiegel und fegte ein Haar von ihrer Schulter. Über ihrer linken Brust prangte ihr Namensschild und das Einheitensymbol der Söldnertruppe ihres Vaters. Das Pferd hatte sie irgendwie immer an ihre Kindheit erinnert, dabei hatte sie nie ein Pferd besessen. Sie war auf Landungsschiffen groß geworden, um sie herum herrschte immer Hektik und Krieg. Mit ihren 18 Jahren hatte sie schon einiges gesehen, dass sie lieber nicht gesehen hätte. Nach Einsätzen waren Tote, Verwundete und Verrückte an ihr vorbeigetragen worden, sie hatte den Tod ihrer Mutter auf einem Computer verfolgt. Das Cockpit der Mechkriegerin war während der Clan-Invasion von einem Granathagel einer schwere AC zertrümmert worden. Das einzige, das ihr von ihrer Mutter geblieben war, war ein Bild, dass sie jetzt an einem Medaillon um ihren Hals trug. Der Anhänger lag genau in der Mitte der Wölbung, die ihren weiblichen Körperbau unter der Uniform erkennen ließen. Die Krieger und Techs, bei denen sie sich oft aufhielt, bezeichneten sie manchmal als „Rose der Cavalry“. Wenn jemand so etwas sagte, war Jara immer verlegen, aber sie wusste, dass sie zwar nicht die schönste, aber doch eine ansehnliche junge Frau geworden war. Die Cavalry würde bald ohne ihre Rose kämpfen. Das Mädchen würde in einer Stunde die „Stamping Horse“, einen der beiden Overlords der Einheit verlassen und sich auf Outreach eine neue Einheit suchen. Wenn sie dort Erfahrung gesammelt hat, würde sie zurückkommen und an der Seite ihrer Familie in den Kampf ziehen.
Ein letztes Mal blickte sie mit ihre blauen Augen in den Spiegel und trat denn auf den Landungsschiffkorridor. Die Männer und Frauen, an denen sie vorbeikam, grüßten sie und einige meinten, sie sei heute besonders bezaubernd. Jara tat das lächelnd ab und trat in den Lift zur Kommandobrücke. Im Aufzug stand Jerome, ein Tech, und grüßte sie. „Hallo Jara! Schön, deine Schönheit noch einmal zu sehen, bevor du gehst.“ Der alte Mann ergriff ihre Hand und schüttelte sie. „Komm wieder, bevor ich zu alt bin, um dich noch willkommen zu heißen.“
Jara lächelte höflich. „Du übertreibst, Jerome. Wenn ich zurückkomme, wirst du immer noch den Mech meiner Schwester warten. Trotzdem tut es gut, so etwas zu hören.“
Der alte Mann grinste, als er eine Ebene vor der Brücke den Lift verließ. „Bis dann, Jara!“
Dann war er verschwunden und Jara blieb alleine zurück. Bis sie das oberste Deck erreichte. Sie strich sie wieder die Uniform glatt und betrat die Brücke, das Gehirn der „Stamping Horse“. Ihr Vater, Richard Fokker, erwartete sie bereits. Jara salutierte vorschriftgemäß, musste aber verlegen zu Boden blicken, als sich alle Augen auf sie richteten. „Mechkriegerin Jara Fokker meldet sich wie befohlen!“, brachte sie mit brüchiger Stimme hervor. Plötzlich tauchten all die Erlebnisse, Eindrücke und Erinnerungen an die achtzehn Jahre auf diesem Schiff wieder auf. All das, was sie verdrängen wollte.
„Verzichten wir ein einziges Mal auf den formellen Ton, oder?“, entgegnete ihr Vater. Auch in seiner Stimme schwang Trauer und Sorge mit, aber auch Stolz. Stolz auf seine Tochter.
„Na gut.“ Von Gefühlen überwältigt hob Jara den Kopf und blinzelte sich eine Träne aus den Augen. Der männliche Teil der Brückencrew sah sie fasziniert, der weibliche Teil neidisch an. „Ich möchte kurz ein paar Worte loswerden...“
Richard nickte ihr zu. „Ja, sprich nur, Jara.“
Sie räusperte sich, drehte sich dann zu den versammelten Leuten um. „In den Jahren, die ich hier war, habe ich viel von euch gelernt. Ich habe mein Leben auf diesem Schiff verbracht und ich kann mich kaum beklagen. Dafür möchte ich euch danken. Ich danke euch auch für die Geduld, die ihr mir entgegengebracht habt, für all dies Ausdauer, die ihr an den Tag legtet, als es darum ging, mir etwas beizubringen. Von euch habe ich gelernt, einen Mech zu steuern, einen Schraubenschlüssel zu bedienen, aber auch, was ich am besten zu Festen anziehe und wem ich vertrauen kann.“ Sie wischte mit dem Handrücken Tränen fort. „Ich bin zu tiefst gerührt und würde gerne länger hier bleiben. Aber nun ist für mich die Zeit gekommen, eine andere Welt kennen zulernen. Von nun an werde ich nicht mehr die Tochter des Chefs sein, sonder eine normale Kriegerin. Aber dank euch, meine Freunde, bin ich für diese Aufgabe bereit. Darum wünsche ich euch viel Glück und hoffe, ihr lebt alle noch, wenn ich wiederkomme. Danke.“
Jara schluckte und blickte sich auf der Brücke um. Dann applaudierten die versammelten Offiziere und aus den unteren Decks drang lautes Jubeln. „Ihr habt das im ganzen Schiff gesendet?“, fragte Jara überrascht.
„Im ganzen Schiff?“ Harris, der Com-Offizier grinste. „In der ganzen Flotte! So etwas können wir niemandem vorenthalten, eh?“
„Danke.“ Jara drehte sich nun zu ihrem Vater und sah, dass ihre beiden Geschwister leise zu ihm getreten waren. Nacheinander umarmte sie die drei. Schließlich blieb sie vor ihrem Vater stehe und sah ihn an.
„Jara, erlaubst du es mir, dich bis zu deiner Fähre zu begleiten?“
„Ja, natürlich.“ Sie lächelte dankbar, froh darüber, diesen Weg nicht alleine gehen zu müssen.
Kaum hatte sie die Öffentlichkeit der Brücke verlassen, da wurde ihr Vater ernst. „Jara, lass mich dir ein paar Dinge sagen. Du hast deinen Mech dabei. Sorge dafür, dass er intakt bleibt, denn er garantiert dir fast schon einen Kontrakt. Es ist immerhin ein Clan-Omni. Halte dich von Piratenbanden fern. Bleib weiterhin so höflich wie bisher. Und...“ Der sonst so verwegene Söldnerkommandant zögerte. „...pass auf dich auf. In Söldnertruppen sind immer Leute, die bei deiner Schönheit ihr logisches Denken in ihre Genitalien verlagern. Ich möchte nicht, dass dir so etwas zustößt.“
Jara wurde bei dem Gedanken unwohl, wie so oft, wenn ihr Vater ihr die Risiken ihres Weges zeigte. Dann grinste sie. „Mit solchen Leuten werde ich fertig.“ Zu zweit erreichten sie das Shuttle, wo ein Zug Infanterie eine Ehrenformation eingenommen hatte. „Ich lass von mir hören.“
„Jara, denk immer daran, dass deine Familie dich liebt. Und denk manchmal an uns und an deine Mutter.“
„Mach ich!“ Dann überquerte die junge Frau den Rand ihrer alten Heimat. Nur ein kleiner Schritt und doch eine wichtige Entscheidung für ihr ganzes Leben.


Wie findet ihr das?

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06.12.2002 21:44 Thorsten Kerensky ist offline E-Mail an Thorsten Kerensky senden Beiträge von Thorsten Kerensky suchen Nehmen Sie Thorsten Kerensky in Ihre Freundesliste auf
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Seyla.
Wir sehen uns auf Outreach.

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Hmm - nur eine Frage, aus reiner Neugier.

Du durftest also miterleben, wie deine Mutter von den Clans umgebracht wurde. Und dann schreibst du dich bei einer Einheit sein, die für die Clans den Bluthund macht? Also, ICH werde die Söldner nie verstehen großes Grinsen

Ich meine nur, es ist nicht unbedingt die logische Wahl, könnte man vermuten...
09.12.2002 08:39 Cattaneo ist offline E-Mail an Cattaneo senden Beiträge von Cattaneo suchen Nehmen Sie Cattaneo in Ihre Freundesliste auf
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Ich hab eine kleine Ankunftsgeschichte für James Bishop geschrieben. Steht nix weltbewegendes drin und großartig was zum Hintergrund des Charakters trägt sie auch nicht bei. Aber mir war halt danach ...

Das Union Marybeth sank durch die Atmosphäre von Outreach in Richtung des Raumhafens. Neben etwas Frachtraum war das Landungsschiff vor allem für den Passagierverkehr ausgelegt.
James Bishop hatte sich absichtlich dafür entschieden auf einer Passagiermaschine zu reisen. Denn in seiner 15jährigen Laufbahn beim Militär der Liga Freier Welten hatte er schon viele unbequeme Reisen durch den Weltraum auf Militärschiffen erlebt. Einmal in seinem Leben wollte er etwas mehr Luxus auf einer Reise genießen und hatte daher ein Ticket 3. Klasse auf der Marybeth erstanden. Zwar musste er seine Kabine mit einem anderen Reisenden teilen aber das war trotz allem weit bequemer als es sich im letzten Winkel eines vollgestopften Frachtraums gemütlich zu machen.
Während das Union durch die Atmosphäre pflügte, erinnerte sich James an den Beginn der Reise zurück.
Er hatte im Warteraum der Reisegesellschaft gesessen und die anderen Passagiere beobachtet. Einige wirkten sichtlich aufgeregt, weil dieser Flug wohl der erste ihres Lebens war und wieder andere waren in ihre Zeitungen vertieft gewesen, als wäre es etwas ganz gewöhnliches für sie. Bei der Vorstellung mit diesem Haufen eine Zeit lang zu reisen hatte er unwillkürlich grinsen müssen. Er konnte sich schon ausmalen, wie die Frischlinge, so bezeichnete er die Erstreisenden in Gedanken, sich in Schwerelosigkeit verhielten. Wie sie die Mannschaft auf trab hielten, weil sie hilflos durch die Räume trieben oder sich wegen der Raumkrankheit übergeben mussten.
Ja diese Erinnerung zeichnete auch jetzt ein Lächeln auf sein Gesicht. Denn so wie er es sich am Anfang ausgemalt hatte, war es dann auch gekommen. James Bishop hatte sich oft genug auf die Lippen beißen müssen, um nicht in schallendes Lachen auszubrechen über die Ungeschicktheit mancher Leute. Aber die Erinnerung an seine erste Reise zum Rekrutenausbildungslager hatten ihm geholfen diese Anwandlungen fast ebenso schnell zu unterdrücken, wie sie kamen.
Die ersten Wochen der Reise waren sehr angenehm gewesen. Viel Ruhe, keine Verantwortung und der Service der Besatzung waren genau was er gewollt hatte. Doch dann hatte sich die Situation quasi über Nacht geändert. Einer der Stewards musste den Reisenden gesteckt haben, das er ein Ex-Soldat war. Darauf hin nervten ihn einige Leute dauernd damit, dass er Geschichten aus seiner Dienstzeit erzählen sollte oder sie wollten mit ihm über die neuesten Entwicklungen von BattleMechs plaudern. Zumindest letztere konnte er mit der Antwort: „Verzeihen sie bitte aber ich bin Pionier gewesen und habe Mechs nur von außen gesehen“, abwiegeln. Den anderen erzählte er haarsträubende und grauenhafte Märchen über das Leben als Infanterist auf den Schlachtfeldern des 31. Jahrhunderts.
Zumindest hatten ihm diese Erzählungen eine Menge freie Getränke in der Bordbar eingebracht und einmal hatten ihn ein paar Geschäftsleute zu einer Pokerrunde eingeladen.
Ja, das war etwas gewesen. Er hatte erst ein paar Runden absichtlich verloren um anschließend ein tiefes Loch in deren Reisekasse zu reißen. An diesem Abend hatte er genug gewonnen um den Rest der Reise in der 1. Klasse verbringen zu können. Letztendlich hatte er aber das Geld in den Bordsafe legen lassen. Schließlich wusste er nicht wie lange es dauern würde eine Anstellung als Söldner zu bekommen. Jedenfalls hatte James nach dieser Nummer niemand mehr auf eine Partie Poker eingeladen. Er konnte es auch keinem verübeln.
James Bishop erwachte aus seinen Erinnerungen als die Triebwerksgeräusche an Lautstärke zunahmen. „Gleich sind wir unten“, sagte er zu seinem Kabinenmitbewohner. Dieser krallte sich an seinen Sitz und nickte nur.
Kaum hatte das Landungsschiff auf dem Boden aufgesetzt, da hatte James auch schon seine Gurte gelöst und seinen Seesack geschnappt. Mit zielsicheren Schritten machte er sich auf den Weg zur Schleuse. Er wollte so schnell wie möglich runter von dem Schiff. Nun da James auf Outreach angekommen war, war es Zeit mit Hochdruck ins neue Leben als Söldner zu starten. So war es auch nicht verwunderlich, dass er der Erste war der das Schiff verlies und auch als erstes den Einreiseschalter erreichte.
Er reichte seine Papiere der Beamtin und wartete. Diese überprüfte den Pass und begann mit ihren Fragen: „Was ist der Grund ihrer Reise?“ James Bishop antwortete: „Ich bin nach Outreach gekommen um eine Anstellung bei einer Söldnereinheit zu finden.“ „So ein Söldner ...“, sagte sie und setzte fort: „Führen sie eine Schusswaffe mit sich?“ James bestätigte dies und erhielt ein Antragformular zur Registrierung der Waffe. „Füllen sie den Antrag aus und geben sie ihn bei der entsprechenden Stelle der Söldnerkommission ab. Danach dürfen sie die Waffe in der Öffentlichkeit tragen.“ Dann prüfte die Beamtin weitere Einträge und sagte: „Wie ich sehe haben sie Fracht auf der Marybeth. Ich brauche ihre Frachtliste.“ Er überreichte ihr seine Frachtliste.
Drauf zu finden waren ein Hover APC, 20 Anti – Mech – Minen, 30kg Plastiksprengstoff, 1 Kiste mit 20 Handgranaten, 5000 Schuss MG Munition, 1 Sturmgewehr + 1000 Schuss Munition und diverse Zünder, Kabel usw.
Die Beamtin ging die ganze Liste durch und transferierte sie schließlich in ihren Computer.
„Sie haben gar keinen Mech dabei. Sind sie entrechtet?“ „Nein“, antwortete James Bishop , „ich bin ein Infanterist. Ein Pionier um genau zu sein.“ „Aha“, sagte die Beamtin und klang dabei sichtlich enttäuscht. „Sie können sich ihr Zeug dann morgen an Frachthangar 12C abholen“, sagte sie und gab ihm einen entsprechenden Lieferschein.
„Das war es dann. Viel Erfolg auf Outreach Mr. Bishop.“
James packte seine Papiere ein und machte dich auf den Weg zur Schwebebahn nach Harlech.
09.12.2002 19:52 Cluster ist offline E-Mail an Cluster senden Beiträge von Cluster suchen Nehmen Sie Cluster in Ihre Freundesliste auf
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Nicht schlecht. Wirklich nicht schlecht.
Aber bitte mehr Absätze. Augenzwinkern

Wenn Du willst, kannst du ja schon mal von der erfolgreichen aber verlustreichen Jagd der Chevaliers nach den Ronin hören und davon erzählen. Irgendwie...

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Hmmm und da hab ich nun schon die Zahl der Absätze erhöht großes Grinsen ... naja ich werd sehen das ich noch mehr Absätze bekomme.
Was das hören von den Chevaliers betrifft ... mal sehn was sich machen läßt
09.12.2002 22:20 Cluster ist offline E-Mail an Cluster senden Beiträge von Cluster suchen Nehmen Sie Cluster in Ihre Freundesliste auf
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Einen Monat war James Bishop nun schon auf Outreach und darum bemüht eine Anstellung als Söldner zu finden. Bisher her hatte er aber wenig Glück gehabt.
Die meisten großen und bekannten Einheiten hatten ihn postwendend abgelehnt und die wenigen, die ihn zu einem Gespräch gebeten hatten, nahmen dann einen aus dem VerCom Militär oder von der LAS. Die Begründung war immer die selbe gewesen: „Sie haben leider nicht genug Kampferfahrung.“
Als würde ein Krieg nicht reichen um Erfahrung zu sammeln. Aber etwas anderes als seinen Ärger herunterschlucken konnte James Bishop nicht tun. Was konnte er dafür, dass er aus der FWL stammte und nur im Krieg von 56 gedient hatte und eine Claneinheit noch nicht mal aus der Ferne gesehen hatte.
Er hob sein Glas und genehmigte sich einen Schluck Bier. Gerade als er es wieder auf den Tisch setzte, öffnete sich die Tür seiner <Stammkneipe> und Marv betrat den Raum.

Marvin „Marv“ Mayhem war einer der ungewöhnlichsten Mechjockeys, den James je gesehn hatte. Schon sein Äußeres unterschied sich grundlegend von dem, was man von einem Piloten erwartete. Er war 1,76 Meter groß und dabei 105kg schwer.
James hatte Marv in eben dieser Kneipe vor knapp zwei Wochen kennen gelernt und sie waren schnell Freunde geworden. So wie er suchte auch Marvin eine neue Einheit. Wobei jeder der beiden seine ganz eigenen Probleme hatte.
James hatte angeblich zu wenig Kampferfahrung und Marvin war entrechtet und sah überhaupt nicht wie ein Mechpilot aus.

Marv grinste über beide Ohren als er sich an den Tisch setzte. „James alter Junge“, sagte er, „wie es scheint könnte ich die Lösung unserer Probleme gefunden haben.“
James machte große Augen und antwortete: „ Raus mit der Sprache was hast du gefunden?“
Falls dies überhaupt möglich war, wurde das Grinsen auf Marvin Mayhems Gesicht noch breiter. „Die Chevaliers“, erwiderte er geflüstert.
„Die Chevaliers?“, meinte James. „ Das sagt mir überhaupt nichts.“
„Schhht“, machte Marv und legte einen Finger auf den Mund. „Sprich doch leiser oder glaubst du wir sind die einzigen die Arbeit suchen?
Ja die Chevaliers. Das ist eine kleine Einheit. Etwa eine Kompanie Mechs, paar Panzer und Infanteristen.“
„Klingt so als wären diese Chevaliers vollzählig“, antwortete James Bishop.
„Genau das sind sie eben nicht“, sagte Marv darauf. „Sie hatten eine Art Spezialauftrag von Haus Kurita. Die sollten irgendwelche Ronins im Geisterbären Dominium jagen. Na du weist schon der Überfall auf Alshain, der zum Krieg zwischen Kombinat und Bären geführt hat.
Jedenfalls haben sie ihren Auftrag erfolgreich abgeschlossen. Sollen eine Menge Bergegut gemacht haben, Clantech und anderes Zeug.
Aber anscheinend waren die Ronins nicht so nett tot umzufallen als die Chevaliers auftauchten. Die Verluste an Personal sollen heftig sein.“
Inzwischen war auch ein Bier für Marvin angekommen und er nahm einen kräftigen Zug davon. Dann fuhr er fort: „Das ist unsere große Chance James. Wenn wir noch heute unsere Unterlagen an ihr Postfach schicken, sind wir ganz oben auf der Bewerberliste.“
James Bishop holte sich eine neue Zigarre aus seinem Etui und zünde sie an.
Dann sagte er: „Marv ich glaube unsere Stunde ist gekommen.“

Zwei Stunden später lagen ihre Bewerbungen im Email – Ordner des Chevalier Büros.

**************************************
Ich hoffe es sind diesmal genug Absätze. So feuer frei Leute, meldet eure Änderungswünsche an.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Cluster: 10.12.2002 13:22.

10.12.2002 13:14 Cluster ist offline E-Mail an Cluster senden Beiträge von Cluster suchen Nehmen Sie Cluster in Ihre Freundesliste auf
Thorsten Kerensky
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Man könnte meine Mechkriegerin eventuell in der gleichen Kneipe seien lassen und zufällig mithören. Dann stellt die dich den beiden vor und meldet sich auch. Ginge das?

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10.12.2002 14:46 Thorsten Kerensky ist offline E-Mail an Thorsten Kerensky senden Beiträge von Thorsten Kerensky suchen Nehmen Sie Thorsten Kerensky in Ihre Freundesliste auf
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Entweder das oder du hast es halt mitbekommen während du dort warst ... schließlich war James nicht gerade leise. Da kannst du selbst noch was dazu schreiben (lauschen ... kurz nachforschen oder so)
und falls Ace der Meinung ist die beiden Sachen wären was, kann er es zusammenpacken.
Nunja außerdem muß es sich Ace eh erstmal anschauen was ich da geschrieben habe und sich dazu äußern.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Cluster: 10.12.2002 16:57.

10.12.2002 16:51 Cluster ist offline E-Mail an Cluster senden Beiträge von Cluster suchen Nehmen Sie Cluster in Ihre Freundesliste auf
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@ Thorsten Kerensky
Mir ist doch recht schnell etwas auf deine Anfrage eingefallen. Nimm es als Anregung. Wenn es dir nicht gefällt schreib es nach deinem Geschmack um. Das ganze ist ein Schnellschuß von mir.

***********
In einer dunklen Ecke der Kneipe „The broken Mech“ saß Jara Fokker mit einem Glas Scotch. Sie war zum erstenmal in dieser Bar und irgendwie passte der Name des Etablissements zu ihrer Stimmung. Seit Wochen hatte Jara ein Vorstellungsgespräch nach dem anderen geführt. Aber die Einheitschefs waren eher versucht sie ins Bett zu bekommen als ihr einen Job zu geben.
Trübsinnig spielte sie mit ihrem Glas und beobachtete die anderen Gäste. Ganz in ihrer Nähe saß ein großer Schwarzer und ein dicker Kerl.
Obwohl Jara eigentlich allein sein wollte um ihren Kummer zu ertränken, konnte sie nicht anders als die beiden zu belauschen. Sie fragte sich kurz warum sie es überhaupt tat und da fiel ihr es prompt wieder ein.
Der Schwarze hatte gesagt: „Die Chevaliers? Das sagt mir überhaupt nichts.“ Dies und das anschließende verschwörerische Verhalten der beiden hatten sie zum lauschen animiert. Leider konnte sie nur hier und da einen Brocken der Unterhaltung auffangen. „Spezialauftrag .... Haus Kurita ... Alshain ... abgeschlossen ... Verluste ... Bewerber“, konnte Jara hören. Doch was sie noch viel mehr elektrisierte war das zufriedene Grinsen der Beiden nach dem sie mit ihrer Unterhaltung fertig waren.
Wenig später verließen der Schwarze und der Dicke den „Broken Mech“.
Für einen Moment war Jara Fokker glücklich endlich wieder ohne Ablenkung und allein mit ihrem Drink zu sein. Doch das gehörte ließ sie nicht los. Kurzentschlossen leere sie ihren Scotch in einem Zug und machte sich auf den Weg zu ihrem Quartier.
Kaum war sie dort angekommen, da war Jara auch schon im Datennetz der Söldnerkommission und suchte nach einer Einheit mit dem Namen Chevaliers. Was sie fand war äußerst interessant. Nun wusste sie auch was die beiden Söldner so begeistert hatte und die erlauschten Gesprächsfetzen ergaben einen Sinn.
Wenig später schickte sie ihre Bewerbungsunterlagen an das Büro der Chevaliers und hoffte endlich einen Einheitskommandeur zu treffen der Krieger brauchte und keine Betthäschen.
10.12.2002 18:15 Cluster ist offline E-Mail an Cluster senden Beiträge von Cluster suchen Nehmen Sie Cluster in Ihre Freundesliste auf
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Zwei Dinge:
1. Jara würde sich niemals betrinken. Dazu ist sie viel zu gut eruogen. Außerdem hat sie Angst, dass sie dann freiwillig Betthäschen wird.
2. Jara hat einen Puma, einen Clan-Mech in tadellosem Zustand. Warum sollte die Leute das nicht wollen?
Ich hab noch einen Haufen Ideen und denke, ich schreibe erstmal selber was, bevor ich auf diese zugegeben witzige Iddee zurückgreife.

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10.12.2002 20:52 Thorsten Kerensky ist offline E-Mail an Thorsten Kerensky senden Beiträge von Thorsten Kerensky suchen Nehmen Sie Thorsten Kerensky in Ihre Freundesliste auf
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Themenstarter Thema begonnen von Ace Kaiser
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Immerhin, Cluster, nit schlecht. Kann man so stehen lassen.
Bald heiße ich dich bei den Chevaliers willkommen. Gute Leute können wir immer brauchen.
Eine Bitte, Cluster. Die meisten von uns posten ihre Stories auch im Forum Battletech.info, weil dort einige von uns rumschwirren und selten hier rein schauen.
Mußt du nicht, wäre aber nett.

Und Thorsten, Du hast alle Zeit der Welt zum schreiben.
Betthäschen dürften aber die meisten Männer bei deinem Char denken... Augen rollen

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10.12.2002 22:50 Ace Kaiser ist offline E-Mail an Ace Kaiser senden Beiträge von Ace Kaiser suchen Nehmen Sie Ace Kaiser in Ihre Freundesliste auf
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öhm ich hab mich zwar eben da registriert aber ich weis nicht recht wo ich den Entwicklungs-post der Chevaliers finde

Hat sich erledigt. Habe ihn gefunden ...

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Cluster: 10.12.2002 23:10.

10.12.2002 22:58 Cluster ist offline E-Mail an Cluster senden Beiträge von Cluster suchen Nehmen Sie Cluster in Ihre Freundesliste auf
Lutz Naudet
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Warum ne Söldnereinheit nen PUMA nicht will ist doch klar.

Wartungs- und Ersatzteilkosten.
Das kann 'ne kleine Einheit umbringen und die großen haben keine Nachwuchsprobleme.

Insofern werden die Chevaliers gut passen, da sie einiges an Clantech erbeuten werden und außerdem (Ace das kommt noch) Kontakte im Geisterbären Dominion haben werden.
11.12.2002 11:06
Thorsten Kerensky
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Zischend öffnete sich die Tür des Shuttles und Jara trat auf den Boden von Outreach. Der Asphalt des Landeplatzes verursachte ein komisches Gefühl in ihr, zu sehr war sie die Aufenthalte auf Raumschiffen gewohnt. Sie fand ihr Gleichgewicht wieder und schlenderte zum Einreiseschalter, jeden neuen Eindruck in sich aufnehmend. Die Schalterhalle war ein sauberes und gepflegtes Gebäude, an Jaras Schalter saß ein junger Beamter, der sie freundlich begrüßte. „Guten Morgen, Madam! Ihre Papiere bitte.“
„Guten Morgen.“ Jara reichte dem Mann ihren Ausweis und die Frachtscheine.
„Sie sind Mechpilotin und bringen auch noch einen Mech mit? Fokker... das erklärt vieles.“
„Sie kennen meine Familie?“, fragte Jara überrascht.
Der Beamte lächelte. „Ja, ihr Vater war vor ihrem letzten Einsatz oft hier. Sie können ihren Mech in zwei Stunden in Frachthangar B07 abholen, ebenso die Waffen und Munition. Diese Berechtigungsscheine müssen sie vorzeigen. Viel Glück Fräulein Fokker!“
Jara lächelte freundlich. „Danke. Ich wünsche ihnen einen angenehmen Arbeitstag.“
Mit den Papieren in der Tasche verließ Jara den Schalter und kurz danach die Schalterhalle. Vor dem Gebäude warteten Hover-Taxis in langen Reihen und die junge Kriegerin trat an eines heran. „Guten Tag. Ich suche ein Hotel.“
Müde sah der Fahrer zu ihr auf und musterte die junge Frau aufmerksam. Sein Gesicht hellte sich auf. „Ein Hotel? Was für ein Hotel genau?“
„Nun, keine billige Absteige, aber trotzdem eines, wo man Arbeit als Söldnerin findet. Sie müssen wissen, dass ich Mechpilotin bin.“
Der Fahrer nickte. „Haben sie Gepäck dabei? Ich fahre sie zum Blue Inn, ein nettes Hotel.“
Jara lächelte dankbar und deutete auf den einen Koffer, den sie zur Zeit mit sich führte. „Nur ein Koffer, um den kümmere ich mich selber, danke.“ Sie stieg elegant in das Taxi und wartete schweigend, bis der Taxifahrer das Gefährt in den örtlichen Verkehr eingefädelt hatte. „Wissen sie zufällig, ob zur Zeit gute Einheiten Mechpilotinnen suchen?“
Hilflos zuckte der Mann die Achseln. „Tut mir leid, Mädchen, da habe ich keine Ahnung.“
Zwei Minuten später kamen sie an dem erwähnten Hotel an und Jara betrachtete sich das Gebäude genauer. Annehmbar, entschied sie. „Wie viel bekommen sie?“
„Einen Zwanziger.“ Er nahm das Geld lächelnd entgegen. „Einen schönen Tag noch, Mädchen.“
Bevor Jara antworten konnte, scherte das Taxi aus und brauste davon. Mit dem schweren Koffer in der Hand betrat die junge Frau das Hotel. Die Empfangshalle war schmucklos, aber zumindest weder heruntergekommen noch schmutzig. Ein älterer Herr stand an der Rezeption und winkte ihr zu. „Guten Tag, Madam! Sind sie ein neuer Gast?“
„Ja. Ich suche ein Zimmer.“
„Dann sind sie hier richtig.“ Der alte Mann lächelte, als Jara näher trat. „Wie lange wollen sie bleiben?“
„Bis ich Arbeit habe. Ich bezahle erst mal für eine Woche, ist das Ok?“
Wieder lächelte der alte Mann, ein warmes, freundliches Lächeln. Gedanklich gratulierte sich Jara selbst zu ihrem Glück. Bis jetzt hatte sie nur nette Menschen hier getroffen. „Das geht in Ordnung. Zimmer 231, die Rechnung lasse ich ihnen aufs Zimmer bringen. Auf ihrem Nachttisch ist ein Computer, in dem sie alle Daten über unser Hotel, sowie über Söldnereinheiten und Stellenangebote finden. Einen erholsamen Tag, wünsche ich.“
Jara bedankte sich lächelnd und verschwand auf ihr Zimmer.

>>....5 Objekte entdeckt.<<
Jara überflog die Liste an Mechstellplätzen, die ihr der Computer aufzeigte und wählte dann einen aus.
>>....Harrison und Tremor, Mechfabrik. Stellplatzqualität: durchschnittlich. Preis:....<<
Ohne auf die Antwort des Computers zu warten, drückte Jara den „Mieten“ - Button, den Preis hatte sie der Auflistung entnommen. Ihre schlanken Finger flogen über die Tastatur, als sie einen ganz anderen Suchbegriff eingab.
>>....Suche läuft....Suche abgeschlossen. 5 Treffer.<<
Eine Liste von Söldnereinheiten war nun auf dem Schirm zu erkennen. Die Mechpilotin gab den Befehl „In Datapad übernehmen“ ein, schloss ihr Datapad an und verschwand dann im Badezimmer. Vor dem Spiegel grinste sie ihr Spiegelbild an und bracht dann ihre Frisur wieder in Ordnung. Kurze Zeit später hatte sie sich komplett frisch gemacht und trat an den Computer. Eine Nachricht meldete ihr, dass der Transfer erfolgreich gewesen war und sie deaktiviert das Gerät. Dann griff sie nach dem Datapad, kramte die Frachtpapiere hervor und machte sich auf den Weg zum Frachthangar B07. Auf dem Weg dorthin zeigte sich ihr Outreach von seiner schönsten Seite, die Leute waren glücklich, das Wetter schön und Jara hatte fünf Kontakte zu Söldnereinheiten in der Tasche. Beiläufig überflog sie die Liste und musste bei den merkwürdigen Namen grinsen. Neben den Einheiten „Gerds Galgenvögel“ und den „Eternal Warriors“, tauchten auch weniger viel aussagende Namen auf, „Dantons Chevaliers“, „3rd Longswords“ und die „Legio Milites“. Jara beschloss heute bei zweien vorzusprechen und morgen bei den anderen dreien.
Sie erreichte Hangar B07 ohne Probleme und ihr Mech wurde ihr, nachdem alle Papiere dreimal durchgesehen waren, überlassen. Geschickt kletterte Jara in das Cockpit der avoiden Maschine. Nur ein Knopfdruck ließ den mächtigen Reaktor zum Leben erwachen und wie jedes Mal überkam Jara ein Hochgefühl. „Bitte Kennsatz sagen!“, ertönte die emotionslose Computerstimme.
„Höflichkeit ist der Schlüssel zum Erfolg.“
„Kennsatz korrekt. Stimmmusterabgleichung erfolgt....Stimmmuster bestätigt. Willkommen im Cockpit, Jara.“
Die Pilotin erlaubte sich ein Grinsen. Plötzlich knackte es in der Komm und eine Frauenstimme meldet sich. „An den Piloten des Puma-Omni-Mechs in Hangar B07! Bitte identifizieren sie sich und geben sie ihre Mission an. Hier spricht die Outreach Bodenkontrolle!“
„Outreach Bodenkontrolle, hier spricht Mechkriegerin Jara Fokker. Ich bin dabei, den Mech vom Frachthangar zu einem Stellplatz zu steuern. Waffensysteme sind gesichert.“
Die Stimme klang jetzt deutlich ruhiger. „Verstanden Mechkrieger. Wir speisen eine Mechroutenbeschreibung in ihren Nav-Computer. Bitte warten sie einen Moment. ... So, fertig. Sie können jetzt gehen. Einen schönen Tag noch, Mechkrieger.“
„Verstanden, Bodenkontrolle. Fokker Ende.“
Als Jara den Mech in Bewegung setzte, merkte sie ein ihr unbekanntes Gewicht, Ein Blick auf ihr HUD zeigte, dass es sich dabei um ihre sonstige Ausrüstung handelte, die zu Transportzwecken an der Schulter des Mechs befestigt war. Bewundernd staunte Jara über das Geschick der Verladetechs und begann erneut, ihren Mech zu beschleunigen. Die ersten Schritte wirkten schwerfällig, aber schon bald griffen die Beine des leichten Mechs weiter aus und Jara fühlte sich frei.

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So geht es weiter. Im bT.de poste ich das, wenn ich fertig bin.
ACE: Ich weiß...genau SO soll sie ja auch aussehen Augenzwinkern

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@Thorsten Kerensky

Nicht schlecht und paßt sicher besser zu deinem char als meine Story smile )

Einen Satz würde ich evtl. ändern, wenn ich an deiner Stelle wäre.
Zitat:
Müde sah der Fahrer zu ihr auf und musterte die junge Frau aufmerksam.

Wenn ich müde bin mustere ich nix aufmerksam.
11.12.2002 18:27 Cluster ist offline E-Mail an Cluster senden Beiträge von Cluster suchen Nehmen Sie Cluster in Ihre Freundesliste auf
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Wenn du müde bist und dieses Mädchen freundlich um Mitfahrgelegneheit bittet, dann bist du aufmerksam... *g*

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Der letzte Teil. Von da an muss Ace weiterschreiben...

„Ja, bitte!“ Die Stimme, die von der anderen Seite der Tür zu Jara klang, hörte sich unausgeruht an.
Entschlossen drückte die Kriegerin die Bürotür auf und schritt in den Raum. Am Schreibtisch vor ihr saß eine Frau mittleren Alters. Kurzes Haar und ausrasierte Schläfen ließen, im Gegensatz zu Jara, sofort erkennen, dass sie Mechpilotin war. „Guten Tag, Capatain Silva. Ich bin auf der Suche nach einem Job.“
„Ja, ja. Sonst wärst du wohl kaum hergekommen. Du willst also der Legio Milites beitreten?“
Jara nickte eifrig. „Wäre ich sonst hier?“
„Ich stelle die Fragen.“, brummte die ältere Frau. „Bringst du einen Mech mit?“
Wieder nickte Jara. „Ja. Einen Puma. Einwandfreier Zustand.“
„Einen Puma, hm? Wie gut kannst du mit der Maschine umgehen? Bitte antworte ehrlich.“
Das starke Gefühl, schon beim Militär zu sein, kam in Jara auf. „Nun, ich würde sagen, durchschnittlich.“
„Durchschnittlich? Das wäre besser, als diese Versager, die schon hier waren.“ Die Frau rieb sich den Kopf, ihr Gesicht verriet, dass sie unter einem fürchterlichen Kater litt. „Welchen Rang strebst du an?“
„Am Anfang ist Mechkriegerin natürlich Ok. Letztendlich will ich aber später mindestens Lanzenkommandantin sein.“
Captain Silva seufzte. « Hört sich soweit ja alles ganz gut an. Das Dumme an der Sache ist, dass dein Puma für unsere Einheit zu teuer im Unterhalt ist. Wir haben kaum Clan-Tech. Einstellen würde ich dich gerne aber...“
Jara zwang sich, den Kopf nicht hängen zu lassen und brachte sogar ein Lächeln zustande. „Trotzdem vielen Dank. Einen Versuch war es wert.“
Betrübt verließ sie das Büro und schaute auf ihr Datapad. Sie überlegte kurz und tippte dann einen simplen Befehl ein.
>>Zufallsgenerator hat als Ergebnis Nr. 3 angegeben.<<
Jara zuckte mit den Schultern und sah sich die Nr. 3 an. „Dantons Chevaliers“, stand auf ihrem Datapad.
Die Kaserne, in der die Einheit zur Zeit untergekommen war, ließ sich leicht finden, aber Jara gönnte sich vorher ein kleines Mittagessen, immerhin war es schon zwei Uhr und seit dem hastigen Frühstück auf der „Stamping Horse“ um sechs hatte sie nichts gegessen.
Wieder an der Kaserne ließ sie sich von der Wache den Weg zeigen und wanderte dann durch das Areal. Einige Männer und Frauen blieben kurz stehen und betrachteten sie mit den verschiedensten Gefühlen, die sich deutlich auf ihren Gesichtern abzeichneten. Aber es sprach für die Disziplin der Einheit, dass niemand etwas tat oder sagte.
Die Mechpilotin fand schließlich, was sie gesucht hatte und stand vor dem Büro des Befehlshabers, Germaine Danton. Auf ihr Klopfen wurde die Tür von einer Sekretärin aufgezogen und Jara wurde herein gebeten. Sie befand sich in einem Vorzimmer, dessen einziger weiterer Ausgang wohl zu dem Zimmer führte, in welchem sich ihr Schicksal ein weiteres Mal entscheiden würde.
„Guten Tag, was kann ich für sie tun?“
„Guten Tag, ich komme wegen dem Stellenangebot.“
Die Sekretärin lächelte fast genauso höflich wie Jara. „Was für einen Job suchen sie? Krieger, Tech, Pilot?“
„Mechkriegerin.“
Die Sekretärin ging zu der Sprechanlage an ihrem Schreibtisch und redete kurz mit jemandem. Dann sah sie wieder Jara an und deutete auf einen schlichten Stuhl in der Ecke des Vorzimmers. „Bitte gedulden sie sich einen Moment. Germaine ist gleich soweit.“

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11.12.2002 20:36 Thorsten Kerensky ist offline E-Mail an Thorsten Kerensky senden Beiträge von Thorsten Kerensky suchen Nehmen Sie Thorsten Kerensky in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Lutz Naudet
Warum ne Söldnereinheit nen PUMA nicht will ist doch klar.

Wartungs- und Ersatzteilkosten.
Das kann 'ne kleine Einheit umbringen und die großen haben keine Nachwuchsprobleme.

Insofern werden die Chevaliers gut passen, da sie einiges an Clantech erbeuten werden und außerdem (Ace das kommt noch) Kontakte im Geisterbären Dominion haben werden.


Und ob. Warte mal ab, was sich da alles ergeben wird...

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11.12.2002 23:38 Ace Kaiser ist offline E-Mail an Ace Kaiser senden Beiträge von Ace Kaiser suchen Nehmen Sie Ace Kaiser in Ihre Freundesliste auf
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