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eikyu eikyu ist männlich
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"Was Ma` so trinkt? Frag sie lieber selbst, sie ändert da ihren Geschmack manchmal. Aber wenn du etwas vor hast, solltest du es lieber direkt angehen. Wenn es nur ne Kleinigkeit ist, dann wird sie dich vermutlich nur anbrüllen. Bei grösseren Sachen... wie war doch noch die Telefonnummer der Wolfsdragoner?" antwortete Gerrit auf die Frage von Peter. Bei den letzten Worten lächelte er. Ein klares Zeichen das man Anja im Moment nicht mit grösseren Dingen komen sollte.
Und zugleich die Warnung, das sich Anja nicht einlullen lies.
Gerrit wusste genau, das sie bei Einlullaktionen, wen diese enttarnt wurden, dreimal so schlimm reagierte wie normal. Für sie war sowas wie einlullen etwas was genauso schlimm wog wie Verrat
29.11.2005 21:49 eikyu ist offline E-Mail an eikyu senden Beiträge von eikyu suchen Nehmen Sie eikyu in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie eikyu in Ihre Kontaktliste ein
Dirty Harry Dirty Harry ist männlich
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Geoffrey lag unter der rechten Tragfläche seines Fliegers und versuchte einen Flap neu zu justieren.
Es war nicht so, dass der letzte Einsatz etwas an der kleinen Maschine beschädigt hatte, aber Flugzeuge waren pflegeintensive Biester. Nach einigen Betriebsstunden musste man ihnen gut zureden, damit sie es auch noch für die nächsten paar mitmachten. Das nannte sich dann B-Check. Nach ein paar zusätzlichen Stunden reichte auch das nicht mehr aus und es war fast unumgänglich große Teile des Flugzeugs auseinander zu nehmen und auf mögliche Beschädigungen und Fehlstellungen zu untersuchen. Diesen als C-Check bezeichneten Test führte er gerade mit der Fliegertech durch.
„Null-Stellung“, forderte er von der Tech und überprüfte die exakte Funktion des Flaps, als er wieder in die gewünschte Position zurückfuhr. Die meisten Arbeiten waren nur solche Funktionskontrollen, aber mit einer Technikerin wie Brigitte Noppin konnte selbst so etwas zur Schwerstarbeit ausarten. Vor allem, weil es verdammt schwer fiel, sich auf die Arbeit zu konzentrieren.
„Stell dir vor, da fährt jetzt was anderes ganz woanders ein“, flüsterte sie als die Klappe in ihre Versenkung zurückglitt. Allein der laszive Tonfall reichte bereits um klarzustellen, woran sie dabei dachte. Das war mit Sicherheit der Grund dafür, wieso die Arbeit mit ihr manchmal zur Qual werden konnte.
Wenn sie sich beide mehr auf die vor ihnen liegende Arbeit als auf ihre Ausschweifungen konzentrieren konnten, wären sie wahrscheinlich schon mit dem Check fertig. Jedenfalls bevor Anja Silver sich für ihre Arbeit interessieren und dumme Fragen stellen konnte.
„Rechter Außenflap arbeitet korrekt“, kommentierte Geoffrey und rutschte zum Querruder seiner Maschine weiter. Dass das nicht genau so arbeitete, wie er es sich von ihm erwartete, hatte er schon beim letzten Flug feststellen müssen. Eine saubere Fluglage ließ sich eigentlich nur noch durch entsprechenden Einsatz des Trimmruders gewährleisten.

Noch während sie am Ruder arbeiteten, konnten beide bereits hören, wie sich ein Orkan schlechter Laune immer weiter in ihre Richtung bewegte. Das konnte eigentlich nur eines bedeuten: Anja hatte ihren Arbeitsbereich ausgemacht und steuerte direkt auf sie zu. Stets neue barsche Kommandos an ihre AsTechs ließen ihre exakte Position gut einschätzen. Immerhin hatte Geoffrey damit die Möglichkeit, sich auf das vorzubereiten, was gleich kommen würde.
„Was zum Teufel macht ihr hier?“, konnten Geoffrey und Brigitte nur wenig später deutlich an ihre Adresse gerichtet vernehmen.
„Das Querruder ist um 2° verstellt. Das muss gerichtet werden.“, erklärte Brigitte gelassen. Sie war die Attacken der Chefin längst gewohnt und genauso gut wusste sie, dass Miss Silver ihr nicht am Zeug flicken konnte. Anja wusste zwar, was ein Flugzeug war, aber von der spezifischen Mechanik und Elektronik hatte sie keine Ahnung. Dennoch schnauzte sie jeden an, weil sie sich nicht das Heft aus der Hand nehmen lassen wollte.
„Und wieso ist das Ding schon wieder verstellt? Habt ihr diesen Fehler nicht schon beim Testflug auf diesem Staubball feststellen können? Und was ist mit der Landegestellsteuerung der Sholagar? Wehe wenn die noch immer nicht stimmt!“
„Das Landegestell ist schon längst kein Thema mehr. Das haben wir schon nach den ersten Einsatzflügen erledigt.“, erwiderte Brigitte in aller Gemütsruhe.
„Und warum muss der Bumerang schon wieder in die Mangel?“
„Weil er fällig ist“, konterte Brigitte schulterzuckend. Man konnte Anja bereits ansehen, dass sie vor Wut kochte. Aber sie hatte einfach nichts gegen die Argumentation der Fliegerspezialistin. Und an der Arbeit war sie ebenfalls.
Doch es gab noch eine andere Person, auf die sie sich einschießen konnte.
„Mit dir habe ich auch noch ein Hühnchen zu rupfen. Was soll ich mit diesem Schrott, den du mir da als leichten Laser angeschleppt hast?“, fauchte sie nun deutlich erkennbar in Richtung des Piloten.
„Das ist kein Schrott, das ist ein Industrielaser und die passenden Fokusierlinsen habe ich ebenfalls bereits bekommen.“, erwiderte Geoffrey wenig begeistert als er auf seinem Rollwagen unter dem Flügel hervorkam.
„Und weiter? Jetzt darf ich erst die einzelnen Brocken zu einem funktionierenden Laser zusammenbauen. Und nicht nur dass ich diese Mistdinger von Linsen ohne exaktes Werkzeug einbauen muss, ich muss den Laser auch noch neu justieren und fertig zusammensetzen! Ich brauch wahrscheinlich einen ganzen Tag für diesen Mist und dann ist noch nicht einmal gewährleistet, dass das Endergebnis funktioniert. Was soll ich mit diesem Dreck!?!“, raunzte sie ihn an.
Geoffrey seufzte, aber vielleicht hätte er die Cheftech am besten mal auf einen seiner ‚Einkaufstrips’ mitnehmen sollen. Vielleicht hätte sie dann verstanden, wie schwierig es sein konnte, einen solchen Laser auf dem freien Markt und sofort zu beschaffen.
„Alternativen gab es nicht. Wenn sie den Galleon nicht mit einer leeren Waffenaufhängung nach draußen schicken wollen, dann müssen sie mit dem auskommen, was ich in dieser Hau-Ruck-Aktion beschaffen konnte. Und ich bin schon froh, dass ich überhaupt noch was bekommen habe, das war weiß Gott nicht sicher!“, reagierte der Flieger genauso gereizt.
„Ach? Wirklich?! Es war so schwierig, da draußen einen leichten Laser irgendeinem Verband von Waldschraten abzuschwatzen…“, lästerte die Cheftech. War es auch. Die Miliz, die Anja abschätzig als einen Haufen von Waldschraten bezeichnet hatte, waren leider nicht besonders gut auf den Einsatz der Red Dragon Corp zu sprechen gewesen.
„… und außerdem mussten sie für diesen Mist auch noch eine komplette Panzerwanne verhökern, die unsere Leute erst einmal zusammenschießen mussten.“
„Wie sie schon sagten, zusammenschießen mussten. Mehr als Schrott war es nicht mehr und viel mehr als den Schrottwert hätten wir anderswo nicht mehr dafür bekommen. Selbst wenn sie für den Metallwert mehr bekommen hätten als den Laser, was hätte es ihnen gebracht? Können sie mit den C-Noten vielleicht die offene Aufhängung zustopfen? Oder können sie einen Clanner dafür bezahlen, nicht auf diese Seite zu schießen?
Nein.
Alternativen waren nicht auszumachen und es hat uns schon genug Zugeständnisse gekostet, diesen Magna IP 400+ zu beschaffen, den wir mit etwas Mühe in der verbleibenden Zeit zum vermissten Magna Mk.I umbauen können.“
Anja schien förmlich zu kochen, aber für den Augenblick konnte sie dem Flieger nichts als Verachtung entgegen setzen. Als Alternative hätten ihr noch ein paar Werkzeuge als Wurfgeschosse zur Verfügung gestanden, aber das hätte bedeutet, den empfindlichen Flieger zu treffen und das Ergebnis dieses Wutausbruchs wäre weit teurer gekommen als der abgebaute Zorn. Wutschnaubend drehte sie auf dem Absatz um und kehrte wieder in den Mechhangar zurück.

„Du solltest dir in der nächsten Zukunft einen Gefallen tun und nichts weiter von ihr wollen“, riet Brigitte ihm. Geoffrey konnte das nur nickend bestätigen.
„Du solltest dir hier lieber ein paar zusätzliche Freunde machen. Wenn schon nicht bei ihr, dann bei anderen.“ Das stimmte durchaus: Mehr Freunde bedeuteten wichtige Kontakte zu weiteren Kontakten, die wieder Kontakte zu noch mehr Kontakten hatten.
„Und ich wüsste auch schon wo du anfangen könntest“, fügte Brigitte mit dem typisch zweideutigen Tonfall hinzu. Geoffrey seufzte.
„Lass uns wieder an die Arbeit gehen. Das Querruder richtet sich nicht von alleine.“

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30.11.2005 20:09 Dirty Harry ist offline Beiträge von Dirty Harry suchen Nehmen Sie Dirty Harry in Ihre Freundesliste auf
Maverick Maverick ist männlich
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Peter kam zurück in den Hangar. Dort herrschte betriebsamkeit wie die letzten Wochen auch. Die Techniker schwärmten von einem Ort zum andern riefen sich Irgendwelche Abkürzungen um die Ohren und warfen Werkzeuge teilweise einander zu teilweise auf die Maschienen.
Mittendrinn kam Anja Silver. Sie musste er fragen wenn er irgendetwas geändert haben wollte.
Aber momentan sah sie nicht nach guter laune aus. Ihr Kopf war noch etwas gerötet so als würde sie gerade von einem Streit kommen. Nachdem was Peter gehört hatte flogen bei einem Streit mit Anja immer wieder schraubenschlüssel. Er fragte sich ob die Krankenstation wieder zuwachs bekommen hatte.
Mittlererweile hat sie ihn bemerkt und Peter erschrack etwas. Anja sah wircklich nicht glücklich aus. Ihr Schritt auf ihn zu war energisch. Sie würde ihn am liebsten zum Mittag fressen. Zumindest sah es so aus.

"Mastertech Silver?" Sie stemmte die Arme in die Hüfte und blickte herrausfordernd. "Darf ich ihnen ein Bier anbieten?" Er versuchte so beschwichtigend wie möglich zu wirken.
Das war zuviel sie konnte und vorallem wollte sich nicht beherschen.
"Klar können sie mir ein Bier anbieten und den anderen gleich dazu. Eigentlich können sie mir ja auch gleich die ganze Arbeit abnehmen und für uns alle hier arbeiten. Wir haben genug zu tun hier. Da können wir es uns nicht leisten mal eben so ein Bier zu kippen!"Peter sah aus als würde er gerade von einem Torando umweht werden.
"Entschuldigen sie. Ich habe mal gelesen, daß es zwangsverordnete Pausen gibt um die Arbeitsleistung zu steigern. Und bevor sie mich gleich nocheinmal umphönen, lade ich eben alle hier auf ein Runde Bier ein. Ich schätze das könnte der Moral nicht schaden. Außerdem wäre es wahrscheinlich für meine Gesundheit zuträglicher als ihre Arbeit abzunehemen. Und wenn wir uns dann gesetzt haben würde ich gerne mit ihnen reden ist das machbar ? Ich hätte da ein paar Fragen wegen dem was sie so alles leisten können."

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03.12.2005 17:16 Maverick ist offline E-Mail an Maverick senden Beiträge von Maverick suchen Nehmen Sie Maverick in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Maverick in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Maverick anzeigen
eikyu eikyu ist männlich
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Anjas Gesicht nahm die Farbe von Blut an, so sah es zumindest bei dieser Beleuchtung aus.
Als sich eine Hand von hinten auf ihre Schulter legte, zuckte sie zuerst zusammen, dann drehte sie sich um und holte dabei kurz mit der einen Hand aus, schlug zu... .
Hätte O`Neill den Schlag nicht vorraus geahnt und abgeblockt, er wäre mit einen Schraubendreher im Hals wieder aufgewacht.
"Aber...aber...nur die Ruhe." sagte Patrick beschwichtigend
Ein eigentühmliches Knurren kam von Anja.
Peter konnte zwar ihr Gesicht nicht sehen, war aber froh, das er ihren mörderischen Blick jetzt nicht aushalten musste.
Sie stand sicherlich eine halbe Minute so, spannte sichtlich die Muskeln an, versuchte O`Neills Abwehrhaltung zu sprengen, indem sie mit beiden Armen gegen seine Arme drückte.
Peter war nicht entgangen, das der Schraubendreher in Anjas Hand, als sie O`Neill erkannte, nicht mehr als tödliche Waffe gehalten wurde...
Lieutnant O`Neill sah sie mit einen leichten Schmunzeln an, was scheinbar entwaffnend auf sie wirkte, den sie lies von ihn ab, nach der halben Minute.

"Ich glaube nicht das er meinte, die Techs sollten während der Pause ein Bier trinken, sondern nach der Arbeit. Und dazu gehörst du ja auch irgendwie" sagte er zu Anja während er in seine gewohnte Hab-acht-Haltung verfiel. Gleich darauf an Peter gewandt, aber immer noch lächelnd und scheinbar bester Laune: "Oder irre ich mich da, Sergeant Foxfire?"
03.12.2005 18:35 eikyu ist offline E-Mail an eikyu senden Beiträge von eikyu suchen Nehmen Sie eikyu in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie eikyu in Ihre Kontaktliste ein
Maverick Maverick ist männlich
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"Aber natürlich Lieutenant O'Neil." Peter ging auch in eine hab acht Stellung um zu verstehen zu geben daß er verstanden hatte.
"Ich wollte sie alle einladen mit mir nach Dienstschluß etwas zu trinken. Ich wollte nur den anderen zuvor kommen die ihnen sonst einen ausgeben und erfahren was ich kalt stellen darf."
der Lieutnant hier hat ihr sicher schon einiges ausgeben dürfen. Der kriegt nen wiskey von mir persönlich. Mit dem schnitzer hätte sie mir sicher eine Schraube gelockert.
" Diese Einladung schließt sie natürlich mit ein Herr Lieutnant. Ich werde mich gleich zu Major Reuter begeben und den Umtrunk ankündigen."
Peter verharrte noch kurz um die 'Bestellung' aufzunehmen.

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04.12.2005 02:07 Maverick ist offline E-Mail an Maverick senden Beiträge von Maverick suchen Nehmen Sie Maverick in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Maverick in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Maverick anzeigen
Thorsten Kerensky
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Aber Reuter musste man nicht suchen gehen. Ein Räuspern verhieß nichts Gutes und das Gesicht des jungen Majors, der unbemerkt an die kleine Gruppe herangetreten war, sprach Bände.
Die drei RDCler nahmen Haltung an, aber Reuter winkte ab. "Rühren!", befahl er.
"MasterTech, ich erhielt gerade ihren Bericht über unseren Umbau. Es scheint ja, als würden ihre Arbeiten gut vorangehen. Da haben sie sicher ein paar Augenblicke über, um mich in mein Büro zu begleiten."
"Nein, Sir, eigentlich nicht.", gab Anja scharf zurück.
Die Augen des Majors verengten sich zu Schlitzen und in seinem Blick flammte eine Wut auf, die man dem jungen Mann wohl kaum zugetraut hätte. "MasterTech, das war keine Bitte, sondern ein Befehl!"
"Jawohl, Sir! Ich melde mich in ihrem Büro, sobald ich hier fertig bin."
"JETZT!", blaffte Reuter, deutlich lauter und ohne Widerrede zuzulassen.
Anja wirkte alles andere als begeistert und O'Neill und Foxfire mochten sich ihren Teil denken, aber dem Kommandeur war das in diesem Augenblick egal.
In lauerndem Schweigen verließen sie den Hangar und betraten Reuters Büro.
Reuter wies auf einen Stuhl, aber Anja zog es vor, stehen zu bleiben. Trotz stand in ihren Augen.
Der Major zündete sich eine Zigarette an und schloss sorgfältig die Tür.
Dann wurde er laut.
"KÖNNEN SIE MIR ERKLÄREN, WAS DAS GERADE SOLLTE?"
"Sir?"
"Tun sie nicht so! Sie haben einen Angriff gegen Lieutenant O'Neill geführt, der ihn ohne Weiteres hätte töten können. Dafür könnte ich sie einsperren, vielleicht sogar erschießen lassen. Wer denken sie eigentlich, dass sie sind?"
"Ich handelte aus Reflex, da ich mich erschrak als Lieutnant O`Neill seine Hand auf meine Schulter legte." kam ihre Antwort. Kurz und bündig.
Sie hatte sich erschrocken, ziemlich gewaltig sogar, hätte sich beinahe in die Hose gemacht. Als sie Patrick jedoch erkannte, hatte sie den Schraubendreher in der Hand umgedreht und nur etwas mit den Armen gedrückt um ihn zu zeigen das er etwas falsch gemacht hatte. Nebenbei war das Drücken auch eine Form von Wutabbau gewesen. Aber sollte sie das den Jungen vor sich erklrären? Nein. Ihr Gefühlsleben ging niemanden etwas an.
Gegen Reflexe konnte man nicht viel machen, somit konnte sie auch nicht darauf antworten, was Reuter mit ihr machen sollte.
Reuter verzog das Gesicht. "Oh, ein Reflex. Natürlich. Und wenn jemand mit schlechteren Reflexen als O'Neill an sie heran getreten wäre, wäre einer meiner Leute jetzt TOT! Ich habe kein Problem damit, wenn sie ihre Leute anbrüllen, solange sie ihre Arbeit erledigen. Selbst über diverse Angriffe, habe ich hinweggesehen, weil sie nie die Gesundheit oder gar das Leben eines Kameraden gefährdet haben. Aber gerade eben sind sie zu weit gegangen! Sie sind eine begnadete Tech und auf ihrem Gebiet genial, aber das macht sie nicht über alle Gesetze und Verhaltensregeln erhaben! Verdammt, wissen sie eigentlich, was sie getan haben? Sie hätte fast jemanden umgebracht!"
Reuter brach seinen Rede ab und musterte die ältere Frau erneut. "Was soll ich jetzt mit ihnen tun?"

(@ eikyu: Dein Ball)

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04.12.2005 02:27 Thorsten Kerensky ist offline E-Mail an Thorsten Kerensky senden Homepage von Thorsten Kerensky Beiträge von Thorsten Kerensky suchen Nehmen Sie Thorsten Kerensky in Ihre Freundesliste auf
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"Nun. Ihr Angebot muss ich leider ablehnen. Ich versuche so selten wie möglich etwas zu trinken. Und wenn ich eingeladen werde, gilt sowas für alle anderen aus meiner Panzertruppe gleich mit. Das wiederum zieht dann diese eine junge Mechkriegerin mit an...und naja. Wenn ich Zusage hätten sie vermutlich gleich alle von uns am Hals." meinte O`Neill entschuldigend zu Sergenat Foxfire


Anja musste nicht antworten, auf die letzte Frage. Sie wusste das alles was sie sagte falsch wäre. Ausserdem war es eine Frage der Sorte: ich beantworte die Frage selbst.
Sie blieb stumm und wartete ab.
Würde er sie für ihre Reflexe bestrafen würde sie nur innerlich mit den Kopf schütteln können. Der Junge vor ihr war halt noch nicht alt genug um mehr als die gewöhnlichen Reflexe aufzubauen, wie zum Beispiel das zusammenzucken wenn es knallt. Indirekt vorderte er, das sie ihren Reflex unterdrückte. Vielleicht sollte er das mal mit den zusammenzucken austesten, wie leicht das war zu unterdrücken, wenn der Knall unerwartet kam...

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04.12.2005 06:41 eikyu ist offline E-Mail an eikyu senden Beiträge von eikyu suchen Nehmen Sie eikyu in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie eikyu in Ihre Kontaktliste ein
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" Also im klartext heist das, wenn ich jemanden näher kennenlernen will muß ich gleich eine Einheits party schmeißen.
Klasse, dann wird das bei meinen mitteln so schnell wohl nichts werden. Sollten sie doch einmal Zeit für mich übrig haben können sie gerne zu mir kommen und ein gläßchen wiskey probieren. Weglaufen werde ich sicherlich nicht."
Mit einem leichten, professionell aufgesetzten lächeln verließ Peter den Hangar richtung Kabine. Sobald er um die Ecke kam fielen seine Schultern. Seine ganze Haltung zeugte von Erschöpfung. Es waren jetzt einige Monate vergangen und er hatte immer noch niemanden mit dem er sich austauschen konnte um unverarbeitetes zu verdauen. Wenn es so weiter gänge würde er irgendwann platzen und das wäre für die einheit dann weit schlimmer als für ihn. Er musste etwas anderes finden in das er seine Energie stecken konnte. Er ging richtung kantine um erst mal einen Kaffee zu trinken und dann Bücher zu suchen.

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05.12.2005 20:38 Maverick ist offline E-Mail an Maverick senden Beiträge von Maverick suchen Nehmen Sie Maverick in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Maverick in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Maverick anzeigen
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Reuter seufzte. "Ich brauche sie als MasterTech, weil sonst niemand diesen Job machen kann und sie wissen das auch, Anja." Der junge Chef schien sich zu beruhigen und zündete sich eine Zigarette an. "Was nicht heißt, dass ich ihr Verhalten gut heiße. Ich weiß nicht, welche Dämonen sie plagen, das ist auch nicht meine Sache, aber ich möchte, dass sie eines wissen. Sollte so etwas noch einmal vorkommen, lasse ich sie vom Dienst suspendieren und so schnell wie möglich aus der Einheit werfen. Sollte bei so einer Aktion jemand zu Schaden kommen, werde ich sie vor ein Kriegsgericht stellen. Ich kann so etwas nicht dulden und das werden sie sicher einsehen."
Er legte eine Kunstpause ein.
"Da nur Foxfire und O'Neill diesen kleinen Vorfall mitbekommen haben, gehe ich davon aus, dass die Sache unter uns bleibt. Daher sehe ich im Moment von weiteren Schritten ab. Ich kann es mir auch nicht leisten, meine MasterTech zu feuern, wegen einer kleinen Handgreiflichkeit. Lassen wir es dabei."
Er setzte sich. "Kaffee? Erzählen sie mir etwas über unseren Mechumbau..."

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05.12.2005 20:48 Thorsten Kerensky ist offline E-Mail an Thorsten Kerensky senden Homepage von Thorsten Kerensky Beiträge von Thorsten Kerensky suchen Nehmen Sie Thorsten Kerensky in Ihre Freundesliste auf
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Anja nickte nur zu dem was Reuter ihr sagte. Sie verstand worauf er hinaus wollte, und musste innerlich lächeln. Ja, der Junge lernte.
Den Kaffee lehnte sie dankend ab, sie war noch im Dienst und wollte so schnell wie möglich zurück. Nicht das einer ihrer techs auf den Gedanken käme zu trödeln.
"Nun, wie sie sicher an den vielen Zwischenberichten ersehen konnten, gab es eine Menge Schwierigkeiten. Vieles kommt durch die Energieversorgung. Der Feuerball ist nicht darauf ausgelegt vier Energiewaffen zu versorgen... und das ist ein Problem mit dem wir immer noch kämpfen müssen. Aber ich kann derzeit schon sagen, das der Mech mit der Hälfte seiner Bewaffnung einsatzfähig ist. Die Doppelwärmetauscher funktionieren, der Platz für die Panzerung ist geschaffen und ich denke, wir werden den dritten Laser auch noch mit Energie versorgen können. Beim vierten Laser bin ich mir da aber wirklich nicht sicher, ob wir den noch mit genug Energie versorgen können. Ich könnte natürlich versuchen Energie von der Bewegung abzuziehen, aber das könnte unter Umständen einen aprubten Geschwindigkeitsverlust von 20 Prozent bedeuten, wenn er alle Waffen gleichzeitig abfeuert. Desweiteren teste ich, ob nicht ein paar Reservesysteme ausgelassen werden können, oder gar das Lebenserhaltungssystem, bin aber mit den bisherigen Ergebnissen nicht zufrieden. Deshalb bleibe ich erstmal dabei: der Feuerball ist jetzt, in diesen Moment nur mit 50 Prozent Feuerkraft einsatzfähig. 75% werden wir wohl noch bis zur Landung schaffen, 100% Feuerkraft wahrscheinlich nicht."
05.12.2005 21:28 eikyu ist offline E-Mail an eikyu senden Beiträge von eikyu suchen Nehmen Sie eikyu in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie eikyu in Ihre Kontaktliste ein
Schwarzwolf Schwarzwolf ist männlich
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Wolfhard humpelte unter Hilfe einer Krücke in den Hangar um die Anmeldung zu den freiwilligen zusatz Sim übungen die er ausgearbeitet hatte aufzuhängen.
Jeder der mitmmachen wollte, sollte sich samt einer Uhrzeit eintrage wo er Zeit hatte.
Gott, jede Bewegung schmerzte höllisch, der Dock meinte zwar das sein Nervensystem schnon erstaunliche besserung zeigte trotzden schmerzten seine Beine, langsam humpelte er wieder in Richutng Zentralaufzug, zurück auf die Brücke weitere Computer simulationen durch spielen Daten analysieren, weiter machen einfach weiter machen.
Er konnte nicht kämpfen aber er konnte ihnen immer noch helfen...

Baldur stand for seiner Gefechtsrüstung bzw. dem was mal seine Gefechtsrüstung war er hatte alle Panzerplatten entfehrnt und die Elektronik bloßgelegt.
Da er noch nicht aktiv eigeplant worden ist bastelte er an seiner Rüstung rum, wie früher mit Evangeline.
Die Schnappkampfmesser an den Armen und die meisten anderen Spielereien lagen offen for ihm und er überprüfte Kontakte, Mymerstränge und die Feedbacksysteme, der Tarnanpassungslack war geschichte der Nadlerfeuerstoß hatte zwar die Panzerung nicht beschädigt aber die empfindlichen Schutzplatten aus Glasfasermatten und Photolacken waren zerrissen worden.
Er hatte nicht vor diese Spielerei zu reparieren und er hatte auch for die gesamte Rüstung zu allmälich zu überarbeiten nd den gesamten "Müll" auszubauen.

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11.12.2005 21:44 Schwarzwolf ist offline E-Mail an Schwarzwolf senden Homepage von Schwarzwolf Beiträge von Schwarzwolf suchen Nehmen Sie Schwarzwolf in Ihre Freundesliste auf
Thorsten Kerensky
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"Tu dies, tu das. Warum immer ich?", meckerte Mary O'Sinnead aus dem Inneren ihres Kreuzritters. "Es ist nicht fair, es ist einfach nicht fair. Jetzt hat es mir mal wieder die Elektronik zerlegt und die Techs sagen, sie hätten was besseres zu tun."
"Ruhig Blut!", kommentierte der Panzerfahrer grinsend, während er weiterhin unverblümt auf den Hintern der jungen Irin starrte. "Du kriegst sonst noch nen Herzinfarkt."
Der verwuschelte Rotschopf der Frau tauchte aus der Wartungsluke auf, gefolgt von einem gestreckten Mittelfinger. "Danke, Cliff, sehr lieb von dir, ich mag dich auch." Resignierend drehte sie sich ganz aus der Luke heraus und trat vor ihren Freund. "Scheißdreck ist das hier." Mit trotzigem Blick sah sie auf ihre ölverschmeirten Hände und begann zu grinsen.
Cliff war schnell, er kannte dieses Grinsen. Aber er war nicht schnell genug. Lachend drückte Mary ihm die Hand mitten ins Gesicht und hinterließ dort einen tiefschwarzen Abdruck. "Geschieht dir Recht, mein Lieber!"
Der Mann verzog das Gesicht. "Och nöö, das ist ja wie Panzerfahren."
Lachend streckte sie ihm die Zunge raus. "Ein Panzer sieht nicht so gut aus, wie ich."
"Stimmt schon ... ist aber auch net so zickig."
"Zickig?" Die Irin schüttelte den Kopf, grinste wieder und küsste Cliff, der wieder zu langsam reagiert hatte, auf den Mund. "Das haste jetzt davon.", setzte sie nach und verschwand wieder in ihrem Mech, einen leicht verwirrten Panzerkommandanten zurücklassend...

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11.12.2005 22:39 Thorsten Kerensky ist offline E-Mail an Thorsten Kerensky senden Homepage von Thorsten Kerensky Beiträge von Thorsten Kerensky suchen Nehmen Sie Thorsten Kerensky in Ihre Freundesliste auf
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"Nanu? Was ist das den für ein Zettel" wunderte sich Gerrit.
Ein Simtraining. Ohne gross darüber nachzudenken, unterschrieb er, gab ein paar Zeiten ein. Dann ging er weiter. Für heute hatte er schluss.
Also ging er kurz zu der Kabine, die er sich mit mehreren teilte und hollte sein Schachspiel heraus.
Mit diesem bewaffnet, sowie der Uhr machte er sich auf in die Kantine, wo er dann während des Essens gegen sich selbst Schach auf Zeit spielte...
14.12.2005 21:11 eikyu ist offline E-Mail an eikyu senden Beiträge von eikyu suchen Nehmen Sie eikyu in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie eikyu in Ihre Kontaktliste ein
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Mastersergeant Steve Smith hatte mal wieder einen Aushang gemacht. Aufgrund seiner Organisations- und Zettelwut nannten manche Söldner das schwarze Brett mittlerweile nur noch den "Papierkorb des Spieß".
Reuter stand nun selber vor der Liste, in die man sich für das letzte Simtraining vor ihrem Einsatz gegen die Jadefalken eintragen konnte.

Teilnehmer bisher:

Steve Smith, Mastersergeant
Tormano Breed, Private
Gerrit Silver, Leutnant

Reuter nahm einen Stift aus seiner Uniformjacke und trug sich selber ein. Gerade als er gehen wollte, trat Mary O'Sinnead neben ihn: "Oh, sie machen mit, Chef?"
"Schaden kann es nicht, oder?"
"Stimmt. Ich motivier ihre Jungs mal", zwinkerte sie ihm zu. Dann wurde sie lauter: "Oh, toll. Ein Simulator-Training für echte Männer. Und für mich! Das wird sicher spannend!" Sie grinste Reuter frech an und trug sich - dilettantisch mit rot - ebenfalls ein.
Der Major erwiderte das Grinsen: "Bleibt nur zu hoffen, dass ihre Motivationsmethoden erfolgreich sind, Corporal."

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04.07.2008 22:20 Thorsten Kerensky ist offline E-Mail an Thorsten Kerensky senden Homepage von Thorsten Kerensky Beiträge von Thorsten Kerensky suchen Nehmen Sie Thorsten Kerensky in Ihre Freundesliste auf
drustran drustran ist männlich
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Lukas und JJ kamen gerade von einer Besprechung mit Mandow zurück als Mary sich eintrug. Sie kamen hinzu und begannen sich ebenfalls einzuschreiben.
"Simtraining, das was uns unser Leutnant verordnet hat", scherzte Lukas.
"Wo ist denn Leuntant Mandow, hab ihn die letzte Zeit gar nicht zu Gesicht bekommen?" Fragte Reuter die beiden Corporäle.
"Der ist bei seinem Mech, entweder zum überprüfen oder trainieren... hat und vorhin eine ROM Aufzeichnung einer seiner Einsätze gegen die Clans gezeigt, auch die Falken, da war er nur Sergeant, und die Lanze in der er war sollte die Position der Falken bestimmen. Er ist als einzigster zurück gekommen mit 3 Abschüssen, einen Masakari, Loki und Geier. Der Stern hatte die Lanze überrascht.. in dem Moment dachte ich es wäre es gewesen, fünf schwere bis überschwere Omnis... doch der Leutnant konnte den Masakari direkt das Cockpit zertrümmern. So einen genauen Schuss hab ich noch nie gesehen..."
"Schon gut. Dann passen sie gut auf wenn er ihnen was erklärt", unterbrach Reuter den Redefluss von Lee.
"Jawohl, Sir" beide Coporäle grinsten, gaben den Stift zurück und gingen weiter.

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08.07.2008 11:14 drustran ist offline E-Mail an drustran senden Beiträge von drustran suchen Nehmen Sie drustran in Ihre Freundesliste auf
Thorsten Kerensky
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Als Reuter im Hangar eintraf, wo Smith bereits damit beschäftigt war, die Konsole zu programmieren, gesellte er sich zu Gerrit Silver und Tormano Breed, die bereits warteten.
Der Kommandeur trug nur Shorts und ein T-Shirt, dass er gleich im Cockpit gegen die Kühlweste seines BattleMechs tauschen würde.
Der Spieß bemerkte ihn und trat an die kleine Gruppe heran, gerade als Mary O'Sinnead mit Lukas Hartmann und Jeffrey Lee im Schlepptau eintrudelte.
"Nun, Spieß, was steht heute auf dem Plan?"
"Zuerst einmal, Sir, möchte ich anmerken, dass unsere Gruppe schon komplett ist. Mehr Leuten hatten leider keine Lust, an einem abschließenden Training teilzunehmen. Trotzdem habe ich es mir nicht nehmen lassen, ein besonders herausforderndes und realistisches Szenario zu entwerfen."
Der Major grinste: "Ich liebe Herausforderungen! Dann geben sie uns mal ein Briefing!"
"Jawohl. Unsere Lage ist Folgende: Wir befinden uns im Einsatz gegen die Jadefalken. Unsere Truppe ist versprengt und die hier anwesenden Soldaten formen eine zufällig zusammengefundene Truppe. Major Reuter hat die Befehlsbefugnis, ihm zur Seite steht Private Breed als sein Flügelmann. Die Corporals Hartmann und Lee dienen uns als Aufklärer und Leutnant Silver und ich bilden zusammen mit Corporal O'Sinnead den zweiten schweren Flügel.
Unser Auftrag ist es, ein Nachschublager der Jadefalken zu nehmen und so lange zu halten, bis nachrückende Bodentruppen die dort abgestellten Transportfahrzeuge sichern und entführen kann.
Wir müssen mit Widerstand rechnen, vermutlich ein Stern BattleMechs, unter Umstände sogar schwere Kaliber bis zu fünfundsiebzig Tonnen, hauptsächlich Secondliner. Dazu eventuell Gefechtspanzer. Die Übung endet, sobald die Transporter und die überlebenden Drachen sich bei unserem Evakuierungs-Navigationspunkt gesammelt haben oder wenn wir sämtliche Mechs verlieren. Noch Fragen?"
Als niemand aufzeigte, trat Reuter vor: "Ihr habt den Spieß gehört! Gehen wir ein wenig mit den Claner spielen!"
Der Kommandeur begann, zum Cockpit seine Kriegshammers zu klettern und sich dort gefechtsbereit zu machen. Das hieß in diesem Fall, die Kühlwester anzulegen, den Neurohelm aufzusetzen und schließlich die Bordsoftware mit der Simulationssoftware zu verbinden.
Seine Sensoren und Bildschirme erwachten zu virtuellem Leben und neben ihm erschienen digitale Abbilder der übrigen Maschinen: Silvers Cataphract, Smiths Donnerkeil, Breeds Marodeur, O'Sinneads Kreuzritter, Hartmanns Feuerball und Lees Heuschreck.
"Prometheus an alle: Die beiden schweren Flügel schwärmen aus. Razor, Headshot und Whirlwind gehen fünfhundert Meter rechts vor, Draco und ich fünfhundert links. Lucky und Nippon halten sich zwotausend voraus und eintausend auseinander und melden jegliche Ortung umgehend!
Auf geht's!"

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