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Zum Ende der Seite springen Spielmechanik
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Caius Caius ist männlich
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Also wir haben gestern wieder ne Runde gespielt, das 2te mal jetzt, wenns Jemanden interessiert, erzähl ich als Wieder-Neuanfänger auch gerne ein bisschen dazu, in der Anwendung läufts ja dann immer ein bisschen anders, als in der Vorstellung.

Die Frage hier bezieht sich auf die Nutzng von Gelände über einen längeren Zeitraum. Wir haben 2 Partein mit je einer Lanze gespielt. Die eine Partei, in der ich auch war, hat zwei Spieler mit je zwei Mechs, die andere Partei einen mit vier Mechs. Ich hatte zwei 55 Tonner, der eine war als Jäger Gedacht, der Wolverine, und der andere, der Dervish als Unterstützung.

Nun hatte sich unser Gegner schon in der zweiten Runde irgendwie ein wenig im Gelände verheddert, es war die klassische Battletech Karte, ich kam mit meinen flinken mittelschweren Mechs zügig an den Gegner ran und hab ihn dann noch zusätzlich in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt und in der dritten Runde ist dann auch mein Mitspieler nachgezogen. Im Resultat waren wir in der vierten Runde quasi alle im letzen drittel der Karte auf der Seite des Gegeners und 2/3 der Karte waren Mechleer. Gut, mein Mitspieler hätte seinen Katapult nun auch nicht unbedingt in den Nahkampf schicken müssen, aber ich wollt ihm da auch nicht reinreden. Nur ich frag mich, ist das von der Spielmechanik normal, dass da so ein Wust entsteht, kann oder sollte man das vermeiden bzw. löst sich das u.u. auch wieder auf? Weil jetzt nämlich auch eine Situation da ist, wo jeder sich nurnoch zaghaft bewegt, weil niemand einen Mech im Rücken haben will, (bei mir gehts noch, weil ich mit beiden Mechs an den Flanken stehe). Eigentlich ist das ja ganz gut gelaufen, nah rankommen und den Gegner so in die Ecke zu treiben. Aber das wirkt auf mich ein wenig verfahren und stagnierend, wie eine Situation in der alle jetzt mehr oder weniger auf dem Fleck bleiben, ballern und darauf hoffen das der andere als erstes umfällt. Daher neige ich im Moment dazu, als nächstes nicht unbedingt das taktisch vorteilhafteteste zu machen, sondern mich an den Flanken etwas zrückzuiehen um das Feld wieder zu öffnen, damit wieder ein bisschen mehr leben da rein kommt. Sicher ist das auch alles eine Frage der Taktik, man könnte ja auch mit vielen Fernkampfmechs aufwarten und auf Distanz bleiben, was dann aber auch irgendwie eine Stagnation der Bewegung im Gelände zur folge hätte.

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Die Wilden fressen einander, die Zahmen betrügen einander.
24.02.2019 14:46 Caius ist offline E-Mail an Caius senden Beiträge von Caius suchen Nehmen Sie Caius in Ihre Freundesliste auf
Daedalus
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Hallo Caius,

also wenn man Battletech in der 3025er Zeitschiene spielt, ist das leider sehr häufig so, dass man sich nachher im Nahkampf befindet. Dies liegt in meinen Augen an mehreren Punkten:

1. Die Mechs haben 3025 noch ein begrenztes / eingeschränkteres Waffenpotential, welches durch teilweise sehr wenige Wärmetauscher noch zusätzlich eingeschränkt wird. Der wärmeneutrale Nahkampf (insbesondere Treten) ist da ein gern gesehener zusätzlicher Schadenslieferant.

2. Im Jahr 3025 verfügen die effizientesten und beliebtesten Waffen eher über eine kurze Reichweite. (Med Laser, AK20 und SRMs)
Andere noch halbwegs effiziente Waffen (AK10, Large Laser usw.) haben zwar eine etwas größere Reichweite, diese kann in Abhängigkeit von der Ini aber noch schnell durch Bewegung überwunden werden.

Ich stürme mit meinen MedLaser-Kisten also gerne an solche Gegner heran, falls sich die Möglichkeit bietet. Hier ein einfaches Rechenbeispiel: Ein LargeLaser wiegt 5 Tonnen und macht 8 Schaden bei einer 5/10/15er Reichweite. Dies ist so lange gut, bis mir ein Gegner entgegen rennt, der für die selben 5 Tonnen ganze 5 MedLaser mit jeweils 5 Schaden mitbringt.
Dieses Beispiel geht sogar noch. Munitionsgestützte Waffen müssen ihre hohe Reichweite sogar mit noch mehr Tonnage erkaufen, so dass ein Heranstürmen an diese Maschinen sogar noch mehr lohnt. Teilweise wird man dann sogar noch damit belohnt, dass die schweren Mun-Waffen Minimalreichweiten haben. D. h. im Endeffekt habe ich sogar gleich drei Gründe, warum ich gerne Nahkampfmaschinen aufstelle, mit denen ich dann auf die Gegner zu laufe.

3. In der 3025er Zeitschiene sind die meisten Distanzkämpfer nicht beweglich genug, um den Nahkämpfern auf Dauer auszuweichen. Die Nahkämpfer kommen also irgendwann sowieso ran und die Zeit genügt für die Fernkämpfer meist nicht, um die Nahkämpfer auf Distanz zu zerlegen.

4. In jeder Zeitschiene hat man das Problem, dass die Karten / das Spielfeld begrenzt sind. D. h. in der Regel hat man mit Fernkäpfern nicht die Chance, den Nahkämpfern auf Dauer auszuweichen und/oder auf Distanz zu gehen, während man die Nahkampfmaschinen langsam verschleißt.

Zugegeben, in späteren Zeitschienen hat man hier mehr Möglichkeiten, auch wenn viel von der Größe des Spielfeldes abhängt. Zusätzlich bleibt natürlich die Frage, was die eigene Auswahl an Maschinen beschränkt? Kann ich nehmen/spielen was ich will, habe ich mehr Möglichkeiten auf Distanz zu bleiben.

Das Ganze war jetzt glaube ich etwas unstrukturiert, aber ich hofgfe deutlich gemacht zu haben, warum 3025er Gefechte meistens irgendwann im Nahkampf enden?!
25.02.2019 17:59 Daedalus ist offline E-Mail an Daedalus senden Beiträge von Daedalus suchen Nehmen Sie Daedalus in Ihre Freundesliste auf
Hägar d. S. Hägar d. S. ist männlich
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Auf wievielen Karten habt ihr denn gespielt? Eine Karte ist ja gerade einmal 17 volle Hexfelder groß. Da kann man LSR noch nicht mal voll ausnutzen. 4 Karten sollten es schon sein, damit man sich auch bewegen kann und muss. So können Nahkämpfer auch nicht so schnell aufschließen und die Fernkämpfer haben auch Platz zu manövrieren/auszuweichen. Ansonsten kommt es immer auch auf die Spielerfahrung an. Bei Lanze vs. Lanze kann eigentlich eine Seite die andere schlecht ausmanövrieren. Die Züge erfolgen ja abwechselnd. Zuerst ziehen zu müssen und zuletzt ziehen zu können sind vor allem für den ersten und letzten Zug relevant. Dazwischen kann man auch auf die Bewegung des Gegners reagieren.
Zum Thema Nahkämpfer unterläuft Fernkämpfer. Z. B. Archer/Schütze vs. Hunchback/Quasimodo. Der Archer geht 4 Felder rückwärts, der Hunchi läuft ihm 6 Felder entgegen. Damit kommen sich die Mechs pro Runde gerade mal 2 Felder näher. Der Hunchi bis läuft also bis zu 7 Runden durch die LRM—Reichweite des Archer, bis er selbst überhaupt in Feuerreichweite ist. Ich weiß, mit Gelände gibt es nicht immer eine freie Feuerlinie. Aber das Beispiel verdeutlicht, das Bewegung viel Unterschied macht. Nicht jeder Gegner steht still und lässt den Gegner nur rannkommen. Ich denke, wenn ihr eine Weile gespielt habt, passieren solche Dinge immer seltener.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Hägar d. S.: 26.02.2019 10:46.

25.02.2019 20:10 Hägar d. S. ist offline E-Mail an Hägar d. S. senden Beiträge von Hägar d. S. suchen Nehmen Sie Hägar d. S. in Ihre Freundesliste auf
Caius Caius ist männlich
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Danke erstmal für die Antworten. Für mich wirkt das halt alles noch ein bisschen diffus, was da passiert wenn man spielt. Man richtet sich nach den Regeln, bewegt sich und feuert ohne eine klare Strategie und Taktik und guckt was passiert. Ich wusste auch nicht so genau, wie ich aus den Eindrücken eine Frage formulieren soll, aber eure Antworten helfen mir schon, da einen differenzierteren Blick auf das Geschehen zu kriegen.

Zitat:
Original von Daedalus
Hallo Caius,

also wenn man Battletech in der 3025er Zeitschiene spielt, ist das leider sehr häufig so, dass man sich nachher im Nahkampf befindet. Dies liegt in meinen Augen an mehreren Punkten:

...

Zugegeben, in späteren Zeitschienen hat man hier mehr Möglichkeiten, auch wenn viel von der Größe des Spielfeldes abhängt. Zusätzlich bleibt natürlich die Frage, was die eigene Auswahl an Maschinen beschränkt? Kann ich nehmen/spielen was ich will, habe ich mehr Möglichkeiten auf Distanz zu bleiben.

Das Ganze war jetzt glaube ich etwas unstrukturiert, aber ich hofgfe deutlich gemacht zu haben, warum 3025er Gefechte meistens irgendwann im Nahkampf enden?!


Nee, find ich nicht unstrukturiert, ist schon verständlich erklärt und die konkreten Beispiele machen das sehr anschaulich. Interessant, dass da die Zeitschiene auch so eine große Rolle spielt und aus welchen Gründen 3025 Nahkampflastiger ist.

Dass eine Lanze in der 3025 Zeitschiene mit vielen Waffen geringerer Reichweite in der Summe deutlich mehr Schaden anrichtet als eine Lanze, die viele Waffen mit großer Reichweite hat, sobald sie zum Zuge kommt, das habe ich so abstrahiert noch nich betrachtet, aber so genau hab ich mir die unterschiedlichen Stärken und Schwächen der verschiedenen Waffen im Vergleich auch noch garnicht angeschaut. Macht aber absolut Sinn.

Also von der Auswahl her, die war diesmal noch sehr gering. Ich habe 24 Mechdatenblätter zur Verfügung gestellt, alle Technologieniveau 3025. Als Vorgabe habe ich ganz einfach 4 Mechs zu 240 Tonnen angegeben. Mit dem Battlevalue hab ich mich noch nicht auseinandergesetzt. Wenn diese Runde vorbei ist, dann werde ich erstmal die Datenblätter aus dem 3039 hinzunehmen.

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26.02.2019 15:01 Caius ist offline E-Mail an Caius senden Beiträge von Caius suchen Nehmen Sie Caius in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Hägar d. S.
Auf wievielen Karten habt ihr denn gespielt? (...) . 4 Karten sollten es schon sein, damit man sich auch bewegen kann und muss. So können Nahkämpfer auch nicht so schnell aufschließen und die Fernkämpfer haben auch Platz zu manövrieren/auszuweichen.

Ansonsten kommt es immer auch auf die Spielerfahrung an. Bei Lanze vs. Lanze kann eigentlich eine Seite die andere schlecht ausmanövrieren.

Zum Thema Nahkämpfer unterläuft Fernkämpfer. Z. B. Archer/Schütze vs. Hunchback/Quasimodo. Der Archer geht 4 Felder rückwärts, der Hunchi läuft ihm 6 Felder entgegen. Damit kommen sich die Mechs pro Runde gerade mal 2 Felder näher. Der Hunchi bis läuft also bis zu 7 Runden durch die LRM—Reichweite des Archer, bis er selbst überhaupt in Feuerreichweite ist. Ich weiß, mit Gelände gibt es nicht immer eine freie Feuerlinie. Aber das Beispiel verdeutlicht, das Bewegung viel Unterschied macht. Nicht jeder Gegner steht still und lässt den Gegner nur rannkommen. Ich denke, wenn ihr eine Weile gespielt habt, passieren solche Dinge immer seltener.


Also für Lanze gegen Lanze doch schon 4 Karten!?

Ich hab zwei Karten hingelegt und hatte gehofft das die auch genutzt werden, aber der Gegenspieler hat irgendwie alle Mechs nur in eine Karte reingestellt, an der Seite wo mein Mitspieler saß. Der hat seine Mechs dann auch in dieselbe Karte gestellt. Ja, und da der Ggener nun aus seiner Ecke auch nicht wirklich rauskam, bin ich letzendlich natürlich auch dahin, wo die Musik spielt. Also praktisch haben wir nur eine Karte gespielt, aber das sind wohl einfach so Anfängerfehler wie du schon sagst. Ich hab da aber auch garnicht drauf reagiert, nächste mal werd ich das vorher nochmal ansprechen.

Ah ok, das Beispiel mit dem Archer und dem Hunchback ist gut. Bei den LRM´s hat man ja außerdem immernoch die Möglichkeit des indirekten feuerns, oder gibts die Regel im TW nicht mehr?

Na dann mal abwarten, wie sich das in der nächsten Runde entwickelt.

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Caius: 26.02.2019 15:11.

26.02.2019 15:08 Caius ist offline E-Mail an Caius senden Beiträge von Caius suchen Nehmen Sie Caius in Ihre Freundesliste auf
Proud Proud ist männlich
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Bei einem "kleinen" Lanzengefecht geht es oft wirklich eng zu. vor allen bei Neulingen da hört man dann Sätze wie
"höh? warum soll ich so weit weg, wenn ich nah dran in Treff ich doch besser."
"och ich steh hier, feind ist in Reichweite, dann muss ich nur ne 6 würfeln"
Gib jeder seite ein LRM/PPK mech und das gruppenkuscheln wird weniger.
oder wirklich schnelle mechs wie cicada oder locust, wenn die mal Ini verlieren kommt die Distanz von ganz alleine Augenzwinkern

Mapgröße:
Irgendein schlauer Mensch sagte mal "Pro Lanze eine Map" und meist kommt das gut hin.

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Unten 5? Wirklich unten 5?
01.03.2019 23:46 Proud ist offline E-Mail an Proud senden Beiträge von Proud suchen Nehmen Sie Proud in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Proud,

lach, ja so ungefähr war das auch.

Pro Lanze eine Map, klingt auch angemessen.

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03.03.2019 14:38 Caius ist offline E-Mail an Caius senden Beiträge von Caius suchen Nehmen Sie Caius in Ihre Freundesliste auf
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